Ich habe heute wieder festgestellt: Auch wenn man anderer Meinung ist, sollte man nicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht mehr als 8 Jahre Bundes- und 8 Jahre Landespolitik. Danach muss Schluss sein.
That's my learning of the day.👇
R to @DanielPach_: So gibt es beispielsweise gute Argumente für und gegen die Legalisierung von Cannabis.
Ich persönlich mag nur guten Kaffee und grünen Tee. Aber wofür werde ich mich wohl beim Thema Cannabislegalisierung entscheiden?
R to @DanielPach_: Was versucht ihr, um Labels zu vermeiden? Ich finde es nicht immer leicht.
Sobald wir Konzepte, Gruppen oder Personen etikettieren, hören wir auf zu differenzieren.
Label sind Abkürzungen.
Und diese Abkürzungen werden leider oft missbraucht.
Ein Post von mir, der möglicherweise richtig schlecht gealtert ist:
https://x.com/danielpach_/status/2017293683842773474?s=46
R to @DanielPach_: Nicht nur die politische Willensbildung ist einfacher, auch Entscheidungen im Alltag, wenn man die Wahl hat.
Meine politische Willensbildung ist nach 2020 viel einfacher geworden: im Zweifel für Freiheit und Dezentralisierung.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ohne Arztgeheimnis gibt es kein Vertrauen.
Ohne Vertrauen keine gute Medizin.
Warum behandeln wir es dann wie eine Formalität?
Oder ist es längst ausgehöhlt?
Wer ist denn wirklich anonym auf Social Media unterwegs?
Was ist autoritäre Politik?
Autoritäre Politik bedeutet:
Macht wird stark zentralisiert – Kontrolle und Widerspruch werden begrenzt.
Kurz gesagt:
Nicht der offene Wettbewerb von Ideen steht im Zentrum, sondern die Sicherung von Herrschaft.
Typische Merkmale
1.Machtkonzentration
Entscheidungen liegen bei einer Person oder einer kleinen Elite.
2.Eingeschränkte Opposition
Kritische Stimmen werden behindert, delegitimiert oder ausgeschlossen.
3.Kontrolle von Medien & Information
Pressefreiheit ist eingeschränkt, Narrative werden gesteuert.
4.Schwache Gewaltenteilung
Exekutive dominiert Legislative und Judikative.
5.Repression statt Wettbewerb
Wahlen existieren ggf., sind aber nicht frei oder fair.
R to @DanielPach_: Jeder darf jetzt raten, warum ich ChatGPT diese Frage gestellt habe.
Ich muss zugeben, dass ich mich aktuell schon etwas eingeschüchtert fühle und die Formulierung meiner Post noch genauer prüfe als früher. Wie geht es euch?
Man stelle sich vor, die heutigen technischen Möglichkeiten zur Überwachung und Kontrolle hätte es bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren in der DDR gegeben. Wie hätte sich die Geschichte dann entwickelt?
Die Zeiten sind aktuell vielleicht nicht die sichersten. Aber Investitionen in Gesundheit und Bildung sind sicher nicht verkehrt und müssen auch nicht viel kosten. Schön dabei ist, dass jeder dafür etwas für sich selbst tun kann.
Ich bin es leid, auf X oder LinkedIn weichgespülte Kommentare von Menschen zu lesen, die sich alle Optionen offenhalten möchten.
Unser Smartphone ist heute Telefonbuch, Tagebuch, Kamera, Bank, Navi, Ausweis und bald auch Krankenakte in einem.
Vielleicht wäre es klug, nicht alles in ein einziges Gerät zu packen?
Nach meinem technischen Verständnis könnte man eine Altersverifikation so implementieren, dass jegliche personenidentifizierenden Daten danach automatisch gelöscht bzw. gar nicht erst gespeichert werden. Aber ich nehme an, dass dies so nicht erfolgen soll. Oder irre ich mich?
R to @DanielPach_: Sondern genau das Gegenteil.
R to @DanielPach_: Es ist nur nicht der Job, den er eigentlich erfüllen soll.
Eigentlich macht der ÖRR doch einen guten Job...
Man könnte auch Hersteller von Hardware und Software verpflichten, wirksame Maßnahmen zu Begrenzung der Bildschirmzeit zu implementieren. Diese könnten entweder die Kinder und Jugendlichen selbst oder die Eltern bedienen – also auf Freiwilligkeit beruhen. Aber dann hätte man ja keine Ausrede, um die Anonymität (eigentlich oft Pseudonymität) auf Social Media auszuhebeln.
Es gab Zeiten, da waren #Politiker nicht so dünnhäutig.🧐
#Merz #Klarnamenpflicht #socialmedia #Parteitag #Anzeigen #Pinocchio
In einer funktionierenden Demokratie kontrolliert nicht primär der Staat die Bürger, sondern die Bürger kontrollieren den Staat.
Warum verbreitet ihr diesen Unsinn unkommentiert? Altersverifikation = Identitätskontrolle für Alle. Nur darum geht's.
DNA tests before entering the U.S.?
I’ve heard claims that travelers will soon have to provide DNA samples to enter the United States.
Is that actually true?
I don’t understand the EU’s hubris.
Has anyone who restricts access to information ever been on the right side of history?
Bis 2020 hielt ich mich für einen Normie.
Heute weiß ich: In Deutschland bin ich mit meinen Ansichten Außenseiter.
Ich hätte ein ziemliches Störgefühl, wenn der Regierungschef meines Heimatlandes nicht wüsste, wie lange der letzte Weltkrieg dauerte.
So richtig schätzen gelernt habe ich J.K. Rowling durch ihren Auftritt auf X. 👇
Dass wir uns in Deutschland mit Themen befassen, die niemanden wirklich weiterbringen, ist nichts Neues. Dass sich nun aber Friedrich Merz für eine Klarnamenpflicht auf Social Media ausspricht, zeigt vor allem eines: Wie weit sich politische Entscheidungsträger inzwischen von der Lebensrealität normaler Bürger entfernt haben.
„Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer sich da zu Wort meldet“, sagte Merz am 18.02.2026 beim politischen Aschermittwoch der rheinland-pfälzischen CDU in Trier.
Sie wollen wissen, wer sich zu Wort meldet, Herr Merz?
Gut — dann hören Sie zu.
Ich bin klassisch liberal mit teilweise konservativen Ansichten. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, was passiert, wenn man unter echtem Namen öffentlich Position bezieht. Was daraus werden kann, habe ich bereits am 10.12.2025 ausführlich beschrieben:
(https://x.com/terran_liberty/status/1998708014665126291)
Drohungen, beruflicher Druck, digitale Kampagnen und reale Konsequenzen im echten Leben — all das trifft keine anonymen Trolle, sondern ganz normale Menschen mit Familie, Arbeitgeber und Verantwortung.
Wohin solche digitalen Pranger führen können, zeigte exemplarisch die Debatte um DM-Chef Christoph Werner bei Lanz am 04.12.2025:
(https://x.com/terran_liberty/status/1996992313554350229)
Der Unterschied zwischen Ihnen und uns ist offensichtlich: Ihnen kann so etwas kaum passieren. Sie stehen unter Personenschutz, verfügen über politische Macht und genießen besondere strafrechtliche Schutzvorschriften wie § 188 StGB. Privatpersonen oder Unternehmer hingegen tragen das volle Risiko — mit ihrer Existenz.
Während Sie also verlangen, dass Bürger ihr Schutzschild ablegen, konnten Sie selbst bis zur Bundestagswahl 2025 — unterstützt durch die Agentur „So Done“ — hunderte Strafanträge wegen Online-Äußerungen stellen, vielfach auch auf Grundlage des verschärften Politiker-Ehrschutzes nach § 188 StGB:
(https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101034306/merz-stellte-hunderte-strafantraege-auch-hausdurchsuchungen-folgten.html)
Wer Klarnamen fordert, sollte zuerst erklären, warum Politiker immer stärker geschützt werden, während Bürger immer verletzbarer werden.
Eine Demokratie lebt davon, dass Menschen frei sprechen und schreiben können — anonym oder unter echtem Namen — und nicht davon, dass sie vorher überlegen müssen, ob ihre Meinung nicht unter anderem ihre berufliche Existenz kosten kann.