Ausbildung junger Datenwissenschaftler: Sie haben sich selbst eine Aufgabe gestellt und wollen untersuchen, ob die Zeitumstellung die Mortalität beeinflusst.
Heute Nachmittag ist Besprechung zur Vorgehensweise, bin sehr gespannt.
Bitte tun Sie einem armen alten Mann einen Gefallen und verschonen Sie mich mit weiterem Korrelationsbrimborium 🥱.
Hier nochmal ein sehr einfaches Diagramm zu dieser Problematik. Das Sterbegeschehen unterliegt Schwankungen und wird von demographischen Veränderungen und Trends beeinflusst. Wenn man das nicht berücksichtigt und einfach nur die Sterbefälle mit dem Vorjahr vergleicht (ein grober Anfängerfehler), können extrem verzerrte Ergebnisse entstehen. Rechnet man mit präziseren Methoden nach (hier Glättung + Ausreißerkontrolle), können die Ergebnisse ganz anders aussehen. An der Übersterblichkeit in Deutschland 2020 sieht man das sehr deutlich.
Beachten Sie dabei bitte, dass diese Zahlen noch mit einer Unsicherheit behaftet sind und daher nicht auf das einzelne Prozent oder gar auf Nachkommastellen genau sind.
Das hier ist nicht wirklich neu, nur nochmal kompakt zusammengefasst.
Ich bin immer wieder erstaunt, dass eine so stark überhöhte Zahl kritiklos geglaubt wird.
Natürlich gibt es auch alternative Berechnungsansätze und -ergebnisse.
Ich schließe diese etwas ärgerliche Episode mit einem Kommentar zu meinem damaligen Post ab und gehe wieder zu meinen Auswertungen zurück.
Ah, jetzt wird es interessant, Herr @PSHolstein . Was sage ich denn Ihrer Meinung nach in dem Post, den Sie hier zitieren, konkret aus?
Jetzt bin ich aber wirklich gespannt.
In BENELUX + DACH + FRA ist die Pandemie für Personen unter 65 Jahren recht glimpflich abgelaufen.
Hinter den Kulissen ging es offenbar viel herzlicher zu als vor der Kamera.
Schaut man sich Schweden nach Influenzasaisons (KW40 bis KW20) an, ist die Pandemie verschwunden in dem Sinn, dass es keinen signifikanten Peak gibt.
Übrig bleibt dann nur eine ungewöhnlich niedrige Sterblichkeit 2018/19 (an der Signifikanzgrenze), was die Hypothese eines Dry-Tinder-Effekts in Schweden untermauert.
Hier wäre Polen nach Grippesaisons (jeweils KW40 bis KW20). 2020/21 und 2021/22 waren katastrophal.
In dieser Darstellung für Deutschland werden nur die Influenza-Saisons verglichen, die jeweils von KW40 bis KW20 des Folgejahres dauern (Suffix "-inf" für Influenza). Die Sommermonate werden ignoriert.
Die große Welle 2020/21 ist hier weniger ausgeprägt als die Grippewellen 2012/13 und 2014/15.
In diesem Fall schlägt die Ausreißererkennung nicht an, da kein Wert massiv genug von der Baseline abweicht.
R to @ProfStefanKraus: Ich frag mal:
1. Wenn es eine Fake-Pandemie war, woher kommen dann die Toten 2020?
2. Wenn die Impfung schützt, woher kommen dann die Toten 2021 und 2022?
Portugal stelle ich mal unkommentiert zur Diskussion.
Nur um es für weitere Diskussionen verwenden zu können ...
R to @ProfStefanKraus: Die Korrektur ist im ursprünglichen Post bereits eingebaut.
Schätzung von SuperGrok zum Impfschutz in Deutschland bei Personen unter 60 im Zeitraum 2021 bis 2025.
Über diese Schätzung lässt sich trefflich streiten, aber ich will auf etwas anderes hinaus: Alkohol und Rauchen machen im selben Zeitraum ein Vielfaches an Toten aus.
Den Politikern und Wissenschaftlern, denen die Ungeimpften ein Dorn im Auge waren, ging es nicht primär um den Schutz der Bevölkerung, sondern um Macht und Karriere, indem sie sich als Weltenretter und moralische Instanzen aufspielten. Das war Heuchelei, Machgier und Hexenjagd, oft gepaart mit fachlicher Inkompetenz.
Schätzung von SuperGrok zum Impfschutz in Deutschland bei Personen unter 60 im Zeitraum 2021 bis 2025.
Über diese Schätzung lässt sich trefflich streiten, aber ich will auf etwas anderes hinaus: Alkohol und Rauchen machen im selben Zeitraum mehrere Hunderttausend Tote aus.
Den Politikern und Wissenschaftlern, denen die Ungeimpften ein Dorn im Auge waren, ging es nicht primär um den Schutz der Bevölkerung, sondern um Macht und Karriere, indem sie sich als Weltenretter und moralische Instanzen aufspielten. Das war Heuchelei, Machgier, und Hexenjagd, oft gepaart mit fachlicher Inkompetenz.
Auf Wunsch von @spatzenkonzert hier SWE nach breiten Altersgruppen, die intern standardisiert sind.
(Sorry, falls der Post doppelt kommen sollte, der erste Versuch ist irgendwie weg).
Auch in den hohen Altersgruppen ab 80 ist in Skandinavien (SWE, NOR, FIN, DNK) die Übersterblichkeit ggü. der roten Baseline 2022 am ausgeprägtesten.
Zwischen 60 und 79 Jahren ist in Skandinavien (SWE, NOR, FIN, DNK) die ausgeprägte Übersterblichkeit ggü. der roten Baseline 2022 deutlich zu erkennen.
Auch zwischen 30 und 59 Jahren gab es in Skandinavien (SWE, NOR, FIN, DNK) keine signifikante Übersterblichkeit ggü. der roten Baseline.
R to @ProfStefanKraus: Und bei den "178 Ländern" musste ich eh laut lachen. Man kann schon froh sein, wenn man für ein paar Dutzend Länder hochwertige Daten herbekommt. Da werden grobe bis gröbste Schätzungen als Daten verkauft.
R to @ProfStefanKraus: Allein im Titel steckt schon eine unzulässige Annahme:
"Comparison of vaccination and booster rates and their impact on excess mortality during the COVID-19 pandemic in European countries"
Es wird von Anfang an einer kausaler Zusammenhang unterstellt. Der Titel setzt voraus, was eigentlich erst bewiesen werden müsste.
Das spricht nicht für die Reviewer und das Journal, das eh im Verdacht steht, eine "Paper Mill" zu sein.
Ich schäme mich ein wenig dafür, aber ich finde das lustig.
Skandinavien (SWE, NOR, FIN, DNK), Personen unter 30 Jahren.
Übersterblichkeit ggü. roter Baseline.
Keine signifikanten Werte im gesamten Zeitraum.
Auch für Kroatien neue Daten. Hier sieht man das in vielen osteuropäischen Ländern auftretende Muster mit dem Peak im Jahr 2021.
Neue Daten für Südkorea. Man kann diskutieren, wie gut die Baseline hier liegt, aber es steht außer Frage, dass 2020 und 2021 unauffällig waren, 2022 aber stark erhöht.
Es gibt neue Wochendaten, hier für Deutschland. Unten die prozentuale Übersterblichkeit ggü. der roten Baseline.
Ich habe gerade einen Chuck-Norris-Witz gelesen, den ich noch nicht kannte:
Chuck Norris versteht Frauen.
Es gibt neue Wochendaten bei der @HMDatabase.
Unten für Deutschland die prozentuale Übersterblichkeit gegenüber der roten Baseline.
Deutschland, Blasenkrebs
Sterberate jeweils 3 Jahre vor und nach Impfbeginn.
Schweden: Brustkrebs
Sterberate jeweils 3 Jahre vor und nach Impfbeginn.
Akuter Herzinfarkt für DEU, jeweils 3 Jahre vor und nach Impfbeginn.
Ich habe gerade gesehen, dass die Todesursachen auf Eurostat jetzt bis 2023 verfügbar sind. Ich werde später einige Auswertungen einstellen.
Hier schonmal Pankreaskrebs für DEU, jeweils 3 Jahre vor und nach Impfbeginn.
Grok ist auf meiner persönlichen Beliebtheitsskala gerade erheblich gesunken.
Daten für die USA sind jetzt bis 2024 auf der HMD verfügbar. Unten die Übersterblichkeit gegenüber der roten Baseline.
Daten für Luxemburg sind jetzt bis 2024 auf der HMD verfügbar. Unten die Übersterblichkeit gegenüber der roten Baseline.
Hong Kong hat diese Woche Daten bis 2024 an die @HMDatabase geliefert.
Hier die altersbereinigte Sterberate der Gesamtbevölkerung und die prozentuale Übersterblichkeit gegenüber der roten Baseline für 1990 bis 2024.
📢#poptwitter #epitwitter #HMD
The weekly deaths series #STMF was just updated✅
Download the latest version with new and updated data for 31 countries at http://mortality.org/Data/STMF
To further explore the data, check out the excess visualization toolkit👇http://mpidr.shinyapps.io/stmortality/