gibt es noch irgendwas, was derzeit nicht völlig aus dem Ruder läuft?
das ist Vica. das Magazin politik & kommunikation zählt sie zu den 10 Namen, die man sich für die Zukunft des Hauptstadtjournalismus merken sollte.
wisster Bescheid.
jetzt doch: ein Kamel ging durchs Nadelöhr. RIP Chuck Norris
der Hofstaat- oder Courtier-Effekt beschreibt eine Umgebung aus Ja-Sagern, die Machtpersonen bestätigen und abschirmen.
kam mir gerade in den Sinn. nicht ganz klar, warum.
Konfuzius sagt: "Afghanen, Windräder, Radwege in Peru - völlig egal. Hauptsache Brieftaschen werden gefüllt."
https://apollo-news.net/477-millionen-euro-strukturkosten-wie-ein-spd-gefhrter-staatskonzern-mit-der-afghanen-aufnahme-geld-verdiente/
Let's unpack this..
What if the White House has no intention of reopening the Strait of Hormuz?
What if this war is really about ships & tariffs?
I had a long discussion with senior DOE official yesterday on background. I can’t share any details but it’s clear everyone’s Strait of Hormuz calculus is wrong.
We need to go back to the drawing boards.
That's it. That's the tweet. Now a hypothetical 🧵 with my personal thoughts.
Politiker hatten schon vor 40 Jahren eine recht miese Reputation (fast immer die am schlechtesten bewertete Institution).
Das hat sie offenbar nicht gestört, denn seither ging es fast stetig bergab.
Ein erschreckender Erfahrungsbericht eines thailändischen Diplomaten aus #Berlin. Wollen wir uns wirklich so in der Welt präsentieren?
fast 10 Jahre nach Veröffentlichung lese ich dieses Buch zum ersten Mal.
"Leben 3.0: Mensch sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz"
sehr unterhaltsam!
Es dauerte über 2000 Jahre, bis aus dem Konzept der Demokratie eine dauerhaft stabile Staatsform entstand.
Es dauert weniger als 20 Jahre, sie in eine Karikatur zu verwandeln. #DankeMerkel
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert schnelle Schritte, um die Stromkosten in Europa dauerhaft zu senken. Dabei warnt sie die Mitgliedstaaten davor, der deutschen Idee des Atomausstiegs zu folgen.
https://apollo-news.net/alarmbrief-an-eu-regierungschefs-ursula-von-der-leyen-warnt-vor-der-stilllegung-von-kernkraftwerken/
🧵 New paper out: Mapping the discourse of climate change in four western countries (co-authored with Mike Scott)
Our study tracks 18 years of climate change coverage across France, Germany, UK & US newspapers. Who actually gets the attention? A thread. (1/8)
Der Legitimationsverlust des Staates ist mittlerweile so groß, so nachhaltig, dass ihm keine andere Wahl bleibt als massiv ins Autoritäre abzudriften. Demokratie gilt nicht mehr als Fundament, sondern als Risiko, das eingehegt werden muss und ausgerechnet die Partei, deren einzige Aufgabe es wäre, dagegen vorzugehen, verliert sich in so nem peinlichen Healthy-Corporate PowerPoint-Präsi-Sound und macht mit ihrer glatzköpfigen Mutlosigkeit irgendwie alles nur noch schlimmer.
An Al Jazeera opinion piece on the American and Israel attacks on Iran — and how hugely successful and organized they have been — is somehow better analyzed than any American media piece I’ve read on Iran. Seriously, read it: https://www.aljazeera.com/opinions/2026/3/16/the-us-israeli-strategy-against-iran-is-working-here-is-why
Fenstersteuer. Marcel F. sind Sie dran?
also ich hab mir gestern im Kino "Marty Supreme" angesehen und fand mich ausgezeichnet unterhalten. #Oscars
Der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs zeigt Friedrich Merz Wege auf, wie Diplomatie den Krieg in der Ukraine beenden könnte. Der Brief im Wortlaut. https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/offener-brief-von-jeffrey-sachs-lernen-sie-geschichte-herr-bundeskanzler-li.10010628?utm_campaign=mrf-twitter-berlinerzeitung&mrfcid=2026031569b3c4029f27683d54532adc
„Es gibt in Deutschland etwa 15.000 NGOs mit Hunderttausenden Mitarbeitern, die zum großen Teil aus Steuergeldern bezahlt werden. Wir sollten hinterfragen dürfen, ob das in Ordnung ist oder nicht“, sagt Matthias Müller, Ex-CEO von VW und Porsche und Mitglied der @Initiative_TD. https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_101167718/ex-vw-chef-matthias-mueller-wir-sind-auf-dem-weg-in-eine-ddr-2-0-.html
Wenn Ex-VW-Chef Matthias Müller (in DDR geboren) die #Merz-Regierung beschuldigt, das ganze Land in eine gesellschaftliche, wirtschaftliche & politische DDR 2.0 zuführen, ist wohl Alarmstufe dunkelrot
Schon 2018 sah Müller erste DDR 2.0 Anzeichen, wurde dafür von SPD gerügt. Damals ging es um die anbahnende Regulierung und Eingriffe in die Wirtschaft. Müller hatte die politische Forderungen, Managergehälter nach oben zu begrenzen, kritisiert. „In Deutschland“, so Müller, „besteht der Drang, alles politisch regulieren zu wollen. Aber wo soll das enden? Wir hatten so etwas bereits einmal in Form der DDR.“
Heute - 8 Jahre später - geht es Müller um die große Entwicklung zu einer DDR 2.0!
Grundsätzlich sieht Müller Deutschland politisch und gesellschaftlich auf einem problematischen Kurs. „Wir sind auf dem Weg in einen Vollkaskostaat“, sagte der ehemalige Topmanager. Viele Bürger versteckten sich hinter staatlicher Absicherung und übernähmen immer weniger Eigenverantwortung.
„Wir sind ein Volk von Egoisten“, sagte Müller. Seine frühere Warnung bekräftigte er erneut: „Wir sind auf dem Weg zu einer DDR 2.0.“ Ohne umfassende Reformen drohe Deutschland wirtschaftlich weiter zurückzufallen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69b68b4ec7f6900fc2745084/sind-auf-dem-weg-zu-einer-ddr-2-0-ex-vw-chef-matthias-mueller-sieht-deutschland-auf-abwegen.html
gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.
zum Glück stellt die Bildungspolitik sicher, dass solche Kompetenzen in Zukunft nicht mehr vorhanden sein werden. Vorsprung durch Technik war gestern.
früher wurden solche Blitzbirnen Taxifahrende und alle hatten ihre Ruhe.
Länd of the irreversible.
wie ticken Grüne. in drei Sätzen.
Forschen ohne wissenschaftliche Methode, geht das?
unsere Demokratie hat selbstverständlich unseren ÖRR voll unter Kontrolle.
kein Hand sieht übrigens so aus.
klar Hand. seht Ihr doch auch, oder? #B04FCB
da hätte ich gerne ein Satellitenbild von. #B04FCB
Gestern beim Vortrag von @aleksteske , bekannter ÖRR-Kritiker und Autor von „inside Tagesschau“, einen kurzweiligen Abend mit überraschender Wendung erlebt. Teske fühlt sich nicht als Whistleblower, bezeichnet sich aber als Journalist der „alten Schule – Sagen, was ist“, und habe deshalb nach sechs Jahren Tageschau ein „Störgefühl“ gehabt und bei seinem Heimatsender MDR gekündigt.
Ich fasse mal einige Kernaussagen zusammen:
- Mit 11.000 brutto im Monat, 38h-Woche und 35 Tagen Urlaub kann man von einem Nachrichtenredakteur nicht mehr erwarten, daß er die Befindlichkeiten der Bevölkerung nachvollziehen kann.
- Journalisten, die vom ÖRR in die Politik (und manchmal auch wieder zurück) wechseln, wie Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert, können ihren Arbeitsvertrag „ruhen“ lassen. Dieses Exclusivrecht befördert den „Drehtüreffekt“ und ist problematisch durch die demonstrative Nähe von Journalismus und Politik.
- Sarah Frühauf („Na, herzlichen Dank an alle Ungeimpften“), die als Sprecherin zu Innenminister Dobrindt wechselte, könne angesichts ihrer unter Kollegen bekannten privaten Meinung jetzt wohl „kaum noch in den Spiegel schauen“
- Niemand in der Programmplanung, wo er arbeitete, habe „alternative Medien“ wie etwa NIUS, NDS oder Apollo konsumiert. Sie werden nicht als Branchenkollegen wahrgenommen und ignoriert.
- Wie wird man „Experte“ im ÖRR? Teske nennt mehrere Kriterien. Man sollte ständig erreichbar sein, zur Not auch an der Aldi-Kasse rangehen wenn das Fernsehen anruft. Hilfreich sei, sich ständig bei den Redaktionen per Mail selbst anzubieten. Der Prototyp des Experten sei der etwas ältere Mann aus Westdeutschland, und natürlich Akademiker. Er sollte eine gewisse Prominenz haben, und in ganzen Sätzen stotterfrei auf den Punkt kommen. Es ist förderlich, wenn der Experte den erwünschten Meinungskorridor nicht verlässt, sonst wird er gecancelt wie etwa Harald Kujat oder Gabriele Krone-Schmalz.
- Besonders amüsant der Fall Claudia Kemfert. Nachdem sie früher für längere Laufzeiten von AKW eingetreten war, hatte man sie beim ÖRR fallen lassen. Erst mit dem Wandel zur Energiewende-Propagandistin 2021 schaffte sie es wieder regelmäßig ins Programm.
So richtig lebendig wurde es dann, als sich ein Zuhörer in der Fragerunde als Marcel Wagner, Leiter des SWR-Studios Tübingen vorstellte (Anmerkung von mir: Wagner hatte u.a. vor zwei Jahren eine vielbeachtete Corona-Aufarbeitungsveranstaltung organisiert). Nachdem dieser zu einer minutenlangen Verteidigungsrede anhob („Wir gehen jeden Tag raus und reden mit den Leuten!“) kam es zu Unruhe im Publikum. Letztlich musste eine VHS-Mitarbeiterin eingreifen und auf den im Hause herrschenden Geist der freien Meinungsäußerung hinweisen, was einige verärgerte Zuhörer kurioserweise zum Gehen veranlasste. Wagner legte Wert darauf, man „kämpfe beim SWR jeden Tag darum, unterschiedliche Meinungen darzustellen“. Teske stellte klar, daß es ihm nicht um generelles Senderbashing gehe, sondern speziell um die Nachrichtenredaktionen. Er halte den ÖRR für reformierbar, und wundere sich warum selbst zu seinem Vortrag in Mainz kein Mitarbeiter von SWR oder ZDF für einen konstruktiven Austausch erschienen sei.
Der Abend begann und endete mit der Feststellung, daß es – entgegen einschlägiger Verschwörungstheorien – keine festen Anweisungen „von oben“ gebe, sondern die überwältigende Mehrheit der Journalisten sich als links/grün definiert, und die „Böhmermanns, Restles und Reschkes den Ton angeben“. Kein Wunder sei die gemessene Zufriedenheit mit der Tagesschau bei Wählern von Rot und Grün am Höchsten.
Pinned: Das größte Risiko von LLMs ist nicht Halluzination, sondern Gewöhnung. Die tägliche Nutzung optimiert Workflows aber verändert auch die Kognition.
Die Frage ist nicht mehr: Nutze ich sie?
Sondern: Könnte ich noch ohne?
kann man ausser Rhetorik und einem Pilotenschein nichts auf dem Kasten haben?
asking for a friend.
Richard Feynman’s savage takedown of pseudo-science still burns in 2026:
“Social science is an example of a science which is not a science. They follow the forms… but they don’t get any laws. They haven’t found out anything.”
He goes harder:
Experts who “sit at a typewriter and make up” claims — “organic food is better,” “this diet cures everything” — as if it’s settled science, when no rigorous experiments or checks have been done.
Feynman:
“I know what it means to really know something.
How careful you have to be. How easy it is to fool yourself.
I see how they get their information… and I can’t believe that they know.”
The Nobel physicist calls it straight: most of what passes for “expert” opinion is noise dressed up as knowledge.
In an age drowning in TikTok “science,” influencers, and clickbait studies — Feynman’s 1:52 rant feels more relevant than ever.
Who’s the biggest pseudo-expert that grinds your gears right now?
Clip is timeless fire — watch it and feel the clarity.
"Verursacher vor Gericht" finde ich zu hart formuliert.
Die eigentliche Frage ist doch: Wie sorgen wir dafür, dass politische Entscheidungen auf einer nüchtern ausgewerteten Datenlage beruhen statt auf Ideologie, Angst oder Wunschdenken?
Morgen wird beim @ZDF gewählt. Einziger Kandidat: Norbert Himmler, der amtierende Intendant. Nominiert vom schwarzen Freundeskreis. Hat noch ein Jahr Amtszeit. Möchte aber vorzeitig für weitere fünf gewählt werden. Einen Gegenkandidat gibt es nicht.
Damit Himmler die notwendige 3/5-Mehrheit erhält, hat er der Süddeutschen gestern noch einmal ein Interview gegeben. Warum eine Zeitung? Weil das ZDF da jedes Wort noch einmal gegenlesen und absegnen kann.
Die @SZ schreibt: "Besuch bei einem, der als Manager vieles richtig macht und trotzdem oft von Fehlern reden muss. ... Der Intendant, der als Manager beim Umbau alles richtig macht, muss gerade damit umgehen, dass ziemlich oft über Fehler und Missverständlichkeit gesprochen wird in seinem Sender."
Überschrift: „Wir sind Teil dessen, was zuerst angegriffen wird“. Es wähnt sich also nicht nur der Betriebsratsvorsitzende @HubertKrech von Feinden umzingelt und im Krieg mit bösen Mächten.
Später dann noch ein paar interessante Sätze in der Süddeutschen: "Es ist deshalb wirklich die Frage, ob organisatorische Veränderungen die Antwort sind in Zeiten einer von Social Media erhitzten Öffentlichkeit. Ob das ZDF inhaltlich genug tut, um Meinung und Information zu trennen und ob es über seine auch indirekten Mitarbeiter genug weiß. Und ob Satire vielleicht in diesen Zeiten als Mittel der gesellschaftlichen Auseinandersetzung gelegentlich keine gute Idee ist."
Anders der @focusonline. Er legt noch einmal den Finger in die Wunde: "Er wird morgen von einem 60-köpfigen Fernsehrat gewählt, der sich standhaft einbildet, die deutsche Zivilgesellschaft abzubilden. In Wahrheit ist er der Überrest uralten Proporzdenkens, nach dem hier früher alle Posten besetzt wurden: Biste Fraktion Rot oder Schwarz? Die Fernsehräte dürften gefühlt noch älter sein als das ZDF-Publikum. Und das ist im Schnitt 65."
Auch die @welt stellt heute wichtige Fragen. @a_rosenfelder erinnert noch einmal daran, dass das ZDF 1963 als konservatives Gegengewicht zur ARD gegründet wurde und dass davon nicht mehr viel zu sehen ist. Das Publikum sollte zwischen zwei inhaltlich verschiedenen Sendern wählen können. Am Ende schreibt er: "Wenn das ZDF wirklich Legitimität und Qualität zurückgewinnen wollte, dann müsste der Sender die Chance zu einem radikalen Neianfang nutzen - und sich wieder als erkennbare Alternative zu einer ARD aufstellen, die längst an Adenauers alten Traum vom Staatsfernsehen erinnert, nur eben in der linken Variante."
Die Chance dafür ist derzeit gering. Das hat auch etwas damit zu tun, dass man sich von Aushängeschildern wie Marietta Slomka, Jan Böhmermann, Dunja Hayali oder Elmar Theveßen abhängig gemacht hat.
Das Foto zeigt die Washington-Korrespondenten von ARD und ZDF vor dem Weißen Haus. Sie stehen nicht nur bei ihren Live-Schalten direkt nebeneinander, sie erzählen auch oft dasselbe.
auch strategische Fehler brauchen Befürworter
Der Atomausstieg ist keinesfalls «irreversibel», wie Merz behauptet. Der Kanzler scheut nur den Konflikt mit der Lobby der Erneuerbaren und dem medial bestens vernetzten grünen Vorfeld. Diese Entscheidung mag der CDU Ärger ersparen. Die Bürger wird sie teuer zu stehen kommen.
Konfuzius sagt: am Anfang jedes "strategischen Fehlers" steht ein linksgrüner Aktivist.
Übrigens: konsequent wäre es jetzt, Jürgen Trittin den interplanetaren Verdienstorden für all-you-can-eat Energie zu verleihen.
Konfuzius sagt: erst die Orden, dann die Fehler eingestehen.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/europaeischer-verdienstorden-merkel-100.html