„Seit seiner Entdeckung hat LSD tiefe Spuren in der Popkultur und Literatur hinterlassen. Besonders in den 1960er Jahren wurde die Droge zum Symbol eines geistigen Aufbruchs: Künstler, Musiker und Schriftsteller sahen in ihr ein Tor zu neuen Bewusstseinsebenen.
Autoren wie Aldous Huxley („Die Pforten der Wahrnehmung“, eine Wendung, die The Doors zu ihrem Namen inspirierte) und Timothy Leary propagierten LSD als Werkzeug zur Selbsterkenntnis und geistigen Erweiterung.
Auch in der Literatur beeinflusste LSD die Beat-Generation um Allen Ginsberg und William S. Burroughs, die das Rauschhafte als künstlerische Befreiung verstanden.
1966 wurde LSD in den USA verboten, 1967 in Deutschland, seinen Ruf als die Pforten der Wahrnehmung öffnende und den Geist befreiende Substanz hat es behalten.“
Heute vor 83 Jahren entdeckte der Wissenschaftler Albert Hofmann zufällig die Wirkung von LSD – Felix Leiter blickt zurück:
https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
🇬🇧 Translation
"Since its discovery, LSD has left deep traces in pop culture and literature. Particularly in the 1960s, the drug became a symbol of a spiritual awakening: artists, musicians and writers saw it as a gateway to new levels of consciousness.
Authors like Aldous Huxley (“The Doors of Perception,” a phrase that inspired The Doors’ name) and Timothy Leary promoted LSD as a tool for self-knowledge and intellectual expansion.
In literature, LSD also influenced the Beat generation around Allen Ginsberg and William S. Burroughs, who saw intoxication as artistic liberation.
LSD was banned in the USA in 1966 and in Germany in 1967. It has retained its reputation as a substance that opens the gates of perception and frees the mind.”
83 years ago today, the scientist Albert Hofmann accidentally discovered the effects of LSD - Felix Leiter looks back:
https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
„Meinungsfreiheit, Kritik, Debatte und der Mut zum Neuen sind die Bedingungen von Kreativität und Innovation, also für die Welt des Fortschritts und der unbegrenzten Möglichkeiten. Wo das nicht gegeben ist, waltet der bunte Stumpfsinn.“, so @NorbertBolz:
https://www.dersandwirt.de/stumpfsinn/
🇬🇧 Translation
"Freedom of expression, criticism, debate and the courage to try something new are the conditions for creativity and innovation, i.e. for the world of progress and unlimited possibilities. Where this is not the case, colorful dullness prevails," says @NorbertBolz:
https://www.dersandwirt.de/stumpfsinn/
Felix Leiter erzählt die faszinierende Entdeckung von LSD durch Albert Hofmann – von zufälligem Selbstversuch bis zum kulturellen Mythos der „Pforten der Wahrnehmung“ ... Ein Streifzug durch Rausch, Forschung und die Frage, wie viel Befreiung im Kontrollverlust steckt:
https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
🇬🇧 Translation
Felix Leiter tells the fascinating discovery of LSD by Albert Hofmann - from accidental self-experimentation to the cultural myth of the "gates of perception"... A journey through intoxication, research and the question of how much liberation lies in the loss of control:
https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
Geht Europa das Öl aus? @ChristophCanne stellt fest: Diese Frage greift zu kurz. Sie ist sogar irreführend. Denn Europa hat kein primäres Rohölproblem. Europa hat ein Raffinerieproblem!
Christoph Canne – „Raffinerien: Achillesferse Europas“ jetzt auch zum Hören im Podcast des Sandwirts:
https://youtu.be/jGwSkL95ISI
🇬🇧 Translation
Is Europe running out of oil? @ChristophCanne states: This question falls short. It is even misleading. Because Europe does not have a primary crude oil problem. Europe has a refinery problem!
Christoph Canne – “Refineries: Europe’s Achilles Heel” now also available to listen to in the Sandwirt podcast:
https://youtu.be/jGwSkL95ISI
Die propagierte „Vielfalt“ unserer Zeit bleibt oft oberflächlich und verdeckt eine zunehmende geistige Gleichförmigkeit und Einschränkung von Debatte.
@NorbertBolz greift diese Kritik auf – und zeigt, dass politische Korrektheit und gesellschaftlicher Konformitätsdruck Kreativität, Meinungsfreiheit und Innovation zunehmend untergraben:
https://www.dersandwirt.de/stumpfsinn/
🇬🇧 Translation
The propagated “diversity” of our time often remains superficial and conceals an increasing intellectual uniformity and restriction of debate.
@NorbertBolz takes up this criticism - and shows that political correctness and social pressure to conform are increasingly undermining creativity, freedom of expression and innovation:
https://www.dersandwirt.de/stumpfsinn/
Heute vor 83 Jahren entdeckt Albert Hofmann zufällig die Wirkung von LSD. Am 19. April 1943 wagte er dann einen Selbstversuch unter kontrollierten Bedingungen.
„Er erlebte dabei eine intensive psychedelische Reise, die von Visionen, intensiven Emotionen und einer tiefen Verbindung zur Natur geprägt war.
Sein Heimweg auf dem Fahrrad wurde symbolisch für die erste bewusste Erfahrung eines LSD-Rausches und gilt seitdem als ,Bicycle Day'.
Nachträglich stellte sich heraus, dass es sich bei der von ihm gewählten Dosis um das Drei- bis Fünffache der (aus heutiger Sicht) normal wirksamen Dosis handelte.“, erinnert Felix Leiter:
https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
🇬🇧 Translation
83 years ago today, Albert Hofmann accidentally discovered the effects of LSD. On April 19, 1943, he attempted a self-experiment under controlled conditions.
“He experienced an intense psychedelic journey characterized by visions, intense emotions and a deep connection to nature.
His ride home on his bike became symbolic of the first conscious experience of LSD intoxication and has been considered 'Bicycle Day' ever since.
It later turned out that the dose he had chosen was three to five times the (from today's perspective) normally effective dose," recalls Felix Leiter:
https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
„Totale Politisierung des Fußballs, der Kultur und sogar von Trauerfeiern, organisierte Aufmärsche im Namen der Regierung, Diskussionen um Entrechtung von Oppositionellen. Die letzten Machtdemonstrationen vor dem Zusammenbruch. So muss es im Oktober 1989 auch gewesen sein.“ @ALichtschlag André Lichtschlag
🇬🇧 Translation
"Total politicization of football, culture and even funeral ceremonies, organized marches in the name of the government, discussions about the disenfranchisement of opposition members. The last demonstrations of power before the collapse. That's what it must have been like in October 1989." @ALichtschlag André Lichtschlag
R to @DerSandwirt: Hier der ganze Beitrag: https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
🇬🇧 Translation
R to @DerSandwirt: Here is the whole article: https://www.dersandwirt.de/lsd-trip/
Heute im Sandwirt: Erster LSD-Trip
„[…] Albert Hofmann, geboren am 11. Januar 1906, gestorben am 29. April 2008, war ein Schweizer Chemiker, der in der Arzneimittelforschung arbeitete. Mit dem Ziel, ein Kreislaufstimulans zu entwickeln, forschte er an dem Getreidepilz Mutterkorn.
Der Mutterkornpilz produziert giftige Alkaloide, diese giftige Wirkung war schon seit dem Mittelalter bekannt. Auf Mutterkorn zurückgehende Massenvergiftungen – Antoniusfeuer genannt – traten oft als Begleiterscheinungen von Hungersnöten auf. Schon lange war aber auch bekannt, dass das Mutterkorn als Heilmittel angewendet werden kann. Die Dosis macht das Gift …
Albert Hofmann stellte aus Mutterkorn am 16. November 1938 erstmals Lysergsäurediethylamid (LSD) her. Weil die Substanz in Tierversuchen aber nicht die gewünschte Wirkung zeigte und daher für die pharmazeutische Nutzung ungeeignet erschien, arbeitete er zunächst nicht weiter an ihr.
Doch das Lysergsäurediethylamid ließ Hofmann nicht los.
Im Labor der Sandoz AG in Basel synthetisierte er 1943 erneut Lysergsäurediethylamid, um daran weiterzuforschen. Dabei kam es dann zu der versehentlichen Einnahme von LSD über die Haut und den ersten LSD-Trip mit Unruhe und Unwohlsein, aber auch zwei Stunden intensiver kaleidoskopartiger, farbiger Visionen.
Hofmann wollte mehr wissen.
Am 19. April 1943 wagte er einen Selbstversuch unter kontrollierten Bedingungen. […]“
Autor: Felix Leiter
Den Link zum ganzen Beitrag finden Sie im ersten Kommentar.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: First LSD trip
"[…] Albert Hofmann, born on January 11, 1906, died on April 29, 2008, was a Swiss chemist who worked in drug research. With the aim of developing a circulatory stimulant, he researched the grain fungus ergot.
The ergot fungus produces toxic alkaloids; this toxic effect has been known since the Middle Ages. Mass poisoning caused by ergot – called St. Anthony's Fire – often occurred as a side effect of famine. It has long been known that ergot can be used as a medicine. The dose makes the poison...
Albert Hofmann first produced lysergic acid diethylamide (LSD) from ergot on November 16, 1938. Because the substance did not have the desired effect in animal experiments and therefore appeared unsuitable for pharmaceutical use, he initially stopped working on it.
But the lysergic acid diethylamide didn't let Hofmann go.
In 1943, he synthesized lysergic acid diethylamide again in the Sandoz AG laboratory in Basel in order to continue his research. This resulted in the accidental ingestion of LSD through the skin and the first LSD trip with restlessness and discomfort, but also two hours of intense kaleidoscopic, colored visions.
Hofmann wanted to know more.
On April 19, 1943, he attempted a self-experiment under controlled conditions. […]“
Author: Felix Leiter
You can find the link to the entire post in the first comment.
R to @DerSandwirt: Hier der vollständige Artikel: https://www.dersandwirt.de/stumpfsinn/
🇬🇧 Translation
R to @DerSandwirt: Here is the full article: https://www.dersandwirt.de/stumpfsinn/
Heute im Sandwirt: Der bunte Stumpfsinn
„[…] Wir leben in einer geistig-kulturellen Wüste, in der sich nur politisch korrekte „Kulturschaffende“ so richtig wohl fühlen. Das Meinungsklima bestimmt der Journalist als Aktivist und Oberlehrer, der Information und Investigation durch „Haltung“ ersetzt. Die daraus resultierende Geisteshaltung ist die des Manichäismus. Statt zwischen wahr und falsch unterscheidet man nur noch zwischen gut und böse. Das ist der ideale Nährboden für Fanatismus.
Doch allmählich wächst in dieser Parallelwelt der politisch-medialen Elite eine leicht zum Um-sich-schlagen neigende Gereiztheit. Und die rührt daher, dass man instinktiv spürt, in einer Sackgasse sein, aber nicht den Mut hat, das einzusehen und umzukehren. Der Stumpfsinn unserer Kultur resultiert daraus, dass Politische Korrektheit, Cancel Culture und Zensur nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch die Handlungsfähigkeit und Innovationskraft unserer Gesellschaft zerstören. […]“
Autor: @NorbertBolz
Den vollständigen Artikel finden Sie über den Link im ersten Kommentar.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: The colorful stupidity
“[…] We live in an intellectual and cultural desert in which only politically correct “cultural workers” feel really comfortable. The journalist determines the climate of opinion as an activist and senior teacher who replaces information and investigation with “attitude”. The resulting mindset is that of Manichaeism. Instead of distinguishing between true and false, we only distinguish between good and evil. This is the ideal breeding ground for fanaticism.
But gradually, in this parallel world of the political-media elite, an irritability that tends to lash out is growing. And that comes from the fact that you instinctively feel that you are in a dead end, but you don't have the courage to see it and turn back. The dullness of our culture results from the fact that political correctness, cancel culture and censorship not only destroy freedom of expression, but also our society's ability to act and innovate. […]“
Author: @NorbertBolz
You can find the full article via the link in the first comment.
„Die migrationskritischste Partei in Deutschland ist die Alternative für Deutschland. Diese wird insbesondere von sozioökonomisch niedrigeren gesellschaftlichen Schichten gewählt. Diese nehmen Migration anscheinend eher als Gefahr wahr. Und diese Mutmaßung ist nicht gänzlich unbegründet.“
Weshalb, das zeigt Elias Gudwis @EGudwis:
https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
🇬🇧 Translation
"The most anti-migration party in Germany is the Alternative for Germany. This is chosen in particular by lower socioeconomic classes of society. They seem to perceive migration as a danger. And this assumption is not entirely unfounded."
Elias Gudwis @EGudwis shows why:
https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
„Ein Gewaltmonopol definiert sich dadurch, Konkurrenz auszuschließen. Es lebt nicht von Zustimmung, sondern von Durchsetzung. Ein Monopol, das nur durch den Ausschluss von Wettbewerbern existiert, ist kein Ergebnis von Marktprozessen, sondern ein politisches Konstrukt.“
@SchnebelAndreas: https://www.dersandwirt.de/zentralmonopol/
🇬🇧 Translation
"A monopoly of force is defined by excluding competition. It does not thrive on approval, but on enforcement. A monopoly that only exists through the exclusion of competitors is not the result of market processes, but a political construct."
@SchnebelAndreas: https://www.dersandwirt.de/zentralmonopol/
Egal, wo @JulianMPlutz in den letzten Monaten war – überall war die Eisenbahn pünktlicher, sauberer und komfortabler. Wo liegen die Ursachen für die großen Probleme bei der Deutschen Bahn?
Julian Marius Plutz - „Martyrium Bahnfahren in Deutschland“ jetzt auch zum Hören im Podcast des Sandwirts:
https://youtu.be/SwWhEJ_TY9s
🇬🇧 Translation
No matter where @JulianMPlutz has been in the last few months - the railway has been more punctual, cleaner and more comfortable everywhere. What are the causes of the major problems at Deutsche Bahn?
Julian Marius Plutz - “Martyrdom of traveling by train in Germany” now also available to listen to in the Sandwirt podcast:
https://youtu.be/SwWhEJ_TY9s
Kürzlich führten unsere Sandwirt-Autoren @SchnebelAndreas und @NorbertBolz eine Debatte über die Frage, ob ein Minimalstaat als Garant innerer und äußerer Sicherheit notwendig ist. Auch Dietrich Eckardt beteiligte sich, brachte seine Perspektive ein und stellte jene Fragen, die aus seiner Sicht in der Diskussion bislang unbeantwortet geblieben waren.
Nun greift Andreas Schnebel diese Punkte auf, liefert Antworten – und bekräftigt zugleich seine Position:
„Das Monopol ist nicht das Ergebnis von Ordnung, sondern deren Ersetzung durch konzentrierte Gewalt.“
https://www.dersandwirt.de/zentralmonopol/
🇬🇧 Translation
Recently our Sandwirt authors @SchnebelAndreas and @NorbertBolz held a debate about the question of whether a minimal state is necessary as a guarantor of internal and external security. Dietrich Eckardt also took part, contributed his perspective and asked questions that, in his opinion, had so far remained unanswered in the discussion.
Now Andreas Schnebel takes up these points, provides answers – and at the same time reiterates his position:
“The monopoly is not the result of order, but rather its replacement by concentrated violence.”
https://www.dersandwirt.de/zentralmonopol/
„Migration kann kurzfristig Mietpreise senken, da vermehrte Zuwanderung zu einem wahrgenommenen Verlust der regionalen Wohnqualität führen kann.
Langfristig führt Migration aufgrund erhöhter Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt zu einem Anstieg der Wohnungsmietpreise und auch Wohnungspreise. Der Effekt bezieht sich vor allem auf jene Marktsegmente, in denen es zu erhöhter Konkurrenz kommt – im Zuge der Migration seit 2015 also insbesondere in den niedrigpreisigeren Wohnungssegmenten.
Bezogen auf den Wohnungsmarkt stellt vermehrte Migration keine nennenswerte Beeinträchtigung für das gehobene Bildungsbürgertum dar, da dieses auf dem Wohnungsmarkt nicht mit dem Gros der neu Hinzugezogenen konkurriert. Die vermehrte Migration führt primär zu Konkurrenzdruck in sozioökonomisch niedrigeren Gesellschaftsschichten“, so Elias Gudwis @EGudwis:
https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
🇬🇧 Translation
“Migration can reduce rental prices in the short term, as increased immigration can lead to a perceived loss in regional living quality.
In the long term, migration leads to an increase in rental prices and also house prices due to increased competition in the housing market. The effect primarily applies to those market segments in which there is increased competition - particularly in the lower-priced housing segments as a result of migration since 2015.
In relation to the housing market, increased migration does not represent a significant impairment for the upper educated middle class, as they do not compete on the housing market with the majority of new arrivals. Increased migration primarily leads to competitive pressure in lower socioeconomic classes,” says Elias Gudwis @EGudwis:
https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
„Die Theorie der Wokeness ist falsch, aber sie ist darüber hinaus auch eine Verleumdung.“ @_homoduplex Sebastian Wessels
🇬🇧 Translation
“The theory of wokeness is wrong, but it is also a slander.” @_homoduplex Sebastian Wessels
R to @DerSandwirt: Hier weiterlesen: https://www.dersandwirt.de/zentralmonopol/
🇩🇪 Übersetzung
R an @DerSandwirt: Hier weiterlesen: https://www.dersandwirt.de/zentralmonopol/
Heute im Sandwirt: „Recht ohne Zentralmonopol – das gab es schon!“
„[…] Eckardt argumentiert im Anschluss an Thomas Hobbes, dass Menschen im Konfliktfall rationalerweise die stärkste Schutzinstanz suchen. Daraus folge, dass sich im Wettbewerb von Exekutiven zwangsläufig der „größte Boss“ durchsetzt und ein Monopol entsteht. Dieser Schluss überzeugt nicht, weil er voraussetzt, was er erklären soll. Wenn alle Akteure tatsächlich nur auf maximale Durchsetzung ausgerichtet sind, ist nicht ersichtlich, warum sie sich dauerhaft einer übergeordneten Gewalt unterordnen sollten. Die Stabilität eines Monopols wird behauptet, aber nicht begründet. Das Problem der Gewalt wird nicht gelöst, sondern lediglich zentralisiert.
Hinzu kommt ein grundlegender Kategorienfehler. Eckardt behandelt ökonomische Dominanz und politisches Gewaltmonopol, als seien sie strukturell identisch. Tatsächlich sind sie gegensätzlich. Ein Marktakteur kann nur bestehen, solange er freiwillig gewählt wird und bleibt jederzeit ersetzbar. Ein Gewaltmonopol hingegen definiert sich gerade dadurch, Konkurrenz auszuschließen. Es lebt nicht von Zustimmung, sondern von Durchsetzung. Ein Monopol, das nur durch den Ausschluss von Wettbewerbern existiert, ist kein Ergebnis von Marktprozessen, sondern ein politisches Konstrukt.
Auch das Argument der notwendigen Bündelung von Gewalt trägt nicht. Eckardt unterstellt, dass nur eine zentrale Instanz Recht letztinstanzlich sichern könne. Doch genau diese Konzentration erzeugt ein strukturelles Risiko. Ein Gewaltmonopol schafft einen einzigen Punkt, an dem Macht versagen oder missbraucht werden kann. Dezentrale Ordnungen sind in dieser Hinsicht robuster: Sie erlauben Koordination im Konfliktfall, ohne die gesamte Durchsetzungsmacht dauerhaft zu bündeln. Einheit ist nicht gleich Stabilität – sie kann ebenso Verwundbarkeit bedeuten. […]“
Autor: @SchnebelAndreas
Lesen Sie den ganzen Beitrag über den Link im ersten Kommentar.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: “Law without a central monopoly – that already existed!”
"[…] Eckardt argues, following Thomas Hobbes, that in the event of a conflict, people rationally seek the strongest protective authority. It follows that in competition between executives, the "biggest boss" inevitably prevails and a monopoly arises. This conclusion is unconvincing because it presupposes what it is supposed to explain. If all actors are actually only focused on maximum enforcement, it is not clear why they should permanently subordinate themselves to a higher authority. The stability of a monopoly is asserted but not justified. The problem of violence is not solved, it is merely centralized.
There is also a fundamental category error. Eckardt treats economic dominance and political monopoly on violence as if they were structurally identical. In fact, they are opposites. A market actor can only exist as long as he is voluntarily elected and can be replaced at any time. A monopoly on violence, on the other hand, is defined precisely by excluding competition. It doesn't thrive on approval, but on enforcement. A monopoly that only exists through the exclusion of competitors is not a result of market processes, but a political construct.
The argument that the concentration of violence is necessary is also not valid. Eckardt assumes that only a central authority can ensure law in the final instance. But it is precisely this concentration that creates a structural risk. A monopoly on force creates a single point at which power can fail or be abused. Decentralized orders are more robust in this respect: they allow coordination in the event of conflict without permanently pooling all of the enforcement power. Unity does not equal stability – it can also mean vulnerability. […]“
Author: @SchnebelAndreas
Read the entire post using the link in the first comment.
„In der Vergangenheit wurde viel herumdiskutiert, ob Migration Mietpreise erhöht. Dazu gibt es konträre Meinungen. Die Debatte ist politisch aufgeladen. Was zeigen die Daten tatsächlich?“
Elias Gudwis @EGudwis schaut genauer hin:
https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
🇬🇧 Translation
"In the past there has been a lot of discussion about whether migration increases rental prices. There are conflicting opinions on this. The debate is politically charged. What does the data actually show?"
Elias Gudwis @EGudwis takes a closer look:
https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
R to @DerSandwirt: Hier der komplette Artikel: https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
🇬🇧 Translation
R to @DerSandwirt: Here is the complete article: https://www.dersandwirt.de/immobilienpreise/
Heute im Sandwirt: Erhöht Einwanderung die Immobilienpreise?
„[…] Eine Studie des Jahres 2024 untersuchte insgesamt 382 deutsche Landkreise und kreisfreie Städte. Der Zeitraum belief sich von 2004 bis 2020.
Es gab mehrere Auffälligkeiten. Zunächst: Migration ist nicht zufällig verteilt, sondern Migranten ziehen oft in städtische Regionen mit guten Arbeitsmärkten, in Gegenden mit niedrigen Preisen und bestehenden Migrantennetzwerken.
Zudem zeigte sich, dass Migration Wohnungspreise und Mieten erhöhte. Der Mietpreisanstieg für Wohnungen entspricht ungefähr 1:1 dem Zuzug an Migration – wenn Migration um 1 Prozent der ursprünglichen lokalen Bevölkerung ansteigt, steigen Wohnungsmieten um ungefähr 1 Prozent an. Bei Wohnungspreisen sind es sogar 2,4 bis 3 Prozent. Bezogen auf Hauspreise zeigte sich kein signifikanter Effekt.
Welche Immobiliensegmente betroffen sind
Preise im unteren Wohnungssegment (unteres 25. Perzentil) waren stärker betroffen. Der Grund dafür ist möglicherweise, dass Migranten im Durchschnitt ein niedrigeres Einkommen haben und deshalb vermehrt günstigen Wohnraum nachfragen. Das gilt sowohl für Mietpreise als auch für Kaufpreise, bei Kaufpreisen ist der Effekt aber besonders groß.
Wohnungspreise steigen im unteren Segment um ca. 5 bis 6 Prozent je Prozentanstieg an Migration in der lokalen Bevölkerung. Im oberen Marktsegment (ca. 75. Perzentil) sind die Effekte marginal bis nicht signifikant.
Migration schafft also Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt insbesondere unter den sozioökonomisch schwächeren Schichten. Es erwachsen durch Migration also diesbezüglich insbesondere Nachteile für sozioökonomisch niedriger gestellte Deutsche. […]“
Autor: Elias Gudwis @EGudwis
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum kompletten Artikel.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: Does immigration increase real estate prices?
"[…] A study in 2024 examined a total of 382 German districts and independent cities. The period was from 2004 to 2020.
There were several abnormalities. First of all, migration is not randomly distributed; rather, migrants often move to urban regions with good labor markets, to areas with low prices and existing migrant networks.
It was also shown that migration increased housing prices and rents. The increase in rental prices for apartments corresponds approximately 1:1 to the influx of migration - if migration increases by 1 percent of the original local population, apartment rents increase by about 1 percent. For apartment prices it is even 2.4 to 3 percent. There was no significant effect in relation to house prices.
Which real estate segments are affected
Prices in the lower housing segment (lower 25th percentile) were more affected. The reason for this may be that migrants have a lower income on average and therefore demand more affordable housing. This applies to both rental prices and purchase prices, but the effect is particularly large for purchase prices.
Housing prices in the lower segment rise by around 5 to 6 percent for each percentage increase in migration in the local population. In the upper market segment (approx. 75th percentile) the effects are marginal to not significant.
Migration therefore creates competition in the housing market, particularly among the socioeconomically weaker sections. In this respect, migration creates particular disadvantages for Germans who are in a lower socioeconomic position. […]“
Author: Elias Gudwis @EGudwis
In the first comment you will find the link to the complete article.
„Viele mögen das Leben de Saint Marcs sogar als Hoffnungszeichen für den eigenen Aktivismus betrachten: Wie viele Europäer werden gegenwärtig nicht familiär, sozial und beruflich geächtet, erniedrigt, diffamiert und ausgegrenzt, nur weil sie Ideale verteidigen, die seit vielen tausend Jahren selbstverständlich unter sittlich gebildeten Menschen waren, so daß de Saint Marcs späte Würdigung wie eine Art Vorwegnahme der erhofften eigenen sozialen Rehabilitierung erscheint?
Und doch: Auszeichnungen, Vorträge, Orden, Interviews und präsidialer Händedruck änderten nichts daran, daß de Saint Marc fünf Jahre seines Lebens im Gefängnis verbringen mußte, daß er für viele Franzosen (bis heute) als eine Art „Verräter“ gilt, daß ihm die eigentliche Lebenswahl, nämlich die des Berufssoldaten, versagt wurde, und natürlich, daß eine Million Franzosen aus ihren Wohnungen vertrieben wurden und unzählige loyale Algerier ihr Leben verloren; alles für ein Ergebnis, das man unter anderen Voraussetzungen auch von Anfang an hätte erzielen oder mit einer anderen Politik zumindest teilweise hätte vermeiden können.“
@DavidEngels12 erzählt von Hélie de Saint Marc und dessen außergewöhnlichem Leben:
https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
🇬🇧 Translation
“Many may even see de Saint Marc's life as a sign of hope for their own activism: How many Europeans are not currently ostracized, humiliated, defamed and marginalized family, socially and professionally simply because they defend ideals that have been taken for granted among morally educated people for many thousands of years, so that de Saint Marc's late appreciation seems like a kind of anticipation of the hoped-for social rehabilitation of their own?
And yet: Awards, lectures, medals, interviews and presidential handshakes did nothing to change the fact that de Saint Marc had to spend five years of his life in prison, that he is considered a kind of “traitor” by many French people (to this day), that he was denied the real choice in life, namely that of a professional soldier, and of course that a million French people were expelled from their homes and countless loyal Algerians lost their lives; All for a result that could have been achieved from the start under different conditions or at least partially avoided with a different policy.”
@DavidEngels12 tells about Hélie de Saint Marc and his extraordinary life:
https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
„Bei aller täglichen Debatte und allem Streit über Rezession, Klimapanik, Einwanderung und so weiter, die eine große Frage ist doch: Wie lange können wir uns noch durchwursteln bis es »Rumms!« macht?“ @dushanwegner
🇬🇧 Translation
“Despite all the daily debate and arguments about recession, climate panic, immigration and so on, the big question is: How much longer can we muddle through before things start to go wrong?” @dushanwegner
Der französische Offizier Hélie de Saint Marc steht exemplarisch für die tragische Spannung zwischen Pflicht und Gewissen … Vom Widerstand über Buchenwald bis zu den Kolonialkriegen erlebte er Extremsituationen, in denen Gehorsam und moralische Verantwortung unvereinbar wurden.
Sein Handeln im Algerienkrieg wirft bis heute die unbequeme Frage auf: Was bleibt, wenn Loyalität gegenüber dem Staat in Konflikt mit der Treue zu Menschen tritt?
@DavidEngels12: https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
🇬🇧 Translation
The French officer Hélie de Saint Marc exemplifies the tragic tension between duty and conscience... From the resistance to Buchenwald to the colonial wars, he experienced extreme situations in which obedience and moral responsibility became incompatible.
His actions in the Algerian War still raise the uncomfortable question today: What remains when loyalty to the state comes into conflict with loyalty to people?
@DavidEngels12: https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
Hélie de Saint Marc, Soldat, Résistance-Kämpfer und KZ-Überlebender, verkörpert wie kaum ein anderer die moralischen Zerreißproben des 20. Jahrhunderts: zwischen Treue, Gehorsam und Gewissen …
@DavidEngels12 blickt auf ein Leben, das vom Kampf gegen Besatzung über die Kriege in Indochina und Algerien bis hin zum gescheiterten Putsch von 1961 reicht und dabei die zeitlose Frage aufwirft, was bleibt, wenn Pflicht und moralische Verantwortung unvereinbar werden:
https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
🇬🇧 Translation
Hélie de Saint Marc, soldier, resistance fighter and concentration camp survivor, embodies the moral tests of the 20th century like no other: between loyalty, obedience and conscience...
@DavidEngels12 looks at a life that ranges from the struggle against occupation to the wars in Indochina and Algeria to the failed coup of 1961, raising the timeless question of what remains when duty and moral responsibility become incompatible:
https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
R to @DerSandwirt: Hier der komplette Artikel: https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
🇬🇧 Translation
R to @DerSandwirt: Here is the complete article: https://www.dersandwirt.de/helie-de-saint-marc/
Heute im Sandwirt: Hélie de Saint Marc
„Der Lebensweg Saint Marcs durchmißt nahezu alle großen Katastrophen des europäischen 20. Jahrhunderts. Geboren wurde er am 11. Februar 1922 in Bordeaux in einer bürgerlichen Familie, deren patriotische Haltung ihn früh prägte. Seine Jugend fiel in eine Zeit politischer Unsicherheit zwischen Volksfrontregierungen und Nationalisten, doch die eigentliche Zäsur kam mit der Niederlage Frankreichs im Juni 1940 und der darauffolgenden Besatzung. Wie viele junge Franzosen empfand er die Kapitulation als tiefe nationale Demütigung, schloß sich Widerstandsgruppen an und arbeitete als Kurier für diverse Netzwerke der Résistance.
Im Juli 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet, verhört und gefoltert; kurz darauf deportierte man ihn in das Konzentrationslager Buchenwald, wo er bis zur Befreiung unter extremen Bedingungen in einem Außenlager überlebte. Diese Erfahrung hinterließ eine lebenslange Prägung; schilderte er das Lager doch in seinen späteren Erinnerungen nicht nur als Ort des Leidens, sondern auch der existentiellen Erkenntnis, daß menschliche Würde selbst dort möglich bleibt, wo jede äußere Freiheit zerstört worden ist, und daß moralische Entscheidungen gerade unter äußerstem Druck ihre tiefste Bedeutung gewinnen.
Nach der Befreiung Frankreichs entschied sich Saint Marc für den Militärdienst und trat in die Fremdenlegion ein, jene legendäre Formation der französischen Armee, die seit dem 19. Jahrhundert oft als Instrument kolonialer Kriegsführung diente und deren Soldaten aus den unterschiedlichsten Nationen stammten.
In den späten 1940er Jahren wurde er zunächst nach Indochina entsandt, wo Frankreich versuchte, seine Herrschaft über Vietnam, Laos und Kambodscha zu behaupten. Der Konflikt entwickelte sich jedoch rasch zu einem langwierigen Guerillakrieg gegen die kommunistisch-nationalistische Bewegung der Viet Minh unter Ho Chi Minh, dem das vom Weltkrieg in jeder Hinsicht geschwächte und politisch zerrissene Land nicht gewachsen war.
Für viele junge Offiziere wurde dieser Krieg daher zur Schule des Überlebens und zugleich zur Quelle wachsender Verbitterung gegenüber einer politischen Führung, die immer weniger an den militärischen Erfolg glaubte und nur noch ihr Gesicht zu wahren suchte, sowie gegenüber einer militärischen Führung, die nur wenig Respekt für ihre eigenen Soldaten und Verbündeten besaß.
In seinen späteren Schriften betonte Hélie de Saint Marc immer wieder die Verantwortung des Offiziers gegenüber seinen Männern – eine Verantwortung, die für ihn nicht abstrakt, sondern zutiefst persönlich war. Pflicht, sobald es um Leben und Tod, Folter und Erniedrigung ging, bedeutete nicht blinden Gehorsam gegenüber einer fernen Hierarchie oder das Einhalten abstrakter Regularien, sondern unbedingte und konkrete Treue gegenüber jenen Menschen, mit denen man Gefahr und Entbehrung teilte und die in analogen Lagen ähnlich handeln würden: „Les camps de concentration et la Légion étrangère m’ont appris l’humanisme. L’homme était nu. On ne le jugeait pas sur l’avoir et le paraître mais sur sa vérité profonde“, formulierte er einmal in einem Interview.
Das schloß explizit auch die Treue gegenüber den örtlichen Verbündeten ein. So sollte es eine der schlimmsten Erfahrungen de Saint Marcs sein, daß seine Soldaten bei der Abreise aus einem loyalistischen Dorf gezwungen waren, die Hände der Einwohner, die sich an die abfahrenden Lastwagen klammerten, gewaltsam mit Gewehrkolben schlagen zu müssen, um selber rechtzeitig zu entkommen. Als er nach der Ankunft am Zielort erfuhr, daß alle Dörfler von den Viet Minh getötet worden waren, nannte er dieses Trauma seine „blessure jaune“ („gelbe Wunde“) und schwor sich – wie so viele Soldaten –, Ähnliches nie mehr zuzulassen.
Die Niederlage Frankreichs bei Dien Bien Phu im Jahre 1954 bedeutete das Ende der französischen Herrschaft in Indochina und hinterließ eine Armee, die sich politisch verraten fühlte. Viele Offiziere kehrten nach Europa zurück mit der Überzeugung, daß ihre politischen Führungsschichten ihr Leben leichtfertig aufs Spiel gesetzt hatten und weniger am Ausgang des Krieges denn an ihrer eigenen Wiederwahl interessiert gewesen waren – eine Grundhaltung, die später in Algerien eine entscheidende Rolle spielen sollte. […]“
Autor: @DavidEngels12
Den Link zum kompletten Artikel finden Sie im ersten Kommentar.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: Hélie de Saint Marc
"Saint Marc's life path covers almost all of the major catastrophes of the European 20th century. He was born on February 11, 1922 in Bordeaux in a middle-class family whose patriotic attitude influenced him early on. His youth fell into a time of political uncertainty between popular front governments and nationalists, but the real turning point came with the defeat of France in June 1940 and the subsequent occupation. Like many young French people, he perceived the capitulation as a deep national humiliation, joined resistance groups and worked as a courier for various Resistance networks.
In July 1943 he was arrested, interrogated and tortured by the Gestapo; Shortly afterwards he was deported to the Buchenwald concentration camp, where he survived under extreme conditions in a subcamp until he was liberated. This experience left a lifelong impression; In his later memories he described the camp not only as a place of suffering, but also of the existential realization that human dignity remains possible even where all external freedom has been destroyed, and that moral decisions gain their deepest meaning precisely under extreme pressure.
After the liberation of France, Saint Marc decided on military service and joined the Foreign Legion, the legendary formation of the French army that had often served as an instrument of colonial warfare since the 19th century and whose soldiers came from a wide variety of nations.
In the late 1940s he was first sent to Indochina, where France was trying to assert its rule over Vietnam, Laos and Cambodia. However, the conflict quickly developed into a protracted guerrilla war against the communist-nationalist movement of the Viet Minh under Ho Chi Minh, which the country, weakened in every respect by the world war and politically torn apart, was unable to cope.
For many young officers, this war became a school of survival and at the same time a source of growing bitterness towards a political leadership that believed less and less in military success and only sought to save face, as well as a military leadership that had little respect for its own soldiers and allies.
In his later writings, Hélie de Saint Marc repeatedly emphasized the officer's responsibility towards his men - a responsibility that for him was not abstract but deeply personal. Duty, when it came to life and death, torture and humiliation, did not mean blind obedience to a distant hierarchy or adherence to abstract regulations, but unconditional and concrete loyalty to those people with whom one shared danger and privation and who would act similarly in analogous situations: "Les camps de concentration et la Légion étrangère m'ont appris l'humanisme. L'homme était nu. On ne le jugeait “Pas sur l’avoir et le paraître mais sur sa vérité profonde,” he once said in an interview.
This explicitly included loyalty to local allies. So it was to be one of de Saint Marc's worst experiences that his soldiers, when leaving a loyalist village, were forced to violently hit the hands of the residents who were clinging to the departing trucks with rifle butts in order to escape in time themselves. When he found out after arriving at his destination that all the villagers had been killed by the Viet Minh, he called this trauma his “blessure jaune” (“yellow wound”) and vowed – like so many soldiers – never to allow anything similar to happen again.
France's defeat at Dien Bien Phu in 1954 marked the end of French rule in Indochina and left an army feeling politically betrayed. Many officers returned to Europe convinced that their political leaders had recklessly risked their lives and were less interested in the outcome of the war than in their own re-election - an attitude that would later play a decisive role in Algeria. […]“
Author: @DavidEngels12
You can find the link to the complete article in the first comment.
Eine digitale, industrielle und klimaneutrale Zukunft braucht saubere, verlässliche und leistungsfähige Energie. Deshalb fordert Wilfried Hahn, die Kernkraft nicht nur durch die Brille der Angst zu betrachten, sondern ihre Chancen zu erkennen und zu nutzen:
https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet/
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A digital, industrial and climate-neutral future requires clean, reliable and powerful energy. That's why Wilfried Hahn calls for nuclear power not only to be viewed through the lens of fear, but also to recognize and utilize its opportunities:
https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet/
Die Abkehr von der Atomkraft sei ein „strategischer Fehler“, äußerte Ursula von der Leyen kürzlich – und greift damit das Bild auf, das in der Gesellschaft derzeit zunehmend verbreitet wird, wenn es um Kernenergie geht.
Auch Wilfried Hahn plädiert für eine vorurteilsfreie Diskussion ohne irrationale Ängste: Radioaktivität ist kein Schreckgespenst, sondern eine Naturkraft, die wir verstehen, nutzen und verantwortungsvoll gestalten können.
Solange Kernenergie ausschließlich durch die Brille der Angst betrachtet wird, bleibt der Blick auf ihre Potenziale verstellt: eine saubere, verlässliche und leistungsfähige Energiequelle – genau das, was eine digitale, industrielle und klimaneutrale Zukunft erfordert …
https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet/
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Ursula von der Leyen recently said that turning away from nuclear power was a “strategic mistake” – echoing the image that is currently becoming increasingly widespread in society when it comes to nuclear energy.
Wilfried Hahn also advocates for an unbiased discussion without irrational fears: Radioactivity is not a bogeyman, but a natural force that we can understand, use and shape responsibly.
As long as nuclear energy is viewed exclusively through the lens of fear, the view of its potential remains obscured: a clean, reliable and powerful energy source - exactly what a digital, industrial and climate-neutral future requires...
https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet/
Zur ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in Sachen ÖRR siehe GESCHLOSSENE ANSTALT Seite 112f.
🇩🇪 Übersetzung
RT von @DerSandwirt: Zur ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in Sachen ÖRR siehe GESCHLOSSENE ANSTALT Seite 112f.
Warum schneiden manche Kinder statistisch besser ab als andere – und welche Rolle spielt dabei wirklich die Familienstruktur? Elias Gudwis @EGudwis greift eine große skandinavische Studie auf und zeigt, was sich durch Veranlagung erklären lässt – und welche eigenständigen Folgen familiäre Brüche darüber hinaus haben könnten …
Elias Gudwis – „Ist die Kernfamilie wirklich überlegen?“ jetzt auch zum Hören im Podcast des Sandwirts:
https://youtu.be/bIG80rGQKA0
🇬🇧 Translation
Why do some children perform statistically better than others - and what role does family structure really play in this? Elias Gudwis @EGudwis takes up a large Scandinavian study and shows what can be explained by predisposition - and what independent consequences family breaks could have...
Elias Gudwis – “Is the nuclear family really superior?” now also available to listen to in the Sandwirt podcast:
https://youtu.be/bIG80rGQKA0
Der Bundestag hat am 19. März 2026 erstmals über einen möglichen Wiedereinstieg in die Kernkraft debattiert. Im Anschluss wurde die Vorlage zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklung fortsetzt …
Auch Wilfried Hahn ist überzeugt: Die beste Zeit der Kernenergie liegt nicht hinter uns – sie beginnt gerade erst. Und mit ihr die Chance, künftigen Generationen eine sichere, saubere und verlässliche Energieversorgung zu hinterlassen – frei von CO₂, frei von Illusionen und getragen von Vernunft und Verantwortung:
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🇬🇧 Translation
On March 19, 2026, the Bundestag debated a possible return to nuclear power for the first time. The bill was then referred to the committees for further discussion. It remains to be seen how developments will continue...
Wilfried Hahn is also convinced: The best days of nuclear energy are not behind us - they are just beginning. And with it the opportunity to leave future generations a safe, clean and reliable energy supply - free of CO₂, free of illusions and supported by reason and responsibility:
https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet/
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nicht ausdrücklich im Grundgesetz verankert, wie es manche Politiker darstellen … Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht in ständiger Rechtsprechung eine sogenannte Bestandsgarantie entwickelt, die seine Existenz und grundlegende Funktionsfähigkeit sichert.
Welche tiefgreifenden Änderungen dennoch denkbar sind und wie der Rundfunk künftig organisiert und betrieben werden könnte – darüber diskutieren Peter @welchering und Gastgeber @olivergorus am Stammtisch des Sandwirts:
https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
🇬🇧 Translation
Public broadcasting is not expressly anchored in the Basic Law, as some politicians portray it... However, the Federal Constitutional Court has consistently developed a so-called existence guarantee that ensures its existence and basic functionality.
What profound changes are still conceivable and how broadcasting could be organized and operated in the future - this is what Peter @welchering and host @olivergorus discuss at the Sandwirt regulars' table:
https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
„Solange wir uns als Gesellschaft nicht gegen die grundlegende Ursache unseres vorhersehbaren Niedergangs wehren, sind Diskussionen über Details der Ausgestaltung desselben sinnlose Zeitverschwendung.“ @tomdabassman The Real Tom
🇬🇧 Translation
“Unless we as a society address the root cause of our foreseeable decline, discussions about the details of how it will shape it are a pointless waste of time.” @tomdabassman The Real Tom
R to @DerSandwirt: Hier weiterlesen: https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet/
🇩🇪 Übersetzung
R an @DerSandwirt: Hier weiterlesen: https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet/
Heute im Sandwirt – Radioaktivität: Die Kirche im Dorf lassen
„[…] Solange wir die Kernkraft nur durch die Brille der Angst betrachten, verschließen wir uns vor einer ihrer größten Chancen: sauberer, verlässlicher und leistungsfähiger Energie – genau das, was eine digitale, industrielle und klimaneutrale Zukunft braucht.
Ja, Strahlung kann gefährlich sein. Aber: Gefahr entsteht durch Dosis, nicht durch das bloße Vorhandensein von Radioaktivität.
Wir leben seit jeher in einer Welt voller natürlicher Strahlung:
-Jeder Mensch in Deutschland erhält jährlich rund 2 mSv natürliche Dosis – durch Radon, Gestein, Nahrung.
-Ein Interkontinentalflug bringt etwa 0,1 mSv, und wir akzeptieren das klaglos.
-30 Jahre Leben nahe eines Kernkraftwerks führen zu weniger als 1 mSv Zusatzdosis, also weniger als eine CT-Untersuchung.
Und jetzt ein Perspektivwechsel, der unbequem klingt, aber, wie ich denke, überfällig ist:
Was wäre, wenn Strahlung nicht nur weniger gefährlich ist, als wir glauben, sondern in kleinen Dosen sogar nützt?
Die Theorie der Strahlenhormesis legt genau das nahe: Niedrige Strahlendosen können biologische Schutzmechanismen aktivieren, so wie Sport oder Fasten den Körper trainieren.
Vor über zehn Jahren erhielt ich die Diagnose Prostatakrebs – und entschied mich nach intensiver Recherche für eine Strahlentherapie. Der Tumor wurde mit hoher Dosis gezielt bestrahlt – ohne dass das umliegende Gewebe Schaden nahm. Bis heute bin ich tumorfrei.
Diese persönliche Erfahrung zeigt: Strahlung ist kein pauschales Schreckgespenst, in der richtigen Dosis, am richtigen Ort kann sie Leben retten. Für mich ist das ein starkes Argument gegen die furchtbasierte LNT-Theorie und für einen vernünftigeren Umgang mit Radioaktivität.
Schon vor 100 Jahren wurden radioaktive Heilquellen gezielt aufgesucht, etwa in Bad Gastein oder Bad Schlema. Und moderne Studien zeigen: Menschen in Regionen mit leicht erhöhter natürlicher Strahlung leben nicht kürzer, sondern teilweise sogar länger.
Was folgt daraus?
-Wir sollten Radioaktivität nicht länger pauschal verdammen, sondern verstehen, differenzieren und gezielt nutzen.
-Wir brauchen keine Denkverbote, sondern eine neue Offenheit, um Strahlung als das zu sehen, was sie ist: eine Kraft der Natur und ein Werkzeug für unsere Zukunft.
-Wer Deutschland zukunftsfähig machen will, muss aufklären und endlich Schluss machen mit der Mythenbildung um die Kernkraft.
Die Kirche im Dorf zu lassen, heißt nicht, Gefahren zu verharmlosen, im Gegenteil. Es heißt, wissenschaftliche Erkenntnis und vernünftige Debatten höher zu gewichten als Ideologie und Panikmache. […]“
Autor: Wilfried Hahn
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum vollständigen Artikel.
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Today in the Sandwirt – Radioactivity: Leave the church in the village
“[…] As long as we view nuclear power only through the lens of fear, we close ourselves to one of its greatest opportunities: clean, reliable and powerful energy - exactly what a digital, industrial and climate-neutral future needs.
Yes, radiation can be dangerous. But: Danger arises from the dose, not from the mere presence of radioactivity.
We have always lived in a world full of natural radiation:
-Every person in Germany receives around 2 mSv of natural dose every year - from radon, rocks, food.
-An intercontinental flight brings about 0.1 mSv, and we accept that without complaint.
-30 years of living near a nuclear power plant results in less than 1 mSv additional dose, i.e. less than a CT scan.
And now a change of perspective that sounds uncomfortable but, I think, is overdue:
What if radiation is not only less dangerous than we think, but even beneficial in small doses?
The theory of radiation hormesis suggests exactly this: low doses of radiation can activate biological protective mechanisms, just as exercise or fasting trains the body.
Over ten years ago I was diagnosed with prostate cancer - and after intensive research I decided to undergo radiation therapy. The tumor was irradiated in a targeted manner with a high dose - without causing any damage to the surrounding tissue. To this day I am tumor-free.
This personal experience shows: Radiation is not a general scare; in the right dose, in the right place, it can save lives. For me, this is a strong argument against the fear-based LNT theory and for a more sensible approach to radioactivity.
Radioactive healing springs were specifically sought out 100 years ago, for example in Bad Gastein or Bad Schlema. And modern studies show that people in regions with slightly increased natural radiation do not live shorter, but in some cases even longer.
What follows from this?
-We should no longer condemn radioactivity across the board, but understand it, differentiate it and use it in a targeted manner.
-We don't need bans on thinking, but rather a new openness to see radiation for what it is: a force of nature and a tool for our future.
-If you want to make Germany fit for the future, you have to educate yourself and finally put an end to the myths surrounding nuclear power.
Leaving the church in the village does not mean trivializing dangers, on the contrary. It means giving greater importance to scientific knowledge and reasonable debates than to ideology and scaremongering. […]“
Author: Wilfried Hahn
In the first comment you will find the link to the full article.
Radioaktivität ist kein Schreckgespenst, sie ist eine Naturkraft, die wir verstehen, nutzen und verantwortungsvoll gestalten können.
Eine digitale, industrielle und klimaneutrale Zukunft braucht saubere, verlässliche und leistungsfähige Energie. Deshalb fordert Wilfried Hahn, die Kernkraft nicht nur durch die Brille der Angst zu betrachten, sondern ihre Chancen zu erkennen und zu nutzen:
https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet
🇬🇧 Translation
Radioactivity is not a bogeyman, it is a natural force that we can understand, use and shape responsibly.
A digital, industrial and climate-neutral future requires clean, reliable and powerful energy. That's why Wilfried Hahn calls for nuclear power not only to be viewed through the lens of fear, but also to recognize and utilize its opportunities:
https://www.dersandwirt.de/radioaktivitaet
Was glauben Sie: Lässt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformieren?
Peter @welchering, einer der beiden Autoren des Buches „Geschlossene Anstalt. Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich selbst demontiert“, sagt: nein. Er hält stattdessen eine neue, schlanke, aber aktive Form für notwendig, die weiterhin öffentlich-rechtlich organisiert bleibt und nicht privatisiert wird.
Wie genau dieser „Smartfunk“ aussehen könnte, erklärt er am Stammtisch bei Gastgeber @olivergorus:
https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
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What do you think: Can public broadcasting be reformed?
Peter @welchering, one of the two authors of the book “Closed Institution. How public broadcasting is dismantling itself,” says: no. Instead, he believes a new, lean but active form is necessary that remains organized under public law and is not privatized.
He explains exactly what this “smart radio” could look like at the regular table with host @olivergorus:
https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
Noch mehr neue Sandkörner vom Patriarchator gibts natürlich nur im Sandwirt:
https://www.dersandwirt.de/sandkoerner-21/
🇬🇧 Translation
Of course, even more new grains of sand from the Patriarchator can only be found in the Sandwirt:
https://www.dersandwirt.de/sandkoerner-21/