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@DerSandwirt 12.04 12:45
Historisch lebten Friedensbewegungen davon, unterschiedliche Gruppen zusammenzuführen und gemeinsame Anliegen über politische Lager hinweg sichtbar zu machen. Bereits frühe Impulse der internationalen Friedensbewegung im Umfeld von Bertha von Suttner und Alfred Nobel zielten auf eine solche Verständigung. Doch wie sieht es heute mit dieser Verständigung aus? Warum könnte es sinnvoll sein, sich nach Alternativen zur aktuellen „Friedensbewegung“ umzusehen? Lesen Sie dazu Alexander Fischbach: https://www.dersandwirt.de/friedensbewegung/
🇬🇧 Translation
Historically, peace movements thrived on bringing different groups together and making common concerns visible across political camps. Early impulses from the international peace movement around Bertha von Suttner and Alfred Nobel were aimed at such an understanding. But what does this understanding look like today? Why might it make sense to look for alternatives to the current “peace movement”? Read about Alexander Fischbach: https://www.dersandwirt.de/friedensmovement/
@DerSandwirt 12.04 11:30
Er, der tief gläubig war, leistete zudem Widerstand gegen einen Glauben, der die Vernunft dogmatisch in ihre Schranken weist – aber auch gegen ein menschliches Denken, das sich anmaßt, Gott mittels vernünftiger Argumente erkennen zu können. Wilhelm von Ockham trennte strikt den Staat von der Kirche und das Wissen vom Glauben. Revolutionär war in seiner Zeit seine Lehre von der absoluten Freiheit Gottes, mit der die größtmögliche menschliche Freiheit einherging, so schreibt Felix Leiter: https://www.dersandwirt.de/ockham/
🇬🇧 Translation
He, who was deeply religious, also resisted a faith that dogmatically puts reason in its place - but also against a human way of thinking that presumes to be able to recognize God through reasonable arguments. William of Ockham strictly separated the state from the church and knowledge from faith. What was revolutionary in his time was his teaching of the absolute freedom of God, which went hand in hand with the greatest possible human freedom, writes Felix Leiter: https://www.dersandwirt.de/ockham/
@DerSandwirt 12.04 10:15
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@DerSandwirt 12.04 09:05
Eigentums- bzw. Rechtsschutz ist ein unabdingbares gesellschaftliches Erfordernis. Dass es dafür einen obrigkeitlichen Apparat, etwa einen Staat, geben muss, hat meines Wissens bisher noch niemand schlüssig bewiesen, stellt Dietrich Eckardt fest: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
🇬🇧 Translation
Property and legal protection is an essential social requirement. As far as I know, no one has yet conclusively proven that there needs to be an official apparatus, such as a state, for this to happen, Dietrich Eckardt states: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
@DerSandwirt 12.04 08:00
Der Sandwirt wünscht allen seinen Gästen einen schönen Sonntag!
🇬🇧 Translation
The Sandwirt wishes all of its guests a nice Sunday!
@DerSandwirt 12.04 07:00
Eine Subsidiaritätsklausel in der Landesverfassung: „Staatliche Aufgaben sind grundsätzlich auf der kleinstmöglichen Ebene wahrzunehmen. Eingriffe übergeordneter Ebenen bedürfen der ausdrücklichen Rechtfertigung.“ Das ist keine Revolution – es ist die Kodifizierung eines längst geltenden europarechtlichen Prinzips (Art. 5 EUV) auf Landesebene, dies stellt Andreas Schnebel klar: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/ Ein kommunales Widerspruchsrecht gegen Landesgesetze, die in den Kernbereich der Selbstverwaltung eingreifen – durchgesetzt durch einen Kommunalverfassungsgerichtshof aus gewählten Kommunalvertretern, unterstützt durch juristische Sachverständige, aber in der Entscheidungsgewalt den gewählten Vertretern der unteren Sphären vorbehalten. Das ist das althusianische Ephorat in moderner Gestalt: Nicht Karlsruhe schützt die Gemeinde – die Gemeinde schützt sich selbst.
🇬🇧 Translation
A subsidiarity clause in the state constitution: "State tasks must generally be carried out at the smallest possible level. Interventions at higher levels require explicit justification." This is not a revolution - it is the codification of a long-standing European law principle (Article 5 EUV) at the state level, Andreas Schnebel makes this clear: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/ A local right to object to state laws that interfere with the core area of self-government - enforced by a local constitutional court made up of elected local representatives, supported by legal experts, but the decision-making power reserved to the elected representatives of the lower spheres. This is the Althusian ephorate in a modern form: Karlsruhe does not protect the community - the community protects itself.
@DerSandwirt 12.04 06:00
Die Macht der Produktionsfirmen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks muss gebrochen werden – doch wie kann das gelingen? U.a. darüber sprechen @olivergorus und Peter @welchering am Stammtisch des Sandwirts … Hier das Gespräch der beiden in voller Länge: https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
🇬🇧 Translation
The power of the public broadcasting production companies must be broken - but how can this be achieved? Among other things, @olivergorus and Peter @welchering talk about this at the Sandwirt's regulars' table... Here is the conversation between the two in full: https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
@DerSandwirt 11.04 14:25
Wer kann die Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks in Gang bringen? Letztlich sind es die Bürger selbst, die die Möglichkeit haben, den bestehenden Zustand zu verändern – darin sind sich @olivergorus und Peter @welchering einig. Am Stammtisch des Sandwirts diskutieren die beiden Näheres … sehen Sie hier das Gespräch in voller Länge: https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
🇬🇧 Translation
Who can initiate the reform of public broadcasting? Ultimately, it is the citizens themselves who have the opportunity to change the existing situation - @olivergorus and Peter @welchering agree on this. At the Sandwirt's regulars' table, the two discuss more details... watch the conversation in full here: https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
@DerSandwirt 11.04 13:00
Im Passgesetz hat der Gesetzgeber die Sanktionen versteckt: Länger verreisende junge Männer ohne Ausreisegenehmigung können laut Paragraf 7 und 8 kurzerhand ihren Reisepass verlieren. Haben Sie das gewusst? @olivergorus' Kommentar: https://www.dersandwirt.de/ausreisegenehmigung/
🇬🇧 Translation
The legislature has hidden the sanctions in the passport law: according to paragraphs 7 and 8, young men who travel for a long time without an exit permit can quickly lose their passport. Did you know that? @olivergorus' comment: https://www.dersandwirt.de/ausreiseauthorisation/
@DerSandwirt 11.04 10:15
Es gibt politische Ideen, die so grundfalsch sind, dass man ihnen eigentlich nur mit ungläubigem Staunen begegnen kann. Die sogenannte Chat-Kontrolle gehört dazu. Das Erschütternde an der Chat-Kontrolle ist, wie Michael R. Moser ausführt, nicht nur ihre rechtliche Unhaltbarkeit – es ist die Dreistigkeit, mit der ein Kernbestand demokratischer Freiheiten unter dem Deckmantel des Kinderschutzes und der „Deepfake“-Diskussion demontiert werden soll: https://www.dersandwirt.de/chat-kontrolle/
🇬🇧 Translation
There are political ideas that are so fundamentally wrong that one can only approach them with incredulous astonishment. The so-called chat control is part of this. As Michael R. Moser explains, the shocking thing about chat control is not just its legal indefensibility - it is the audacity with which a core component of democratic freedoms is being dismantled under the guise of child protection and the "deepfake" discussion: https://www.dersandwirt.de/chat-kontrolle/
@DerSandwirt 11.04 09:35
„Während 20 Jahren habe ich in der Schweiz an den Nationalen Tagungen für Gesundheitsförderung teilgenommen, zuletzt 2022. Da ging es um das Thema „Marketing in der Gesundheitsförderung“, um Strategien wie das Gesundheitsverhalten von Menschen geändert werden kann (Nudging). Ich konnte in den Ausführungen bald den Unterschied zwischen Propaganda und Marketing, zwischen Manipulation und sogenannte Neuro-Kommunikation nicht mehr erkennen. An dieser Tagung wurde auch der neue Leitfaden des Schweizer Bundesamts für Gesundheit über Verhaltensökonomie vorgestellt. „Der Einsatz der Verhaltensökonomie kann dank neuester Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung zu einer Verbesserung der Wirksamkeit von (politischen) Maßnahmen führen.“ – Als ich diesen Satz aus dem Leitfaden las, wusste ich, dass dies mit meinen Werten nicht mehr vereinbar ist. Es war meine letzte Tagungsteilnahme. Und so möchte ich die Gesundheitskompetenz mit „Körperkompetenz“ erweitern und ergänzen. Wissen und Fähigkeiten sind gut und wichtig, um selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Die Körperkompetenz rückt zusätzlich die Beziehung zum Körper in den Fokus, Körperkompetenz will die körpereigene (somatische) Intelligenz zu neuem Leben erwecken, will die Intuition (Körperwahrnehmung und Interozeption) aufleben lassen. Körperkompetenz will die Verbindung zwischen Körper und Geist stärken, um über die Veränderung des Bewusstseins (des Mindsets) den „innere Arzt“ bzw. die Fähigkeit zur Selbstheilung anregen.“ Monika Leitner: https://www.dersandwirt.de/gesundheit-und-selbstbestimmung/
🇬🇧 Translation
“For 20 years I took part in the national conferences for health promotion in Switzerland, most recently in 2022. The topic was “marketing in health promotion” and strategies for changing people’s health behavior (nudging). I soon could no longer tell the difference between propaganda and marketing, between manipulation and so-called neuro-communication. The Swiss Federal Office of Public Health's new guidelines on behavioral economics were also presented at this conference. “Thanks to the latest findings from behavioral research, the use of behavioral economics can lead to an improvement in the effectiveness of (political) measures.” – When I read this sentence from the guide, I knew that this was no longer compatible with my values. It was my last conference participation. And so I would like to expand and complement health literacy with “body literacy”. Knowledge and skills are good and important for making self-determined decisions. Body competence also focuses on the relationship to the body; body competence aims to bring the body's own (somatic) intelligence back to life and revive intuition (body perception and interoception). Body competence aims to strengthen the connection between body and mind in order to stimulate the “inner doctor” or the ability to heal yourself by changing consciousness (mindset). Monika Leitner: https://www.dersandwirt.de/gesundheit-und-selbstsuche/
@DerSandwirt 11.04 08:20
Die Ursache ihrer Dysfunktionalität besteht für Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 in ihrer Wirklichkeitsverweigerung, weil sie mit der Erkenntnis der Entwicklung in der wirklichen Welt, sich selbst in Frage stellen müssten, ihr Selbstverständnis, ihre Ideologie, ihre Stellung, ihre Herrschaftsbasis. Sind die postdemokratischen Eliten dazu in der Lage? https://www.dersandwirt.de/herrschaftswechsel-aber-wie/
🇬🇧 Translation
For Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1, the cause of their dysfunctionality lies in their denial of reality, because with the knowledge of developments in the real world they would have to question themselves, their self-image, their ideology, their position, their basis of power. Are the post-democratic elites capable of this? https://www.dersandwirt.de/herrschaftswechsel-aber-wie/
@DerSandwirt 11.04 07:00
Am Stammtisch des Sandwirts begrüßt @olivergorus einen der beiden Autoren des Buches „Geschlossene Anstalt. Wie der Öffentlich Rechtliche Rundfunk sich selbst demontiert", Peter @welchering. Werden nur noch gefällige Begleiter zu Hintergrundgesprächen und Reisen von Politikern eingeladen? Warum haben bisherige Reformversuche nicht funktioniert? Lässt sich der verkrustete ÖRR überhaupt reformieren? Wäre der Umbau zu einem „Smartfunk" denkbar und was kann der einzelne Bürger dazu beitragen? Welche Finanzierungsmöglichkeiten wären sinnvoll, um die Freiwilligkeit wieder herzustellen? Fragen über Fragen, die ein spannendes und konstruktives Gespräch mit einem ÖRR-Insider versprechen … https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
🇬🇧 Translation
At the Sandwirt's regulars' table, @olivergorus welcomes one of the two authors of the book "Closed Institution. How public broadcasting dismantles itself", Peter @welchering. Will only obliging companions be invited to politicians' background discussions and trips? Why have previous attempts at reform not worked? Can the encrusted ÖRR even be reformed? Would conversion to a “smart radio” be conceivable and what can individual citizens contribute to this? What financing options would make sense to restore voluntariness? Questions upon questions that promise an exciting and constructive conversation with an ÖRR insider... https://youtu.be/ar1iaE6VRw0
@DerSandwirt 11.04 05:45
Was war diese Woche los im Sandwirt? Hier ein kurzer Überblick: Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 – Herrschaftswechsel! – Aber wie?https://www.dersandwirt.de/herrschaftswechsel-aber-wie/ Monika Leitner – Gesundheit und Selbstbestimmung: https://www.dersandwirt.de/gesundheit-und-selbstbestimmung/ Alexander Fischbach – Frieden ohne Bewegung: https://www.dersandwirt.de/friedensbewegung/ Michael R. Moser @RichtigMosern – Chat-Kontrolle: Merz auf dem Holzweg: https://www.dersandwirt.de/chat-kontrolle/ @SchnebelAndreas – Sachsen-Anhalt: Wendepunkt für die Freiheit? https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/ Felix Leiter – Begraben unter einer Tiefgarage in München: https://www.dersandwirt.de/ockham/ Dietrich Eckardt – Staat versus Nichtstaat: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/ @ChristophCanne – Raffinerien: Achillesferse Europas https://www.dersandwirt.de/raffinerien/ Stammtisch #42 – Oliver Gorus trifft Peter @welchering: https://www.dersandwirt.de/stammtisch-42-welchering/ @olivergorus – Die Ausreisegenehmigung ist zurück! https://www.dersandwirt.de/ausreisegenehmigung/ Jeden Samstag erhalten Sie eine ausführliche Wochenzusammenfassung auch direkt in Ihr Postfach: https://mailchi.mp/2944295e0345/der-sandwirt-frhschoppen-8002284 Damit Sie künftig keinen Beitrag mehr verpassen, abonnieren Sie den Frühschoppen, den Newsletter des Sandwirts: https://www.dersandwirt.de/fruehschoppen/
🇬🇧 Translation
What was going on at Sandwirt this week? Here is a brief overview: Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 – Change of leadership! – But how?https://www.dersandwirt.de/herrschaftswechsel-aber-wie/ Monika Leitner – Health and self-determination: https://www.dersandwirt.de/gesundheit-und-selbstdetermination/ Alexander Fischbach – Peace without movement: https://www.dersandwirt.de/friedensmotion/ Michael R. Moser @RichtigMosern – Chat control: Merz on the wrong track: https://www.dersandwirt.de/chat-kontrolle/ @SchnebelAndreas – Saxony-Anhalt: turning point for freedom? https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/ Felix Leiter – Buried under an underground car park in Munich: https://www.dersandwirt.de/ockham/ Dietrich Eckardt – state versus non-state: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/ @ChristophCanne – Refineries: Europe’s Achilles heel https://www.dersandwirt.de/raffinerien/ Stammtisch #42 – Oliver Gorus meets Peter @welchering: https://www.dersandwirt.de/stammtisch-42-welchering/ @olivergorus – The exit permit is back! https://www.dersandwirt.de/ausreiseauthorisation/ Every Saturday you will receive a detailed weekly summary directly to your inbox: https://mailchi.mp/2944295e0345/der-sandwirt-frhschoppen-8002284 So that you don't miss any posts in the future, subscribe to the Frühschoppen, the Sandwirt's newsletter: https://www.dersandwirt.de/fruehschoppen/
@DerSandwirt 10.04 14:50
Mit ihren Beiträgen in den letzten Sandwirt-Ausgaben haben @SchnebelAndreas und @NorbertBolz eine Diskussion wiederbelebt, die schon vor Jahrzehnten die Köpfe erhitzte. Es geht um die Legitimation des Staatsapparats als gesellschaftliche Institution. Brauchen wir einen Staat? So fragt Dietrich Eckardt: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
🇬🇧 Translation
With their articles in the last editions of Sandwirt, @SchnebelAndreas and @NorbertBolz have revived a discussion that heated minds decades ago. It's about the legitimacy of the state apparatus as a social institution. Do we need a state? This is what Dietrich Eckardt asks: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
@DerSandwirt 10.04 14:50
Mit ihren Beiträgen in den letzten Sandwirt-Ausgaben haben @SchnebelAndreas und @NorbertBolz eine Diskussion wiederbelebt, die schon vor Jahrzehnten die Köpfe erhitzte. Es geht um die Legitimation des Staatsapparats als gesellschaftliche Institution. Brauchen wir einen Staat? So fragt Dietrich Eckardt: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
🇬🇧 Translation
With their articles in the last editions of Sandwirt, @SchnebelAndreas and @NorbertBolz have revived a discussion that heated minds decades ago. It's about the legitimacy of the state apparatus as a social institution. Do we need a state? This is what Dietrich Eckardt asks: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
@DerSandwirt 10.04 13:00
„Passen Sie gut auf Ihre Lieben auf und lassen Sie sich bitte nicht von Panik und Angst verrückt machen. Alles wird gut – Sie werden es sehen.“ @DrPuerner Friedrich Pürner
🇬🇧 Translation
"Take good care of your loved ones and please don't let panic and fear drive you crazy. Everything will be fine - you will see." @DrPuerner Friedrich Pürner
@DerSandwirt 10.04 11:50
Um das Jahr 2000 war Europa noch ein globaler Raffinerie-Gigant. Mit weit über hundert Raffinerien und rund 15 bis 17 Millionen Barrel täglicher Verarbeitungskapazität war die EU nach den USA der zweitgrößte Raffineriestandort der Welt. Europa exportierte große Mengen Benzin – vor allem in die USA – und war bei Diesel weitgehend ausgeglichen. Raffinerien waren industrielle Schwergewichte, Arbeitgeber, Innovationszentren und strategische Infrastruktur. Heute hat sich dieses Bild grundlegend gedreht, analysiert @ChristophCanne: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/
🇬🇧 Translation
Around the year 2000, Europe was still a global refining giant. With well over a hundred refineries and around 15 to 17 million barrels of daily processing capacity, the EU was the second largest refining location in the world after the USA. Europe exported large quantities of gasoline - especially to the USA - and was largely balanced in diesel. Refineries were industrial heavyweights, employers, centers of innovation and strategic infrastructure. Today this picture has changed fundamentally, analyzes @ChristophCanne: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/
@DerSandwirt 10.04 11:00
Wir beobachten, dass wir und unsere Mitmenschen bestrebt sind, unser Leben immer und überall so voluminös wie möglich zu entfalten. Das Bestreben ist uns offenbar von Natur eingegeben. Dabei stehen wir uns oft gegenseitig im Weg. Drastisch gesprochen: Im Naturzustand herrscht der Krieg aller gegen alle (bellum omnium contra omnes) findet Dietrich Eckardt: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
🇬🇧 Translation
We observe that we and our fellow human beings strive to develop our lives as voluminously as possible, always and everywhere. The desire is obviously given to us by nature. We often get in each other’s way. Drastically speaking: In the state of nature there is a war of all against all (bellum omnium contra omnes), says Dietrich Eckardt: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
@DerSandwirt 10.04 09:30
Europa hat die Transformation seines Energiesystems über drei Jahrzehnte hinweg vorangetrieben, ohne die für die Wirtschaft lebenswichtige Versorgungssicherheit als gleichrangige strategische Größe ausreichend zu berücksichtigen, dies zeigt @ChristophCanne: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/ Während Europa seine fossile Infrastruktur zurückbaute, entstanden im Mittleren Osten und in Asien staatlich geförderte Megaraffinerien, die heute eine zunehmend wichtige Rolle im Weltmarkt spielen. Europa hat diese Entwicklung zu wenig aktiv gestaltet – und damit seine eigene Verwundbarkeit erhöht.
🇬🇧 Translation
Europe has pushed forward the transformation of its energy system for three decades without sufficiently taking into account the security of supply, which is vital for the economy, as an equally important strategic factor, as @ChristophCanne shows: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/ While Europe dismantled its fossil fuel infrastructure, state-sponsored mega-refineries emerged in the Middle East and Asia, which today play an increasingly important role in the global market. Europe has not actively shaped this development enough - and thus increased its own vulnerability.
@DerSandwirt 10.04 08:19
R to @DerSandwirt: Hier der Artikel: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
🇬🇧 Translation
R to @DerSandwirt: Here is the article: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/
@DerSandwirt 10.04 08:19
Heute im Sandwirt: Staat versus Nichtstaat „[…] Menschen sind keine Engel. Da viele von ihnen durch noch so lauthalsige Moralapelle nicht zu bändigen sind, kennen sie bei ihrem natürlichem Ausdehnungsdrang kein Pardon. Deshalb sollte jeder Eigentümer eine schlagkräftige Waffe zur Hand haben, um die Nachbarn vom Seinigen fernzuhalten. Schutzinstanz für mein Eigentum kann ich natürlich selber sein. Fühle ich mich zu schwach, delegiere ich den Schutz an einen Stärkeren. Bisher haben immer die Staatsoberhäupter behauptet, die Stärksten zu sein. Ja mehr noch:  Um ihre Schutzfunktion effektiv ausüben zu können, müssten sie ein Monopol haben. Was ist richtig und was ist falsch an diesen Aussagen? Herrschte bei der Rechtsdurchsetzung Wettbewerb, könnten sowohl ich als auch meine Streitgegner sich einen beliebigen Dienstleister auswählen, um mit ihm das zu erkämpfen, was wir oder ein Richter als unser Recht erklären. Sofern meine Vorstellung über ein bestimmtes Recht von der meines Streitgegners abweicht und wir uns im Wettbewerb unterschiedliche Waffenträger zu deren Durchsetzung suchen, stünde nach wie vor Meinung gegen Meinung und am Ende Gewalt gegen Gewalt. In dieser vertrackten Situation sagt mir mein Verstand: Um dein Recht zu behaupten und zu sichern, brauchst du eine Gewalt, die signifikant stärker ist als die deiner Gegner. Und weil nicht nur mein Verstand so zu mir spricht, sondern auch der Verstand meiner Gegner zu ihnen, sind wir alle auf der Suche nach dem „großen Boss“. So verschwinden die kleineren Bosse, die eventuell auch noch für den Rechtsschutz zur Auswahl gestanden hätten, immer mehr vom Markt. […]“ Autor: Dietrich Eckardt Im ersten Kommentar finden Sie den vollständigen Artikel.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: state versus non-state "[…] People are not angels. Since many of them cannot be tamed by moral appeals, no matter how loud they are, they show no quarter for their natural urge to expand. That is why every owner should have a powerful weapon at hand to keep the neighbors away from their property. Of course, I can be the protective authority for my property myself. If I feel too weak, I delegate protection to someone stronger. Until now, the heads of state have always claimed to be the strongest. Yes, more than that: in order to be able to exercise their protective function effectively, they would have to have a monopoly. What is right and what is wrong about these statements? If there was competition in the enforcement of the law, both I and my opponents could choose any service provider to fight for what we or a judge declare to be our right. If my idea of a certain right differs from that of my opponent and we look for different weapons to enforce it in competition, it would still be opinion against opinion and ultimately violence against violence. In this tricky situation, my mind tells me: In order to assert and secure your rights, you need force that is significantly stronger than that of your opponents. And because not only my mind speaks to me this way, but also the mind of my opponents to them, we are all looking for the “big boss”. As a result, the smaller bosses who might also have been available for legal protection are increasingly disappearing from the market. […]" Author: Dietrich Eckardt See the first comment for the full article.
@DerSandwirt 10.04 07:17
R to @DerSandwirt: Hier der Artikel: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/
🇬🇧 Translation
R to @DerSandwirt: Here is the article: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/
@DerSandwirt 10.04 07:17
Heute im Sandwirt: Raffinerien: Achillesferse Europas „[…] Um das Jahr 2000 war Europa noch ein globaler Raffinerie-Gigant. Mit weit über hundert Raffinerien und rund 15 bis 17 Millionen Barrel täglicher Verarbeitungskapazität war die EU nach den USA der zweitgrößte Raffineriestandort der Welt. Europa exportierte große Mengen Benzin – vor allem in die USA – und war bei Diesel weitgehend ausgeglichen. Raffinerien waren industrielle Schwergewichte, Arbeitgeber, Innovationszentren und strategische Infrastruktur. Heute hat sich dieses Bild grundlegend gedreht. Europa verbraucht heute rund 13 bis 15 Millionen Barrel Ölprodukte pro Tag, produziert aber nur etwa 13 Millionen. Entscheidend ist jedoch nicht die Gesamtbilanz, sondern die Produktstruktur: Europa hat ein erhebliches strukturelles Defizit, insbesondere bei Diesel und Kerosin, und genau diese Produkte müssen importiert werden. Deutschland macht hierbei keine Ausnahme – genau jene Ölprodukte, die Deutschland in der benötigten Produktstruktur nicht mehr ausreichend selbst herstellen kann, müssen außerhalb Europas bezogen werden. Diese Entwicklung kam nicht plötzlich. Sie ist das Ergebnis eines schleichenden, aber konsequenten Rückbaus der europäischen Raffinerielandschaft über zwei Jahrzehnte hinweg. Raffinerien wurden geschlossen, umgebaut, verkleinert oder in reine Importterminals verwandelt. Und während Europa seine Raffineriekapazitäten zurückführte, entstanden im Mittleren Osten und in Asien Megaraffinerien, die die globale Marktstruktur grundlegend verändert haben. Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien und China haben in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren Anlagen mit Kapazitäten von 400.000 bis über 1.200.000 Barrel pro Tag gebaut. Die größte Raffinerie der Welt, Jamnagar in Indien, verarbeitet mehr als 1,2 Millionen Barrel täglich – vergleichbar mit einem Großteil der deutschen Gesamtkapazität. Europa hat sich damit in eine strukturelle Abhängigkeit hineinbewegt, die heute – über den Konflikt im Persischen Golf – sichtbar wird und verschiedene Ursachen hatte. […]“ Autor: @ChristophCanne Im ersten Kommentar finden Sie den vollständigen Artikel.
🇬🇧 Translation
Today in Sandwirt: Refineries: Europe's Achilles' heel "[…] Around the year 2000, Europe was still a global refining giant. With well over a hundred refineries and around 15 to 17 million barrels of daily processing capacity, the EU was the second largest refining location in the world after the USA. Europe exported large quantities of gasoline - especially to the USA - and was largely balanced in diesel. Refineries were industrial heavyweights, employers, innovation centers and strategic infrastructure. Today this picture has fundamentally changed. Europe now consumes around 13 to 15 million barrels of oil products per day, but only produces around 13 million. However, it is not the overall balance that is crucial, but rather the product structure: Europe has a significant structural deficit, especially when it comes to diesel and kerosene, and it is precisely these products that have to be imported. Germany is no exception here - precisely those oil products that Germany can no longer produce sufficiently itself in the required product structure must be sourced outside Europe. This development did not come suddenly. It is the result of a gradual but consistent dismantling of the European refinery landscape over two decades. Refineries were closed, rebuilt, downsized or turned into import-only terminals. And while Europe reduced its refining capacity, mega-refineries emerged in the Middle East and Asia, fundamentally changing the global market structure. Saudi Arabia, Kuwait, the United Arab Emirates, India and China have built plants with capacities ranging from 400,000 to over 1,200,000 barrels per day in the past ten to fifteen years. The world's largest refinery, Jamnagar in India, processes more than 1.2 million barrels per day - comparable to much of Germany's total capacity. Europe has thus moved into a structural dependency, which is visible today - through the conflict in the Persian Gulf - and had various causes. […]" Author: @ChristophCanne See the first comment for the full article.
@DerSandwirt 10.04 06:30
Menschen sind keine Engel, stellt Dietrich Eckardt fest: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/ Da viele von ihnen durch noch so lauthalsige Moralapelle nicht zu bändigen sind, kennen sie bei ihrem natürlichem Ausdehnungsdrang kein Pardon. Deshalb sollte jeder Eigentümer eine schlagkräftige Waffe zur Hand haben, um die Nachbarn vom Seinigen fernzuhalten. Schutzinstanz für mein Eigentum kann ich natürlich selber sein. Fühle ich mich zu schwach, delegiere ich den Schutz an einen Stärkeren.
🇬🇧 Translation
People are not angels, says Dietrich Eckardt: https://www.dersandwirt.de/nichtstaat/ Since many of them cannot be tamed by moral appeals, no matter how loud they are, they show no quarter for their natural urge to expand. That's why every owner should have a powerful weapon at hand to keep the neighbors away from their property. Of course, I can be the protective authority for my property myself. If I feel too weak, I delegate protection to someone stronger.
@DerSandwirt @ChristophCanne RT von @DerSandwirt 10.04 06:28
Der Krieg am Persischen Golf hat uns gezeigt, dass das Mullah-Regime über wirksame Gegenwaffen im Arsenal verfügt. Diese heißen Kerosin, Diesel, Naphtha und Düngemittel und die Blockade ihres Transports könnte Europa, Asien und Afrika in eine tiefe Wirtschaftskrise führen. In unseren Medien wird jedoch wenig erläutert, warum diese Waffe so mächtig geworden ist. Rohöl kann schließlich auch aus vielen anderen Teilen der Welt bezogen werden. Das Problem steckt woanders: Im Namen des Klimas haben wir unsere Raffinerieinfrastruktur zerstört und mit dem Furor des besseren Menschen nur noch auf Erneuerbare gesetzt, die jedoch die Produkte von Öl mit ihrer tiefen Verankerung in die volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsketten nicht ersetzen können. Neue Megaraffinerien, die unsere Nachfrage decken, entstanden vor allem am Persischen Golf und so ist es für den Iran ein leichtes, uns von deren so dringend benötigtem Output abzuschneiden. So hat die Klimabewegung dem Mullah-Regime einen sehr wichtigen Dienst geleistet. Diese Zusammenhänge erläutere ich im nachfolgenden Artikel für @dersandwirt näher:
🇬🇧 Translation
RT by @DerSandwirt: The war in the Persian Gulf showed us that the mullahs' regime has effective counterweapons in its arsenal. These are kerosene, diesel, naphtha and fertilizers and the blockage of their transport could lead Europe, Asia and Africa into a deep economic crisis. However, there is little explanation in our media about why this weapon has become so powerful. After all, crude oil can also be sourced from many other parts of the world. The problem lies elsewhere: In the name of the climate, we have destroyed our refinery infrastructure and, with the fury of the better man, only relied on renewables, which, however, cannot replace oil products with their deep roots in the economic value chains. New mega-refineries that meet our demand have emerged, especially in the Persian Gulf, making it easy for Iran to cut us off from their much-needed output. The climate movement has thus provided a very important service to the mullahs' regime. I explain these connections in more detail in the following article for @dersandwirt:
@DerSandwirt 10.04 05:54
Seit Wochen dominiert der Konflikt am Persischen Golf die Schlagzeilen. Die Bilder sind dramatisch: brennende Tanker, blockierte Seewege, eskalierende Drohnenangriffe. Die Straße von Hormus ist das wichtigste Energie-Nadelöhr der Welt. Rund 20 Millionen Barrel Öl und Ölprodukte passieren täglich diese enge Wasserstraße zwischen Iran und Oman. Doch während China, Indien, Japan und Südkorea dort den Großteil ihres Rohöls beziehen, ist Europa rohölseitig vergleichsweise wenig betroffen. Nur ein geringer Teil des Rohöltransits über die Straße von Hormus geht in Richtung auf Europa. Das klingt beruhigend. Es ist aber eine gefährliche Illusion, zeigt @ChristophCanne: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/
🇬🇧 Translation
The conflict in the Persian Gulf has dominated the headlines for weeks. The images are dramatic: burning tankers, blocked sea routes, escalating drone attacks. The Strait of Hormuz is the world's most important energy bottleneck. Around 20 million barrels of oil and oil products pass through this narrow waterway between Iran and Oman every day. But while China, India, Japan and South Korea source the majority of their crude oil there, Europe is comparatively little affected in terms of crude oil. Only a small proportion of crude oil transit across the Strait of Hormuz goes towards Europe. That sounds reassuring. But it's a dangerous illusion, shows @ChristophCanne: https://www.dersandwirt.de/raffinerien/
@DerSandwirt 09.04 17:30
Wilhelm von Ockham starb am 9. April 1347 in München. Er wurde an der Kirche des Franziskanerklosters beigesetzt. An dieser Stelle befindet sich heute der Münchner Max-Joseph-Platz, berichtet Felix Leiter: https://www.dersandwirt.de/ockham/ Wenn Sie also dort in die Tiefgarage fahren, denken Sie vielleicht mal an Wilhelm von  Ockham. Einen freien Geist, der die ideologische Kreide, mit der er vom Papst beworfen wurde, nicht nur zurückwarf, sondern in messerscharfen Widerstand verwandelte.
🇬🇧 Translation
William of Ockham died on April 9, 1347 in Munich. He was buried at the church of the Franciscan monastery. This is where Munich's Max-Joseph-Platz is today, reports Felix Leiter: https://www.dersandwirt.de/ockham/ So when you drive into the underground car park there, you might think of Wilhelm von Ockham. A free spirit who not only threw back the ideological chalk thrown at him by the Pope, but transformed it into razor-sharp resistance.
@DerSandwirt 09.04 17:00
Sachsen-Anhalt ist keine Ausnahme der deutschen Misere – es ist ihre Verdichtung. Jahrzehnte Staatsversagen haben eine Gesellschaft hinterlassen, die von Alimentierung abhängig ist. Paradoxerweise liegt genau darin eine Chance: Wo der Staat so sichtbar versagt hat, ist die Bereitschaft, Alternativen zu erproben, größer als anderswo. Ist also die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 ein Wendepunkt für Freiheit – und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Das fragt Andreas Schnebel: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/
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Saxony-Anhalt is no exception to the German misery - it is its intensification. Decades of state failure have left a society dependent on subsistence. Paradoxically, this is exactly where an opportunity lies: where the state has so visibly failed, the willingness to try out alternatives is greater than elsewhere. So is the state election in Saxony-Anhalt on September 6, 2026 a turning point for freedom - and if so, under what conditions? That's what Andreas Schnebel asks: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/
@DerSandwirt 09.04 16:00
Mit seinem „Rasiermesser“ hatte Wilhelm von Ockham ein befreiendes Denk-Werkzeug erschaffen: Kein Dogma, keine Autorität, keine Tradition kann sich auf bloße Behauptungen stützen. Eine Inspiration für die heutige Zeit, findet Felix Leiter: https://www.dersandwirt.de/ockham/
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With his “razor,” William of Ockham created a liberating tool for thinking: no dogma, no authority, no tradition can be based on mere assertions. Felix Leiter finds inspiration for today: https://www.dersandwirt.de/ockham/
@DerSandwirt 09.04 15:13
Bildung ist Vollkompetenz des Landes – und der entscheidende Hebel. Ein Landesgesetzgeber im Jahr 2026 reagiert daher nicht auf eine ideologische Laune, sondern auf den faktischen Offenbarungseid des staatlichen Bildungsmonopols. Der radikalste Schritt wäre somit die qualifizierte Freigabe des Homeschoolings, dies unter anderem schlägt Andreas Schnebel vor, um eine Politik hin zu mehr Freiheit zu fördern: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/
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Education is the country's full competence - and the decisive lever. A state legislature in 2026 is therefore not reacting to an ideological whim, but rather to the de facto oath of disclosure by the state education monopoly. The most radical step would be the qualified approval of homeschooling, which Andreas Schnebel suggests, among others, in order to promote a policy towards more freedom: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/
@DerSandwirt 09.04 14:08
R to @DerSandwirt: Hier der Artikel: https://www.dersandwirt.de/ockham/
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R to @DerSandwirt: Here is the article: https://www.dersandwirt.de/ockham/
@DerSandwirt 09.04 14:08
Heute im Sandwirt: Begraben unter einer Tiefgarage in München „[…] Papst Johannes XXII. zitierte ihn 1324 nach Avignon vor die Inquisition, weil Wilhelm von Ockham der Ketzerei beschuldigt wurde. Vier Jahre lebte Ockham unter kirchlichem Arrest, während eine päpstliche Kommission seine Schriften durchforstete. Am 26. Mai 1328 floh Wilhelm von Ockham aus Avignon nach Pisa. Dort hielt sich Kaiser Ludwig IV. der Bayer auf, der sich ebenfalls im Streit mit dem Papst befand. Der Papst hatte die Rechtmäßigkeit der Herrschaft Ludwigs als römisch-deutscher König bestritten und ihn am 23. März 1324 exkommuniziert, worauf Ludwig den Papst der Häresie beschuldigte und ihn, nachdem er im Januar 1328 in Rom zum Kaiser gekrönt worden war, im April 1328 für abgesetzt erklärte. Einer der Streitpunkte um die Macht war das Armutsgebot in der Nachfolge Christi. Der Papst sah es mit der Armut nicht so eng und behauptete, Christus und die Apostel hätten Eigentum besessen. Der Kaiser vertrat die entgegengesetzte Auffassung, der Papst und die Kirche sollten arm sein, nicht nach weltlicher Macht und weltlichen Besitztümern streben. Wilhelm von Ockham schlug sich aus philosophischen und theologischen Erwägungen auf die Seite des Kaisers und griff die päpstliche Weltherrschaft fundamental an. Am 20. Juli 1328 wurde Wilhelm von Ockham von Papst Johannes XXII. exkommuniziert. […]“ Autor: Felix Leiter Im ersten Kommentar finden Sie den vollständigen Artikel.
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Today in the Sandwirt: Buried under an underground car park in Munich "[…] Pope John XXII summoned him to Avignon in 1324 before the Inquisition because William of Ockham was accused of heresy. For four years Ockham lived under ecclesiastical arrest while a papal commission searched his writings. On May 26, 1328, William of Ockham fled Avignon to Pisa. Emperor Ludwig IV the Bavarian stayed there, who was also in a dispute with the Pope. The Pope had disputed the legitimacy of Louis' rule as Roman-German king and excommunicated him on March 23, 1324, whereupon Louis accused the Pope of heresy and, after he was crowned emperor in Rome in January 1328, declared him deposed in April 1328. One of the points of contention for power was the commandment of poverty in following Christ. The Pope was less concerned with poverty and claimed that Christ and the apostles owned property. The emperor took the opposite view, that the pope and the church should be poor, not striving for worldly power and worldly possessions. For philosophical and theological reasons, William of Ockham sided with the emperor and fundamentally attacked the papal world rule. On July 20, 1328, William of Ockham was crowned by Pope John XXII. excommunicated. […]“ Author: Felix Leiter See the first comment for the full article.
@DerSandwirt 09.04 10:43
Heute vor 679 Jahren starb Wilhelm von Ockham. Für Felix Leiter der Anlass, um über Ockhams Messer, über Wilhelm von Ockham als Inspiration für „Der Name der Rose“ und über den Widerstand gegen Autoritäten zu schreiben: https://www.dersandwirt.de/ockham/
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William of Ockham died 679 years ago today. For Felix Leiter this was the occasion to write about Ockham's knife, about Wilhelm von Ockham as the inspiration for "The Name of the Rose" and about resistance to authority: https://www.dersandwirt.de/ockham/
@DerSandwirt 09.04 10:20
So wenig Staat wie möglich, aber genug für Ordnung und Sicherheit … In seiner Triplik setzt Norbert Bolz den respektvollen Austausch mit Andreas Schnebel fort – über Wünschbarkeit und Machbarkeit liberaler Ordnung. @NorbertBolz – „So wenig Staat wie machbar“ jetzt auch zum Hören im Podcast des Sandwirts: https://youtu.be/sKTmlpLi2OE
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As little state as possible, but enough for order and security... In his triplic, Norbert Bolz continues the respectful exchange with Andreas Schnebel - about the desirability and feasibility of a liberal order. @NorbertBolz – “As little state as possible” now also available to listen to in the Sandwirt podcast: https://youtu.be/sKTmlpLi2OE
@DerSandwirt 09.04 09:41
Der verbreitete Vertrauensverlust ist eine politische Ressource – sie kann für Freiheit oder für neue Kontrolle eingesetzt werden. Was muss getan werden, um die vorhandenen Ressourcen für mehr Freiheit einzusetzen? Andreas Schnebel sieht in der kommenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine große Chance, um entscheidende Schritte hin zu mehr Freiheit zu gehen: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/ Denn wo der Staat so sichtbar versagt hat, ist die Bereitschaft, Alternativen zu erproben, größer als anderswo.
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The widespread loss of trust is a political resource - it can be used for freedom or for new control. What needs to be done to use existing resources for greater freedom? Andreas Schnebel sees the upcoming state elections in Saxony-Anhalt as a great opportunity to take decisive steps towards more freedom: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/ Because where the state has so visibly failed, the willingness to try out alternatives is greater than anywhere else.
@DerSandwirt 09.04 06:37
R to @DerSandwirt: Hier der Artikel: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/
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R to @DerSandwirt: Here is the article: https://www.dersandwirt.de/sachsen-anhalt/
@DerSandwirt 09.04 06:37
Heute im Sandwirt: Sachsen-Anhalt: Wendepunkt für die Freiheit? „[…] Norbert Bolz hat in unserem kürzlich geführten öffentlichen Disput das Kernphänomen präzise benannt: Eine „fanatisierte Schicht“ hat den Staat okkupiert – NGOs, Parteivorfeldorganisationen und die sogenannte Zivilgesellschaft. Der Weg zur Befreiung führt nicht über autoritäre Säuberung, sondern über eine schlichtere Logik: Transparenz als Abrissbirne. Das Grundprinzip ist eine Default-Null-Logik: Jede Landesförderung für nicht-gesetzliche Aufgaben wird auf Null gesetzt. Keine automatische Verlängerung, kein bürokratisches Beharrungsvermögen. Wer Landesmittel beansprucht, weist im Transparenzregister nach: ideologiefreier Nutzen, keine Querverbindungen zu politischen Apparaten, vollständige Offenlegung aller personellen und finanziellen Verflechtungen. Der Mechanismus ist verfassungsrechtlich unangreifbar: Der Staat verbietet nicht – er stellt die Förderung ein, weil die Voraussetzungen nicht nachgewiesen wurden. Wo sich die „Zivilgesellschaft“ dabei als verlängerter Arm politischer Vorfeldorganisationen entpuppt, entfällt nicht nur die Landesförderung, sondern die Grundlage der Gemeinnützigkeit. Das Finanzamt folgt der Transparenz; die Gemeinnützigkeit folgt dem Finanzamt. Wer öffentliche Mittel nimmt, lebt öffentlich – vollständig und ohne Ausnahme. […]“ Autor: Andreas Schnebel Im ersten Kommentar finden Sie den vollständigen Artikel.
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Today in the Sandwirt: Saxony-Anhalt: turning point for freedom? “[…] Norbert Bolz precisely named the core phenomenon in our recent public dispute: A “fanaticized layer” has occupied the state - NGOs, party front organizations and the so-called civil society. The path to liberation does not lie through authoritarian purges, but through a simpler logic: transparency as a wrecking ball. The basic principle is a default zero logic: all state funding for non-statutory tasks is set to zero. No automatic extension, no bureaucratic inertia. Anyone who claims state funds proves in the transparency register: non-ideological benefits, no cross-connections to political apparatuses, complete disclosure of all personnel and financial connections. The mechanism is constitutionally unassailable: the state does not prohibit it - it stops funding because the requirements have not been proven. Where “civil society” turns out to be an extension of political frontline organizations, not only is state funding lost, but the basis of non-profit status is lost. The tax office follows transparency; Non-profit status follows the tax office. Anyone who takes public funds lives publicly - completely and without exception. […]“ Author: Andreas Schnebel See the first comment for the full article.
@DerSandwirt 08.04 15:30
Über die moderne Herrschaftsform der Postdemokratie, einer informell agierenden Oligarchie, einer Oligarchie, die auf einem Parteien-Kartell, den Mauerparteien, auf einem polit-ökonomischen Komplex, dem Klima-Kartell, und auf dem tiefen NGO-Staat beruht, schreibt Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1. Klaus-Rüdiger Mai: „Herrschaftswechsel! – Aber wie?“ jetzt auch zum Hören im Podcast des Sandwirts: https://youtu.be/NfgholLLdgQ
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Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 writes about the modern form of rule of post-democracy, an informally operating oligarchy, an oligarchy that is based on a party cartel, the wall parties, on a political-economic complex, the climate cartel, and on the deep NGO state. Klaus-Rüdiger Mai: “Change of power! – But how?” now also available to listen to in the Sandwirt podcast: https://youtu.be/NfgholLLdgQ
@DerSandwirt 08.04 15:00
Frieden zählt zu den wenigen politischen Zielen, die breite Zustimmung finden. Kaum jemand würde sich offen dagegen aussprechen. Aber wie sieht diese „breite Zustimmung“ aus? Oder anders gefragt: Gibt es überhaupt „die Friedensbewegung“? Darüber schreibt Alexander Fischbach – und kommt zu überraschenden Befunden: https://www.dersandwirt.de/friedensbewegung/
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Peace is one of the few political goals that find broad support. Hardly anyone would speak out openly against it. But what does this “broad approval” look like? Or to put it another way: Does “the peace movement” even exist? Alexander Fischbach writes about this – and comes to surprising findings: https://www.dersandwirt.de/friedensmovement/