Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 fragt sich mittlerweile, ob die Funktionäre der Wirtschaftsverbände für oder gegen die deutsche Wirtschaft agieren. Kampfreserve der Brandmauereinheitspartei sind sie allzumal: https://www.dersandwirt.de/wirtschaftsverbaende-und-brandmauer/
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Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 is now wondering whether the officials of the business associations are acting for or against the German economy. They are the fighting reserve of the firewall unity party: https://www.dersandwirt.de/wirtschaftsverbaende-und-brandmauer/
Mit dem Samstag, 28. Februar 2026, wird Stefan Blankertz klar, warum die herrschende Klasse der USA den Hampelmann Donald 2025 erneut zum Präsidenten kürte: Er ist Wachs in ihren Händen. https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
🇬🇧 Translation
On Saturday, February 28, 2026, it will become clear to Stefan Blankertz why the US ruling class chose the jumping jack Donald as president again in 2025: He is putty in their hands. https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
Noch mehr neue Sandkörner vom Patriarchator gibts natürlich nur im Sandwirt: https://www.dersandwirt.de/sandkoerner-20/
🇬🇧 Translation
Of course, even more new grains of sand from the Patriarchator can only be found in the Sandwirt: https://www.dersandwirt.de/sandkoerner-20/
„Egal ob Tatort oder Tagesschau, die Weltanschauung und Moral, die dem Zuschauer auf plumpe Weise vorgesetzt werden, sind stets dieselben.“ Michael Nerurkar
🇬🇧 Translation
“Regardless of whether it is a crime scene or a daily news program, the worldview and morals that are presented to the viewer in a clumsy way are always the same.” Michael Nerurkar
Bei all den Ereignissen auf der Welt ist es manchmal ermüdend, den Überblick zu behalten – aber das müssen Sie auch gar nicht: Alle Beiträge des Sandwirts erhalten Sie jeden Samstag bequem per Newsletter direkt in Ihr E-Mail-Postfach: https://www.dersandwirt.de/fruehschoppen/
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With all the events going on in the world, it's sometimes tiring to keep track of things - but you don't have to: you'll receive all of Sandwirt's articles every Saturday via newsletter directly to your email inbox: https://www.dersandwirt.de/fruehschoppen/
Die Nichtmitgliedschaft in der EU war einer der Hauptgründe, in die Schweiz zu ziehen. Mit Neutralität ist die Schweiz sehr gut gefahren. Es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern – im Gegenteil!
Michael R. Moser @richtigmosern auf der Suche nach den Gründen für die Auswanderung von Thorsten Kraemer @ExilKrokodil in die Schweiz: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
🇬🇧 Translation
Not being a member of the EU was one of the main reasons for moving to Switzerland. Switzerland has done very well with neutrality. There is no reason to change anything - on the contrary!
Michael R. Moser @RECHTmosern looking for the reasons for Thorsten Kraemer @ExilKrokodil's emigration to Switzerland: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
Der Sandwirt wünscht allen seinen Gästen einen schönen Sonntag!
🇬🇧 Translation
RT by @DerSandwirt: The Sandwirt wishes all its guests a nice Sunday!
🇩🇪 Übersetzung
RT von @DerSandwirt:
Cliff Burton war nicht nur der Bassist von Metallica gewesen, sondern ein kreativer Motor: Mit seinem unverwechselbaren Spiel – das oft wie eine Lead-Gitarre klang – erweiterte er die Rolle des Basses im Metal.
Sein Tod markierte eine Zäsur für die Band. Felix Leiter beschreibt, wie es für die Band weiterging: https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
🇬🇧 Translation
Cliff Burton was not just Metallica's bassist, but a creative engine: with his distinctive playing - which often sounded like a lead guitar - he expanded the role of the bass in metal.
His death marked a turning point for the band. Felix Leiter describes what happened next for the band: https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
Die Wandlung Trumps vom Isolationisten zum Internationalisten ähnelt für Stefan Blankertz der Wandlung der Grünen von Pazifisten zu Bellizisten 1999 (Joschka Fischer) und 2021 (Annalena Baerbock) und ist in ihrer Wirkung natürlich noch viel gefährlicher, einfach weil die USA militärisch so viel potenter sind als die Bundesrepublik Deutschland: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
🇬🇧 Translation
For Stefan Blankertz, Trump's transformation from isolationist to internationalist is similar to the transformation of the Greens from pacifists to Bellicists in 1999 (Joschka Fischer) and 2021 (Annalena Baerbock) and is of course much more dangerous in its effect, simply because the USA is so much more potent militarily than the Federal Republic of Germany: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
„Beobachtet man die Medienlandschaft und die öffentlichen Diskussionen, dann kann man durchaus den Eindruck bekommen, die Menschen hätten den Zugang zum gesunden Menschenverstand verloren.“ @der_iq Benjamin Mudlack
🇬🇧 Translation
“If you observe the media landscape and the public discussions, you can certainly get the impression that people have lost access to common sense.” @der_iq Benjamin Mudlack
Man muss nicht der Staatsfunk sein, um Regierungspropaganda zu machen. Auch privatrechtliche Medien schaffen das. Aber warum eigentlich, fragt @olivergorus:
https://www.dersandwirt.de/kaeuflich-aus-schwaeche/
🇬🇧 Translation
You don't have to be state radio to make government propaganda. Private media can also do this. But why, asks @olivergorus:
https://www.dersandwirt.de/kaeuflich-aus-schwaeche/
In islamisch geprägten Kulturen wird Gewalt oft als legitimes Mittel zur Durchsetzung von Ehre oder zur Verteidigung des Glaubens betrachtet, wie es in Teilen des Korans und der Traditionen verankert ist. Das führt bei vielen Migranten aus diesen Gebieten zu einer höheren Bereitschaft, Konflikte mit Fäusten oder Messern zu lösen statt mit Worten – ein kultureller Clash und für @JulianMPlutz eine der Ursachen, die unsere Bahnen unsicher machen: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
🇬🇧 Translation
In Islamic cultures, violence is often viewed as a legitimate means of asserting honor or defending faith, as enshrined in parts of the Koran and traditions. This leads to many migrants from these areas being more willing to resolve conflicts with fists or knives instead of words - a cultural clash and for @JulianMPlutz one of the causes that makes our railways unsafe: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahr-in-deutschland/
In den ersten Jahrzehnten der Kernkraft lief alles nach Plan. Reaktoren wurden gebaut, der Strom war günstig, die Euphorie groß.
Heute hat Kernenergie einen sehr schlechten Ruf. Sie ist gesellschaftlich und politisch umstritten. Doch die Geschichte der Kernkraft ist nicht zu Ende. Wilfried Hahn über eine neue Generation von Kernkraftwerken: https://www.dersandwirt.de/kernkraft-keine-verbote/
🇬🇧 Translation
In the first decades of nuclear power, everything went according to plan. Reactors were built, electricity was cheap, and the euphoria was great.
Today, nuclear energy has a very bad reputation. It is socially and politically controversial. But the story of nuclear power is not over. Wilfried Hahn about a new generation of nuclear power plants: https://www.dersandwirt.de/kernkraft-nichte-verbote/
Was war diese Woche los im Sandwirt? Hier ein kurzer Überblick:
Wilfried Hahn – Kernkraft: Verbote gehören verboten
https://www.dersandwirt.de/kernkraft-keine-verbote/
Felix Leiter – Heavy Metal und der Schleier der Maja
https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
Michael R. Moser @RichtigMosern – Argumente für die Schweiz von Thorsten Kraemer
https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
@JulianMPlutz – Martyrium Bahnfahren in Deutschland
https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
Stefan Blankertz – Donald macht die Hillary
https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
@olivergorus – Käuflich aus Schwäche
https://www.dersandwirt.de/kaeuflich-aus-schwaeche/
Jeden Samstag erhalten Sie eine ausführliche Wochenzusammenfassung auch direkt in Ihr Postfach:
https://mailchi.mp/602f2343947b/der-sandwirt-frhschoppen-8002135
Damit Sie künftig keinen Beitrag mehr verpassen, abonnieren Sie den Frühschoppen, den Newsletter des Sandwirts: https://www.dersandwirt.de/fruehschoppen/
🇬🇧 Translation
What was going on at Sandwirt this week? Here is a brief overview:
Wilfried Hahn – Nuclear power: Bans should be banned
https://www.dersandwirt.de/kernkraft-nichte-verbote/
Felix Leiter – Heavy Metal and the Veil of Maya
https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
Michael R. Moser @RichtigMosern – Arguments for Switzerland by Thorsten Kraemer
https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
@JulianMPlutz – Martyrdom of traveling by train in Germany
https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahr-in-deutschland/
Stefan Blankertz – Donald does Hillary
https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
@olivergorus – Purchased out of weakness
https://www.dersandwirt.de/kaeuflich-aus-schwaeche/
Every Saturday you will receive a detailed weekly summary directly to your inbox:
https://mailchi.mp/602f2343947b/der-sandwirt-frhschoppen-8002135
So that you don't miss any posts in the future, subscribe to the Frühschoppen, the Sandwirt's newsletter: https://www.dersandwirt.de/fruehschoppen/
Heute im Sandwirt: Donald macht die Hillary
„[…] Zurück zur Wandlung Trumps vom Isolationisten zum Internationalisten. Sie ähnelt der Wandlung der Grünen von Pazifisten zu Bellizisten 1999 (Joschka Fischer) und 2021 (Annalena Baerbock) und ist in ihrer Wirkung natürlich noch viel gefährlicher, einfach weil die USA militärisch so viel potenter sind als die Bundesrepublik Deutschland.
Machtpolitisch macht es viel mehr Sinn, den Krieg gegen Iran von einem republikanischen als von einem demokratischen Präsidenten führen zu lassen, da für rund einhundert Jahre die Republikaner eher in Richtung Isolationismus tendierten – wobei angefangen bei Richard Nixon die isolationistische Agenda unter den Republikanern nicht mehr die Mehrheit hinter sich wusste. Dennoch: Hillary als Kriegsherrin hätte vermutlich eine schärfere Opposition im eigenen Land hervorgerufen als es Donald als Kriegsherr tut. Die herrschende Klasse der USA leidet immer noch unter dem Schock des Vietnamkriegs, der darum aufhören musste, weil die innenpolitische Opposition zu stark war. Von den Demokraten erwartet man nicht, dass sie in der Lage sind, eine solche Opposition anzuführen. Sie sind als Kriegsgegner einfach nicht ernst zu nehmen.
Mit dem Samstag, 28. Februar 2026, wird mir klar, warum die herrschende Klasse der USA den Hampelmann Donald 2025 erneut zum Präsidenten kürte: Er ist Wachs in ihren Händen. Politik ist, wie Frank Zappa einst so unübertroffen formulierte, die Unterhaltungs-Abteilung des militärisch-industriellen Komplexes. […]”
Autor: Stefan Blankertz
Link zum vollständigen Artikel: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: Donald does Hillary
"[…] Back to Trump's transformation from isolationist to internationalist. It is similar to the Green Party's transformation from pacifists to Bellicists in 1999 (Joschka Fischer) and 2021 (Annalena Baerbock) and is of course much more dangerous in its effect, simply because the USA is so much more potent militarily than the Federal Republic of Germany.
In terms of power politics, it makes much more sense to have the war against Iran led by a Republican rather than a Democratic president, since for around a hundred years the Republicans tended towards isolationism - although starting with Richard Nixon, the isolationist agenda among the Republicans no longer had the majority behind them. Nevertheless, Hillary as a warlord would probably have provoked sharper opposition in her own country than Donald does as a warlord. The US ruling class is still suffering from the shock of the Vietnam War, which had to end because domestic political opposition was too strong. Democrats are not expected to be able to lead such an opposition. They simply cannot be taken seriously as war opponents.
On Saturday, February 28, 2026, it will become clear to me why the US ruling class chose the jumping jack Donald as president again in 2025: He is putty in their hands. Politics is, as Frank Zappa once so eloquently put it, the entertainment department of the military-industrial complex. […]”
Author: Stefan Blankertz
Link to the full article: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
„Im heutigen Mediensystem dominieren die Leute, die lediglich ihre vorgefassten Meinungen bestätigen wollen, also an nichts anderem als an Propaganda interessiert sind.“ @luebberding Frank Lübberding
🇬🇧 Translation
“Today's media system is dominated by people who only want to confirm their preconceived ideas, which means they are not interested in anything other than propaganda.” @luebberding Frank Lübberding
Ein Maduro in Venezuela, die Mullahs in Iran – sie haben es verdient, vom Thron gestoßen zu werden. Ihnen muss das Handwerk der Menschenschinderei gelegt werden. Doch dies per Okkupation durch äußere militärische Eingriffe herbeizuführen, ist stets kontraproduktiv, so Stefan Blankertz: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
🇬🇧 Translation
A Maduro in Venezuela, the mullahs in Iran - they deserve to be dethroned. They must be stopped from the craft of human drudgery. But bringing this about through occupation through external military intervention is always counterproductive, says Stefan Blankertz: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
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Z. B., wenn Sie alle Beiträge vorab erhalten, exklusive wöchentliche Impulse als Sprachnachrichten von unserem Herausgeber @OliverGorus bekommen, oder wenn Sie alle Audios und Videos direkt auf dem Handy abspielen können. Bequem alles an einem Ort.
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Diese Woche auf der Karte: https://www.dersandwirt.de/shop/
🇬🇧 Translation
On the menu this week: https://www.dersandwirt.de/shop/
Nach dem knappen Wahlsieg von Trump 2016 ergab eine Stefan Blankertz überzeugende Wahlanalyse, dass das „Zünglein an der Waage” die Wähler in den Bundesstaaten darstellten, die den höchsten Blutzoll für die Bush- und Obama-Kriege gezahlt hatten: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
🇬🇧 Translation
After Trump's narrow election victory in 2016, a Stefan Blankertz convincing election analysis showed that the “tip of the scales” were the voters in the states that had paid the highest toll in the Bush and Obama wars: https://www.dersandwirt.de/donald-macht-die-hillary/
Egal, wo @JulianMPlutz in den letzten Monaten war, überall war die Eisenbahn pünktlicher, sauberer und komfortabler. Wo liegen die Ursachen für die großen Probleme bei der Deutschen Bahn? https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
🇬🇧 Translation
No matter where @JulianMPlutz has been in the last few months, the railway has been more punctual, cleaner and more comfortable everywhere. What are the causes of the major problems at Deutsche Bahn? https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahr-in-deutschland/
Den Broken-Window-Effekt bei der Deutschen Bahn beschreibt @JulianMPlutz : Wenn kleine Zeichen von Verwahrlosung wie Müllberge, kaputte Sitze oder defekte Toiletten ignoriert werden, signalisiert das, dass niemand die Kontrolle hat. Schnell folgen mehr Vandalismus und Respektlosigkeit, bis hin zu echten Straftaten: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
🇬🇧 Translation
@JulianMPlutz describes the broken window effect at Deutsche Bahn: When small signs of neglect such as mountains of garbage, broken seats or defective toilets are ignored, it signals that no one is in control. More vandalism and disrespect quickly follow, even leading to real crimes: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahr-in-deutschland/
„Eine der schwierigsten Aufgaben der immer zahlreicheren bunten Gewächse im Garten der alternativen Medien wird sein, die Verbissenheit, mit der man uns bekämpft, selbst nicht anzunehmen.“ @efonline Andrè Lichtschlag
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“One of the most difficult tasks facing the increasingly numerous colorful plants in the garden of alternative media will be not to accept the doggedness with which they are fighting us.” @efonline Andrè Lichtschlag
Unabhängigkeit ist kein Selbstläufer – sie muss immer wieder verteidigt werden! Der Sandwirt berichtet weiterhin frei und unabhängig – möglich ist das jedoch nur dank Ihrer Unterstützung.
Werden Sie Sponsor oder helfen Sie uns mit einer Spende. Vielen Dank für Ihre Komplizenschaft: https://www.dersandwirt.de/spenden/
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Warum @JulianMPlutz, obwohl er so gerne Bahn fährt, Ihnen den Flixbus empfiehlt, wenn Sie an einem Sonntag von Frankfurt nach Würzburg per Regionalexpress fahren möchten: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
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Why @JulianMPlutz, although he loves taking the train, recommends the Flixbus if you want to travel from Frankfurt to Würzburg on a Sunday by regional express: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahr-in-deutschland/
R to @DerSandwirt: Hier der Link zum gesamten Artikel: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
🇩🇪 Übersetzung
R an @DerSandwirt: Hier der Link zum gesamten Artikel: https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
Heute im Sandwirt: Martyrium Bahnfahren in Deutschland
„Das Wort Martyrium stammt aus dem Katholizismus und bedeutete ursprünglich Blutzeugnis, also wie man beispielsweise durch Selbstkasteiung den christlichen Glauben beweist. Im 19. Jahrhundert wurde das Wort dem Kirchenlatein schließlich entlehnt. Es bezeichnet bis heute ein schweres und langandauerndes Leiden, landläufig auch Tortur genannt.
Wo wir schnurstracks bei einer durchschnittlichen Regionalbahnfahrt der deutschen Eisenbahn angelangt sind. Ihnen wird nicht entgangen sein: Ich fahre ja so gerne Zug. Und obwohl dieser Satz wie ein Mantra über mir schwebt, stimmt er. Am liebsten fahre ich übrigens in Tschechien Zug. Die Bahn ist pünktlich, die Züge häufig aus den späten 80ern, wo das beschiente Reisen noch ein Erlebnis war, aber gut in Schuss.
Davon ist man in Deutschland heute weit entfernt. Wenn Sie an einem Sonntag von Frankfurt nach Würzburg per Regionalexpress fahren möchten, empfehle ich Ihnen den Flixbus. Ein ganzes Weingut voller Trauben von Menschen wartet 45 Minuten vor Einfahrt des Zuges auf selbigen, bis dann zwei Minuten vor Ankunft die Durchsage ertönt, die Bahn fährt nicht in Gleis 9 ein, sondern in Gleis 6. Was dann folgt, ist eine geisteskranke Hatz, die an einen Bankrun erinnert, als würde ein ganzes Volk um sein Leben rennen. Der grüne Bus dagegen fährt 500 Meter entfernt ab, ist schneller und bequemer. Ein Tipp von dem, der so gerne Zug fährt.
Broken-Window-Effekt
Was zwar leidig ist und nervig, ist dennoch nicht zu vergleichen mit dem, was in deutschen Zügen leider sonst noch passiert: Die Gewalt in deutschen Zügen und auf Bahnhöfen explodiert geradezu. Im Jahr 2025 verzeichnete die Bundespolizei über 5.600 Gewaltdelikte – von brutalen Körperverletzungen bis hin zu Messerangriffen und sexuellen Übergriffen. Allein mehr als 980 Messerattacken und über 2.200 Sexualdelikte zeigen, dass es hier nicht mehr um Kleinigkeiten geht. Besonders das Bahnpersonal leidet darunter: Über 3.000 Angriffe pro Jahr, das sind acht pro Tag! In Hotspots wie Leipzig mit 859 Delikten oder Dortmund mit 735 häufen sich die Fälle gegen Zugbegleiter und Sicherheitskräfte. Sogar Bundespolizisten werden attackiert, und ein tödlicher Vorfall in Rheinland-Pfalz hat die ganze Debatte erst ausgelöst.
Die Bahn verspricht nun Sofortprogramme mit mehr Kameras, Bodycams (warum gibt es eigentlich keine Bodycams für Polizisten, um Polizeigewalt zu bekämpfen?) und Sicherheitskräften an 25 Stationen, während Gewerkschaften mehr Personal fordern. Der Verkehrsminister ruft nach Sauberkeit und Sicherheit. Aber ehrlich: Diese Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs, wenn man die wahren Ursachen ignoriert. […]
Autor: @JulianMPlutz
Link zum Artikel im ersten Kommentar.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: Martyrdom of traveling by train in Germany
"The word martyrdom comes from Catholicism and originally meant blood witness, i.e. how one proves one's Christian faith through self-mortification, for example. In the 19th century, the word was finally borrowed from church Latin. To this day, it refers to severe and long-lasting suffering, also commonly called torture.
Which brings us straight to an average regional train journey on the German railways. You won't have missed it: I really enjoy taking the train. And although this sentence hovers over me like a mantra, it is true. By the way, I prefer to take the train in the Czech Republic. The train is on time, the trains are often from the late 80s, when traveling with rails was still an experience, but they are in good condition.
We are a long way from that in Germany today. If you want to travel from Frankfurt to Würzburg on a regional express on a Sunday, I recommend the Flixbus. A whole vineyard full of people waits for the train to arrive 45 minutes before it arrives, until the announcement sounds two minutes before arrival that the train is not pulling into platform 9, but rather into platform 6. What then follows is a crazy chase that is reminiscent of a bank run, as if an entire people were running for their lives. The green bus, on the other hand, leaves 500 meters away and is faster and more comfortable. A tip from someone who loves traveling by train.
Broken window effect
Although it is annoying and annoying, it cannot be compared with what else unfortunately happens on German trains: the violence on German trains and at train stations is literally exploding. In 2025, the federal police recorded over 5,600 violent crimes - from brutal physical injuries to knife attacks and sexual assaults. More than 980 knife attacks and over 2,200 sexual crimes alone show that this is no longer about small things. Railway staff in particular suffer from this: over 3,000 attacks per year, that's eight per day! In hotspots such as Leipzig with 859 offenses or Dortmund with 735, cases against train attendants and security forces are increasing. Even federal police officers are attacked, and a fatal incident in Rhineland-Palatinate sparked the entire debate.
The railway is now promising immediate programs with more cameras, body cameras (why are there no body cameras for police officers to combat police violence?) and security guards at 25 stations, while unions are demanding more staff. The Minister of Transport calls for cleanliness and safety. But honestly: these numbers are just the tip of the iceberg if you ignore the real causes. […]
Author: @JulianMPlutz
Link to article in first comment.
R to @DerSandwirt: Link zum Beitrag: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
🇩🇪 Übersetzung
R an @DerSandwirt: Link zum Beitrag: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
Heute im Sandwirt: Argumente für die Schweiz von Thorsten Kraemer @ExilKrokodil
„ […] Was waren die ausschlaggebenden Faktoren, warum Sie sich ausgerechnet für die Schweiz entschieden haben?
Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und eine echte Demokratie gepaart mit einer auf Leistung und Korrektheit ausgerichteten Mentalität und ein im Vergleich zu EU-Ländern schlankes, wirklich subsidiär organisiertes Staatswesen mit niedrigen Steuern.
- Wie haben Sie die Einreiseformalitäten, die Bürokratie und die Integration in der Schweiz empfunden? War der Prozess einfacher oder schwieriger, als Sie erwartet haben?
Das ist bemerkenswert einfach gewesen aufgrund einer perfekt und sehr zügig arbeitenden Bürokratie – nach wenigen Tagen war alles erledigt.
- Gibt es etwas, was Ihnen nicht gefällt an der Schweiz oder was Sie stört?
Ich möchte Ihnen eine ehrliche Antwort geben und versuche für meine Verhältnisse diplomatisch zu sein! Diese gewisse Trödelkultur, die bisweilen auch wenig Rücksicht auf die Belange anderer nimmt. Ich meine damit weniger den unterschiedlichen Stil im Strassenverkehr, sondern dass es zum Beispiel doppelt so lange dauert, in Zürich in einen A320 einzusteigen wie nahezu überall sonst auf der Welt und dass es den Schweizern nichts auszumachen scheint, aus einer 30-minütigen Abflugverspätung eine 60-minütige zu machen – 15 Minuten durch genüsslich langsames Einsteigen, Gepäck verstauen und hinsetzen und nochmal 15 Minuten, weil dadurch der Abflugslot verloren ging. Kombiniert führt das dann dazu, dass zahlreiche Passagiere deshalb ihren Anschlussflug verpassen und auch alle anderen ihre Zeit verschwenden.
- Seit wann leben Sie in der Schweiz? Was sind Ihre ersten Eindrücke von der Schweiz? Fühlen Sie sich bereits angekommen und integriert? Haben Sie den „Schweizer Pass”, wenn ja, seit wann oder streben Sie diesen an? Welche Erinnerungen haben Sie an den Einbürgerungsvorgang?
Ich lebe bereits seit 2012 in der Schweiz; für erste Eindrücke ist es deshalb ein wenig spät! Und ja, ich fühle mich gut angekommen und habe begonnen, mich in der Schweiz auch politisch und als Philanthrop zu engagieren. Ich bin bereits seit einiger Zeit Abonnent der SchweizerZeit und auch der Weltwoche. Ich habe noch keinen Schweizer Pass beantragt, aber ich neige inzwischen sehr dazu, meine Deutsche Staatsbürgerschaft aufzugeben – vor dem Hintergrund des absurden Selbstzerstörungskurses des Landes ist es mir inzwischen mancherorts bereits peinlich geworden, Deutscher zu sein. Wichtig wäre für mich allerdings, dass die Schweiz das EU-Rahmenabkommen, das in Wirklichkeit ein Unterwerfungsvertrag zur Unterminierung der Volkssouveränität ist, nicht ratifiziert.
- Welche Rolle spielte die politische Neutralität der Schweiz bei Ihrer Entscheidung, hier zu leben?
Die Nichtmitgliedschaft in der EU war einer der Hauptgründe, in die Schweiz zu ziehen. Mit Neutralität ist die Schweiz sehr gut gefahren. Es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern – im Gegenteil! Der Supranationalsozialismus funktioniert nirgendwo!
- Wie empfinden Sie eine Annäherung der Schweiz an die EU und die NATO?
Der Rahmenvertrag EU-Schweiz oder gar mehr wäre eine Katastrophe für das Land. Annäherung an die NATO sehe ich differenzierter – politisch nein, aber man kann eine umfassende Luftraum- und Raketenabwehr in der Schweiz nicht wirklich ohne Kooperation mit den wesentlichen Nachbarn und damit auch der NATO darstellen. Hierfür müssen intelligente Wege gefunden werden, die die Schweizer Souveränität und Neutralität erhalten. […]”
Das Interview mit Thorsten Kraemer führte Michael R. Moser @RichtigMosern
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum ganzen Beitrag.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: Arguments for Switzerland by Thorsten Kraemer @ExilKrokodil
“ […] What were the decisive factors why you chose Switzerland of all places?
Freedom, the rule of law and a real democracy paired with a mentality focused on performance and correctness and a lean, truly subsidiary organized state system with low taxes compared to EU countries.
- How did you find the entry formalities, the bureaucracy and the integration in Switzerland? Was the process easier or more difficult than you expected?
This was remarkably easy thanks to a bureaucracy that worked perfectly and very quickly - everything was done after a few days.
- Is there anything that you don't like about Switzerland or that bothers you?
I want to give you an honest answer and try to be diplomatic for my standards! This certain dawdling culture that sometimes shows little consideration for the needs of others. What I mean by this is not so much the different style of traffic, but rather that, for example, it takes twice as long to board an A320 in Zurich as it does almost anywhere else in the world and that the Swiss don't seem to mind turning a 30-minute departure delay into a 60-minute one - 15 minutes by slowly boarding, stowing luggage and sitting down with pleasure and another 15 minutes because the departure slot was lost as a result. Combined, this leads to numerous passengers missing their connecting flight and everyone else wasting their time.
- How long have you lived in Switzerland? What are your first impressions of Switzerland? Do you already feel arrived and integrated? Do you have a “Swiss passport”, if so, since when or are you aiming for one? What memories do you have of the naturalization process?
I have been living in Switzerland since 2012; So it's a little late for first impressions! And yes, I feel like I have arrived well and have started to get involved politically and as a philanthropist in Switzerland. I have been a subscriber to SchweizerZeit and Weltwoche for some time. I haven't applied for a Swiss passport yet, but I'm now very inclined to give up my German citizenship - given the country's absurd course of self-destruction, I've become embarrassed in some places to be German. However, it would be important to me that Switzerland does not ratify the EU framework agreement, which is in reality a subjugation agreement to undermine the sovereignty of the people.
- What role did Switzerland's political neutrality play in your decision to live here?
Not being a member of the EU was one of the main reasons for moving to Switzerland. Switzerland has done very well with neutrality. There is no reason to change anything - on the contrary! Supra-National Socialism doesn't work anywhere!
- How do you feel about Switzerland's rapprochement with the EU and NATO?
The EU-Switzerland framework agreement or even more would be a catastrophe for the country. I see approaches to NATO in a more differentiated way - politically no, but you can't really achieve comprehensive airspace and missile defense in Switzerland without cooperation with the main neighbors and thus also NATO. To achieve this, intelligent ways must be found that preserve Swiss sovereignty and neutrality. […]”
The interview with Thorsten Kraemer was conducted by Michael R. Moser @RichtigMosern
In the first comment you will find the link to the entire post.
Egal, wo @JulianMPlutz in den letzten Monaten war, überall war die Eisenbahn pünktlicher, sauberer und komfortabler. Wo liegen die Ursachen für die großen Probleme bei der Deutschen Bahn?https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahren-in-deutschland/
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No matter where @JulianMPlutz has been in the last few months, the railway has been more punctual, cleaner and more comfortable everywhere. What are the causes of the major problems at Deutsche Bahn?https://www.dersandwirt.de/martyrium-bahnfahr-in-deutschland/
Die Nichtmitgliedschaft in der EU war einer der Hauptgründe, in die Schweiz zu ziehen. Mit Neutralität ist die Schweiz sehr gut gefahren. Es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern – im Gegenteil!
Michael R. Moser @RichtigMosern auf der Suche nach den Gründen für die Auswanderung von Thorsten Kraemer @ExilKrokodil in die Schweiz: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
🇬🇧 Translation
Not being a member of the EU was one of the main reasons for moving to Switzerland. Switzerland has done very well with neutrality. There is no reason to change anything - on the contrary!
Michael R. Moser @RichtigMosern looking for the reasons for Thorsten Kraemer @ExilKrokodil's emigration to Switzerland: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
„Da der Staat stets mehr ausgibt, als er sich nimmt, reicht das Genommene nie aus – weshalb der Staat zusätzlich auch noch mit Wumms und Doppelwumms die Bürger verschuldet.“ Christian Köhler
🇬🇧 Translation
“Since the state always spends more than it takes in, what it takes is never enough - which is why the state also puts its citizens into debt with oomph and double oomph.” Christian Köhler
Viele Argumente sprechen für ein Auswandern in die Schweiz. Für Thorsten Kraemer @ExilKrokodil sind es diese: Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und eine echte Demokratie gepaart mit einer auf Leistung und Korrektheit ausgerichteten Mentalität und ein im Vergleich zu EU-Ländern schlankes, wirklich subsidiär organisiertes Staatswesen mit niedrigen Steuern.
Im Hinblick auf die Entwicklung Deutschlands in ein bettelarmes, deindustrialisiertes, sozialistisches, politisch zunehmend repressives und totalitäres Gemeinwesen, gibt es kein Szenario, in dem Thorsten Kraemer nach Deutschland zurückkehren würde.
Michael R. Moser @RichtigMosern führt das Interview mit dem Deutschen, der sich vor vielen Jahren für unser Nachbarland entschieden hat und es nicht bereut, im Gegenteil: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
🇬🇧 Translation
There are many arguments in favor of emigrating to Switzerland. For Thorsten Kraemer @ExilKrokodil it is these: freedom, the rule of law and a real democracy paired with a mentality focused on performance and correctness and a lean, truly subsidiary organized state system with low taxes compared to EU countries.
Given Germany's evolution into a destitute, de-industrialized, socialist, increasingly politically repressive and totalitarian polity, there is no scenario in which Thorsten Kraemer would return to Germany.
Michael R. Moser @RichtigMosern conducts the interview with the German who chose our neighboring country many years ago and has no regrets, on the contrary: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
Eurorettung, Sozialismus, eine deindustrialisierende Energie- und Wirtschaftspolitik und eine erodierende demokratische Kultur – das waren bereits Gründe genug für Thorsten Kraemer @ExilKrokodil, sich in unserem Nachbarland Schweiz niederzulassen. Michael R. Moser @RichtigMosern sprach mit ihm, was das Fass zum Überlaufen brachte: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
🇬🇧 Translation
Euro rescue, socialism, a deindustrializing energy and economic policy and an eroding democratic culture - these were reasons enough for Thorsten Kraemer @ExilKrokodil to settle in our neighboring country Switzerland. Michael R. Moser @RichtigMosern spoke to him about what broke the camel's back: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
R to @DerSandwirt: Link zum Beitrag: https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
🇩🇪 Übersetzung
R an @DerSandwirt: Link zum Beitrag: https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
Was bringt einen Gründer und Unternehmer, der einen global investierenden Hedgefonds in Deutschland geführt hat, dazu, in die Schweiz auszuwandern? Michael R. Moser @richtigmosern spricht über die Gründe von Thorsten Kraemer @ExilKrokodil und den Auslöser für die Entscheidung, in die Schweiz zu gehen: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
🇬🇧 Translation
What drives a founder and entrepreneur who ran a global investing hedge fund in Germany to emigrate to Switzerland? Michael R. Moser @RECHTmosern talks about Thorsten Kraemer @ExilKrokodil's reasons and the trigger for the decision to go to Switzerland: https://www.dersandwirt.de/argumente-schweiz-kraemer/
Als Felix Leiter bei @MTV_Germany das Video zum Song „One“ von @Metallica sah und die Musik hörte, brachte der Wechsel von der düsteren Halbballade hin zu den Metal-Parts in der zweiten Hälfte des Songs in ihm eine Saite zum Klingen … https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
🇬🇧 Translation
When Felix Leiter saw the video for the song “One” by @Metallica on @MTV_Germany and heard the music, the change from the dark semi-ballad to the metal parts in the second half of the song struck a chord in him... https://www.dersandwirt.de/heavy-metal/
Heute im Sandwirt: Heavy Metal und der Schleier der Maja
„ […] Ich bin spät zum Metal gekommen. Ich weiß noch, wie es mir erging, als der Gastgeber auf einer Party es als eine gute Idee ansah, „Made in Japan“ von Deep Purple aufzulegen. Die Platte lief und lief, die Gitarre von Ritchie Blackmore kreischte und raste und Ian Gillan und der Gastgeber schrieen sich bei „Child in Time“ die Seele aus dem Hals. Ich weiß, kein Metal, aber das war mir damals schon viel zu heavy. Bon Jovi – das war so in etwa die Bandbreite an Heavyness, die ich noch goutieren konnte, um eine Hausnummer zu nennen.
Bis ich eines Tages bei MTV das Video zum Song „One“ von Metallica sah und die Musik hörte und der Wechsel von der düsteren Halbballade hin zu den Metal-Parts in der zweiten Hälfte des Songs in mir eine Saite zum Klingen brachte.
Die Dynamik, die Aggressivität, die sich mit reflektierenden, zurückhaltenden Parts abwechseln, der fast schon meditative Rhythmus, der sich aufschaukelt und dann in Heavyness explodiert – das berührte mich.
Das hatte eine Schwere und einen Ernst, der es irgendwie schaffte, mich nicht mehr so alltäglich, so normal, so mainstreamig fühlen zu lassen. Schopenhauer hat vom „Schleier der Maja“ gesprochen, der über allem liegt und es verhindert, dass wir die Dinge und das Leben so erkennen, wie sie wirklich sind. Bei dieser Musik hatte ich das Gefühl, dass dieser Schleier der Maja gehoben wird. Ich fühlte mich, solange die Musik lief, von so mancher Fessel befreit.
So kaufte ich mir das Doppelalbum „And Justice for All“ auf Vinyl, auf dem der Song „One“ den Abschluss der A-Seite lieferte. Und dann kaufte ich mir den gesamten Backkatalog von Metallica, angefangen beim Vorgänger „Master of Puppets“, das vor exakt 40 Jahren, am 3. März 1986 erschienen ist. Bis heute einer meiner absoluten Favoriten, genial die ersten Takte von „Battery“. Und dann das Titelstück und vor allem das Instrumental „Orion“, das entschleierte meinen Alltag.
Ein Meilenstein
Der „Rolling Stone“ führt das Album „Master of Puppets“ in seiner „Liste der 500 besten Alben aller Zeiten“ auf Position 167. Beim „Rock Hard“ landete das Album bei der Wahl der „500 besten Hard-Rock- und Heavy-Metal-Alben aller Zeiten“ auf Platz 2 (hinter „Back in Black“ von AC/DC und vor dem Metallica-Album „Ride the Lightning“ auf Platz 3).
„Master of Puppets“ war das letzte Album, auf dem Cliff Burton den Bass spielte. Während der Master-of-Puppets-Tour, auf dem Weg von einem Konzert in Stockholm nach Kopenhagen am 27. September 1986, geriet der Metallica-Tourbus außer Kontrolle und verunglückte. Schlagzeuger Lars Ulrich brach sich einen Zeh. Der schlafende Cliff Burton starb an der Unfallstelle. Er wurde nur 24 Jahre alt. […]”
Autor: Felix Leiter
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum kompletten Artikel.
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Today in the Sandwirt: Heavy Metal and the Veil of Maya
" [...] I came to metal late. I still remember how it felt when the host at a party thought it was a good idea to play "Made in Japan" by Deep Purple. The record ran and ran, Ritchie Blackmore's guitar screamed and raced and Ian Gillan and the host screamed their hearts out during "Child in Time". I know, not metal, but it was way too heavy for me back then. Bon Jovi – that was about the range of heaviness that I could still appreciate, to name a house number.
Until one day I saw the video for the song “One” by Metallica on MTV and listened to the music and the change from the dark semi-ballad to the metal parts in the second half of the song struck a chord in me.
The dynamics, the aggressiveness that alternate with reflective, reserved parts, the almost meditative rhythm that builds up and then explodes into heaviness – that touched me.
There was a gravity and a seriousness to it that somehow managed to make me feel not so ordinary, so normal, so mainstream. Schopenhauer spoke of the “Veil of Maya,” which lies over everything and prevents us from recognizing things and life as they really are. With this music I had the feeling that this veil of Maya was being lifted. As long as the music was playing, I felt freed from many bonds.
So I bought the double album “And Justice for All” on vinyl, on which the song “One” ended the A-side. And then I bought Metallica's entire back catalog, starting with its predecessor "Master of Puppets", which was released exactly 40 years ago, on March 3, 1986. One of my absolute favorites to this day, the first bars of “Battery” are brilliant. And then the title track and especially the instrumental “Orion”, that revealed my everyday life.
A milestone
“Rolling Stone” lists the album “Master of Puppets” at position 167 in its “List of the 500 Best Albums of All Time”. At “Rock Hard”, the album came in at number 2 in the “500 Best Hard Rock and Heavy Metal Albums of All Time” (behind “Back in Black” by AC/DC and ahead of the Metallica album “Ride the Lightning” at number 3).
Master of Puppets was the last album on which Cliff Burton played bass. During the Master of Puppets tour, on the way from a concert in Stockholm to Copenhagen on September 27, 1986, the Metallica tour bus got out of control and crashed. Drummer Lars Ulrich broke a toe. Cliff Burton, who was sleeping, died at the scene of the accident. He was only 24 years old. […]”
Author: Felix Leiter
In the first comment you will find the link to the complete article.
Die Empfehlung des Hauses diese Woche: https://www.dersandwirt.de/shop/
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The house's recommendation this week: https://www.dersandwirt.de/shop/