Am Stammtisch des Sandwirts trifft @JulianMPlutz auf die Aktivistin und Autorin Malca Goldstein-Wolf @WolfMalca. Gemeinsam blicken die beiden auf die neuen Gefahren jüdischen Lebens in Deutschland, die durch die Islamisierung dieser Tage zunehmen – aber auch darauf, wie sich das Leben in Deutschland und das Bild der Städte insgesamt gewandelt haben.
Prosit!
https://youtu.be/GfhWDQKBomM
🇬🇧 Translation
At the Sandwirt's regulars' table, @JulianMPlutz meets the activist and author Malca Goldstein-Wolf @WolfMalca. Together, the two look at the new dangers of Jewish life in Germany, which are increasing due to Islamization these days - but also at how life in Germany and the image of the cities as a whole have changed.
Cheers!
https://youtu.be/GfhWDQKBomM
R to @DerSandwirt: Hier weiterlesen: https://www.dersandwirt.de/radiohead/
🇩🇪 Übersetzung
R an @DerSandwirt: Hier weiterlesen: https://www.dersandwirt.de/radiohead/
Heute im Sandwirt – Auf dem Plattenspieler: Radiohead
„Ob man sich mit dem Stoizismus beschäftigt, das „Tao Te King“ liest, in der Bibel blättert oder einfach einen Blick in die Geschichtsbücher wirft – immer wieder zeigt sich eine Einsicht, die vielen geholfen hat und anderen sehr geholfen hätte: das bewusste Aussetzen schneller Bewertungen.
Die menschliche Tendenz, Ereignisse unmittelbar als „gut“ oder „schlecht“ einzuordnen, geht auf einen tief verankerten Mechanismus aus der Frühzeit zurück, der dem Überleben diente. Heute zeigt sich jedoch, dass sie seltener hilfreich ist und stattdessen zu Übermut, Enttäuschung, Zweifeln oder überzogener Hoffnung führen kann.
Umso deutlicher wird, dass diese Urteile kaum lohnend sind. Sie erzeugen unnötigen inneren Druck, während ihre Einschätzungen oft ohnehin nicht tragen: Vermeintlich Gutes kann sich schnell als problematisch, scheinbar Nachteiliges wider Erwarten als vorteilhaft erweisen.
Ein besonders verzwicktes Beispiel aus der Musikgeschichte zeigt dieses Spannungsfeld deutlich: „Creep“ der britischen Rockband Radiohead. Es ist die Geschichte eines Songs, der im falschen Moment, auf die falsche Weise und aus den falschen Gründen entstand – und gerade deshalb genau den richtigen Nerv traf.
Oberflächlich betrachtet war der Track damals ein Segen: Er wurde als erste Single von Radioheads Debütplatte „Pablo Honey“ veröffentlicht, verschaffte ihnen erste große Aufmerksamkeit und ebnete den Weg für die Weltbühne; ohne ihn wäre ihre Reichweite vermutlich kaum über die Landesgrenzen hinausgegangen.
Andererseits wurde „Creep“ zum Fluch, zu einem ständigen Erwartungsmaßstab, den die Band weder wiederholen noch dauerhaft bedienen wollte: Er passte kaum zu ihrem künstlerischen Selbstverständnis, und doch reduzierten die Medien sie lange fast nur darauf.
War es also gut, ihn zu veröffentlichen – oder nicht? Ein Blick zurück zeigt, wie komplex solche Urteile sein können … […]“
Autor: Dawid Baran
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum vollständigen Artikel.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt – On the record player: Radiohead
“Whether you study Stoicism, read the Tao Te Ching, leaf through the Bible or simply take a look at the history books, one insight always emerges that has helped many and would have helped others greatly: the conscious suspension of quick assessments.
The human tendency to immediately classify events as “good” or “bad” goes back to a deeply rooted mechanism from early times that served survival. Today, however, it turns out that it is less likely to be helpful and can instead lead to arrogance, disappointment, doubt or excessive hope.
It becomes all the clearer that these judgments are hardly worthwhile. They create unnecessary internal pressure, while their assessments are often not valid anyway: what is supposed to be good can quickly turn out to be problematic, and what appears to be disadvantageous can, contrary to expectations, turn out to be advantageous.
A particularly tricky example from music history shows this area of tension clearly: “Creep” by the British rock band Radiohead. It's the story of a song that came about at the wrong moment, in the wrong way and for the wrong reasons - and that's exactly why it hit exactly the right nerve.
On the surface, the track was a blessing at the time: it was released as the first single from Radiohead's debut record Pablo Honey, giving them their first major exposure and paving the way for the world stage; Without him, their reach would probably hardly have extended beyond national borders.
On the other hand, “Creep” became a curse, a constant standard of expectation that the band neither wanted to repeat nor serve permanently: it hardly fit with their artistic self-image, and yet for a long time the media reduced them almost exclusively to that.
So was it good to publish it – or not? A look back shows how complex such judgments can be... […]"
Author: Dawid Baran
In the first comment you will find the link to the full article.
Der Sandwirt versteht sich als Magazin des konstruktiven Widerstands. Es gibt nicht die eine Wahrheit und nicht die eine legitime Meinung – ein gewisses Maß an Ambiguitätstoleranz gehört dazu.
Wenn Sie ähnlich ticken wie wir, werden Sie sich über den Austausch zwischen unseren Autoren @NorbertBolz und @SchnebelAndreas freuen – vor allem, weil er so respektvoll geführt wird.
In einem vielbeachteten Gespräch mit @maxmannhart bei @apollo_news_de sprach sich Bolz kürzlich für den Staat als Rettungsanker gegen das innere Chaos in der Gesellschaft aus. Schnebel hat darauf in einem Kommentar geantwortet, die Position gewürdigt und seine Gegenargumente dargelegt. Nun reagiert wiederum Bolz und erläutert seine Sicht.
Lesen Sie hier den Kommentar von Andreas Schnebel: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
Hier die Replik von Norbert Bolz: https://www.dersandwirt.de/nachtwaechterstaat/
🇬🇧 Translation
The Sandwirt sees itself as a magazine of constructive resistance. There is no one truth and no one legitimate opinion - a certain degree of tolerance for ambiguity is part of it.
If you are like us, you will be happy about the exchange between our authors @NorbertBolz and @SchnebelAndreas - especially because it is conducted so respectfully.
In a highly regarded conversation with @maxmannhart at @apollo_news_de, Bolz recently spoke out in favor of the state as a lifeline against the internal chaos in society. Schnebel responded to this in a comment, acknowledging the position and presenting his counterarguments. Now Bolz reacts again and explains his point of view.
Read Andreas Schnebel's comment here: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
Here is the replica by Norbert Bolz: https://www.dersandwirt.de/nachtwaechterstaat/
„Neulich wurde Franz Müntefering aus dem Pensionärsdasein geholt, um Weisheiten von gestern für eine Politik von vorgestern zu erteilen und Friedrich Merz zu loben, als träfe man sich im Sauerland zum Dorfkarneval. Nun äußerte sich in der FAZ Roland Koch – und es wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn es nicht zeigen würde, wie intellektuell ausgezehrt die CDU inzwischen ist. Kochs Text stellt die Konzeptionslosigkeit des CDU-Establishments bloß.“
Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 schaut genauer hin: https://www.dersandwirt.de/letztes-aufgebot/
🇬🇧 Translation
"Franz Müntefering was recently brought out of retirement to impart wisdom from yesterday for politics from the day before yesterday and to praise Friedrich Merz as if people were meeting in the Sauerland at the village carnival. Now Roland Koch commented in the FAZ - and it wouldn't be worth mentioning if it didn't show how intellectually exhausted the CDU is now. Koch's text exposes the lack of conception of the CDU establishment."
Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1 takes a closer look: https://www.dersandwirt.de/lastes-aufgebot/
„Habermas’ „Theorie des kommunikativen Handelns“ ist weit mehr als ein neutrales Werkzeug; sie ist die Fortsetzung des staatlichen Gewaltmonopols mit sprachlichen Mitteln“, so @SchnebelAndreas.
„In seiner Friedenspreisrede von 2001 (Glauben und Wissen) hat Habermas das Programm offen formuliert: Religiöse oder traditionelle Überzeugungen müssen in eine „allgemein zugängliche Sprache“ übersetzt werden, um im öffentlichen Raum überhaupt Gehör zu finden. Diese „Übersetzungspflicht“ wird oft als Akt der Toleranz verkauft – in Wahrheit ist sie ein Akt der Unterwerfung. Sie ist eine Wortpolitik, die festlegt, wer als „vernünftiger“ Teilnehmer am Diskurs gilt. Wer sich auf das Naturrecht, auf transzendente Wahrheiten oder schlicht auf das private Eigentum beruft, wird gezwungen, sein Gewissen in das Korsett der staatlichen Bürokratie zu zwängen.
Hier geht die Gefahr noch tiefer, als Bolz’ Anerkennung der strategischen Leistung vermuten lässt: Es handelt sich um die Usurpation des Gewissens. Während der alte Leviathan von Hobbes nur unsere Körper kontrollieren wollte, greift dieser moderne, kommunikative Staat nach unserer Seele. Indem er bestimmt, welche Begriffe „sagbar“ sind, kontrolliert er, was „denkbar“ bleibt. Das Gewissen – dieser letzte autonome Rückzugsort des Menschen vor der Macht – wird enteignet.
Wer nicht mehr die Worte hat, um die Wahrheit auszusprechen, verliert am Ende die Fähigkeit, sie überhaupt noch zu erkennen. Der Staat besetzt den inneren Gerichtshof des Bürgers und macht sich zum obersten Beichtvater einer säkularen Ersatzreligion. Das ist der bittere Preis für den „Frieden“, den Bolz so hellsichtig analysiert: Er erkauft die Stabilität durch die geistige Selbstaufgabe des Einzelnen.“
https://www.dersandwirt.de/der-staat/
🇬🇧 Translation
“Habermas’ “Theory of Communicative Action” is much more than a neutral tool; “It is the continuation of the state’s monopoly on violence using linguistic means,” says @SchnebelAndreas.
“In his 2001 Peace Prize speech (Faith and Knowledge), Habermas formulated the program openly: Religious or traditional beliefs must be translated into a “generally accessible language” in order to be heard in the public sphere. This “translation obligation” is often sold as an act of tolerance – in reality it is an act of submission. It is a word policy that determines who is considered a “reasonable” participant in the discourse. Anyone who appeals to natural law, to transcendent truths or simply to private property is forced to force their conscience into the corset of state bureaucracy.
Here the danger goes even deeper than Bolz's recognition of the strategic achievement suggests: it is the usurpation of conscience. While Hobbes' ancient Leviathan only wanted to control our bodies, this modern, communicative state reaches for our souls. By determining which concepts are “sayable,” he controls what remains “thinkable.” Conscience - man's last autonomous retreat from power - is being expropriated.
Those who no longer have the words to express the truth end up losing the ability to even recognize it. The state occupies the citizen's inner court and makes itself the supreme confessor of a secular replacement religion. That is the bitter price for the “peace” that Bolz analyzes so clearly: it buys stability through the individual’s spiritual self-sacrifice.”
https://www.dersandwirt.de/der-staat/
„Es fällt nicht eben leicht, an den praktischen Wert des Grundsatzes der Gewaltenteilung zu glauben, wenn gleichzeitig ein staatliches Gewaltmonopol behauptet wird.“ Patriarchator
🇬🇧 Translation
“It is not easy to believe in the practical value of the principle of separation of powers when at the same time a state monopoly of violence is asserted.” Patriarchator
Braucht es einen Staat – oder nicht?
@NorbertBolz spricht sich für den Staat als Rettungsanker gegen das innere Chaos in der Gesellschaft aus – @SchnebelAndreas kommentiert:
„Der Staat ist nicht das Ende des „Krieges jeder gegen jeden” – er ist dessen am besten organisierte Form. Er trennt das Wissen um lokale Probleme von der Haftung für die Folgen. Er vernichtet die gewachsenen Bünde, die uns Identität gaben, und ersetzt sie durch eine kalte, bürokratische Gewalt, die am Ende sogar vor den Türen ihrer treuesten Verteidiger steht. Der religiöse Bürgerkrieg, den Hobbes und seine Erben zu beenden versprachen, wird durch den Staat nicht überwunden – er wird verstaatlicht, bürokratisiert und auf Dauer gestellt.“
Lesen Sie hier seinen ganzen Kommentar: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
… und seien Sie gespannt auf morgen – Norbert Bolz wird auf den Kommentar antworten!
🇬🇧 Translation
Is a state needed – or not?
@NorbertBolz speaks out in favor of the state as a lifeline against the internal chaos in society – @SchnebelAndreas comments:
“The state is not the end of the “war of everyone against everyone” – it is its best organized form. It separates knowledge of local problems from liability for the consequences. It destroys the established alliances that gave us identity and replaces them with a cold, bureaucratic violence that ultimately stands at the doors of even its most loyal defenders. The religious civil war that Hobbes and his heirs promised to end will not be overcome by the state – it will be nationalized, bureaucratized and made permanent.”
Read his entire comment here: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
... and stay tuned for tomorrow – Norbert Bolz will respond to the comment!
R to @DerSandwirt: Lesen Sie hier weiter: https://www.dersandwirt.de/letztes-aufgebot/
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R to @DerSandwirt: Read more here: https://www.dersandwirt.de/lastes-aufgebot/
Heute im Sandwirt: Das letzte Aufgebot der CDU
„[…] Roland Koch, der Ex-Ministerpräsident, der Ex-Manager schlägt nicht etwa das vor, was nottäte und einzig helfen würde, nämlich die Revision der Energiewende, die ersatzlose Streichung von GEG und EEG, die Aussetzung der CO2-Bepreisung und des Verbrenner-Aus, die Reduzierung der Berichtspflichten, der Einstieg in die Kernenergie, das Engagement für einen Frieden in der Ukraine und Verhandlungen mit Russland bezüglich Erdöl und Erdgas, die Reparatur von Nord Stream II, dazu kämen Mehrwertsteuer- und Einkommenssteuer-Senkungen, statt Steuererhöhungen. Der Staatshaushalt muss neu aufgestellt werden. Ersatzlos sind das Entwicklungshilfeministerium und das Entbürokratisierungsministerium zu streichen und das Umweltministerium zu reduzieren. Wollte man weiter gehen, könnte man durch Reduzierung und Zusammenlegung auf fünf Bundesministerien kommen.
Die NGO-Förderung durch die unzähligen Programme wie „Demokratie leben“ ist, vollständig einzustellen, ARD und ZDF müssen auf ein Abo-System umgestellt werden. Die Devise: „soviel Staat wie möglich“ hat durch die Vorgabe „soviel Staat wie unbedingt nötig“ vollkommen ersetzt zu werden. Hinzu kommt die Wiedereinführung des Leistungsprinzips und eine Bildungsreform, bei der Bildung, Wissenserwerb und Innovationsfähigkeit der Schüler im Mittelpunkt stehen.
Doch all das, was wirklich hilft, kommt Koch weder in den Sinn, noch in die „fremde Feder“. Er will Steuererhöhungen, Reduktion von Sozialleistungen, ohne natürlich zu sagen bei wem und wie er sich das vorstellt, er will das Arbeitszeitrecht verändern, die „Mitbestimmung bei neuen Technologien“ einführen und predigt den schlichten „Verzicht auf liebgewordene Förderungen“, ohne auch nur anzudeuten, was und welche damit gemeint sind. […]“
Autor: Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1
Den ganzen Beitrag finden Sie über den Link im ersten Kommentar.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: The CDU's last line-up
“[…] Roland Koch, the ex-Prime Minister, the ex-manager does not suggest what is necessary and would only help, namely the revision of the energy transition, the removal of the GEG and EEG without replacement, the suspension of CO2 pricing and the phase-out of combustion engines, the reduction of reporting obligations, the entry into nuclear energy, the commitment to peace in Ukraine and negotiations with Russia regarding oil and natural gas, the repair of Nord Stream II, etc VAT and income tax reductions, instead of tax increases. The state budget must be restructured. The development aid ministry and the debureaucratization ministry must be eliminated and the environment ministry reduced.
NGO funding through the countless programs such as “Living Democracy” must be stopped completely, ARD and ZDF must be converted to a subscription system. The motto: “as much state as possible” must be completely replaced by the requirement “as much state as absolutely necessary”. In addition, there is the reintroduction of the performance principle and an educational reform in which the focus is on education, knowledge acquisition and the ability of students to innovate.
But everything that really helps doesn't come to Koch's mind, nor does it come to the attention of someone else. He wants tax increases, a reduction in social benefits, without of course saying who and how he imagines this, he wants to change working time law, introduce “co-determination in new technologies” and preaches the simple “renunciation of beloved subsidies” without even indicating what and what that means. […]"
Author: Klaus-Rüdiger Mai @KlausMai1
You can find the entire post via the link in the first comment.
In seinem wertschätzenden Kommentar zu den Aussagen von @NorbertBolz, der sich für den Staat als Rettungsanker gegen das innere Chaos in der Gesellschaft ausgesprochen hat, sagt @SchnebelAndreas: „Wahre gesellschaftliche Ordnung und Freiheit entsteht von unten nach oben: durch vertragliche Bündnisse zwischen Familien, Gilden, Städten und Kirchen – so wie Johannes Althusius es beschrieben hat.
Der Staat hat diese organischen Bündnisse nicht gerettet; er hat sie zerschlagen, um sein Gebietsmonopol zu errichten. Was Bolz als „Lösung” feiert, war in Wahrheit der Sieg einer neuen, säkularen Konfession: des Etatismus. Der Staat hat die Religion nicht aus dem öffentlichen Raum verbannt – er hat sich selbst zum irdischen Gott (Leviathan) erklärt und beansprucht seither die Letztentscheidungsgewalt über Moral, Recht und – wie wir heute schmerzlich sehen – über die Sprache.“
Lesen Sie hier mehr: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
🇬🇧 Translation
In his appreciative comment on the statements of @NorbertBolz, who spoke out in favor of the state as a lifeline against the internal chaos in society, @SchnebelAndreas says: “True social order and freedom arises from the bottom up: through contractual alliances between families, guilds, cities and churches - as Johannes Althusius described it.
The state did not save these organic alliances; he broke them up to establish his territorial monopoly. What Bolz celebrates as a “solution” was actually the victory of a new, secular denomination: statism. The state did not ban religion from the public sphere - it declared itself an earthly god (Leviathan) and has since claimed final decision-making power over morals, law and - as we painfully see today - over language.
Read more here: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
R to @DerSandwirt: Lesen Sie hier weiter: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
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R to @DerSandwirt: Read more here: https://www.dersandwirt.de/der-staat/
Heute im Sandwirt: „Der Staat: der Gott, der seine Kinder frisst“
„Der Ruf nach dem starken Staat ist ein logischer Offenbarungseid. Die Flucht in die Arme eines staatlichen Monopolisten bringt niemals Sicherheit, sondern zerstört lediglich die Haftung und steigert das Gewaltpotential ins Unermessliche. Das habe ich schon in meinem letzten Sandwirt-Beitrag geschildert: Wer den Staat als Schutzwall gegen äußeres Chaos – Krieg – anruft, setzt einen Drachen ein, dessen Feuerkraft sich früher oder später gegen die eigenen Bürger richtet.
Doch die Sehnsucht nach der „starken Hand“ hat noch eine zweite, subtilere Facette: den Schutz vor innerem Chaos, vor der Zersetzung der Kultur und dem religiösen Bürgerkrieg. Der von mir geschätzte @NorbertBolz hat dies jüngst in einem vielbeachteten Gespräch mit @maxmannhart bei @apollo_news_de dargelegt. Angesichts der kulturellen Erosion und des wachsenden Islamismus – symbolhaft zelebriert durch ein von der Grünen-Fraktion veranstaltetes Iftar im Deutschen Bundestag am 16. März 2026, flankiert von einem 24-Punkte-Plan zur Islamförderung – sucht Bolz Halt in der klassischen staatsphilosophischen Tradition von Thomas Hobbes. Seine Analyse der Bedrohung ist bestechend präzise: Er sieht die Notwendigkeit, den Frieden durch die Neutralisierung religiöser Wahrheitsansprüche zu sichern.
Gerade weil ich Bolz’ hellsichtige Analyse der westlichen Identitätslosigkeit teile, empfinde ich seinen Rückgriff auf das Hobbes’sche Staatsideal als einen so fundamentalen wie gefährlichen Irrtum. Wenn @SHomburg den Staat als Schutz vor dem äußeren Chaos sieht und Norbert Bolz ihn als Rettungsanker gegen das innere Chaos preist, so begehen beide aus meiner Sicht denselben Denkfehler: Sie glauben, man könne die Freiheit an ein Monopol delegieren, um Sicherheit zu gewinnen – ohne am Ende beides an eben dieses Monopol zu verlieren. […]“
Autor: @SchnebelAndreas
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum kompletten Artikel.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: “The state: the god who eats his children”
"The call for a strong state is a logical oath of revelation. Fleeing into the arms of a state monopolist never brings security, but only destroys liability and increases the potential for violence immeasurably. I already described this in my last Sandwirt article: Anyone who calls on the state as a protective wall against external chaos - war - is using a dragon whose firepower will sooner or later be directed against their own citizens.
But the longing for the “strong hand” has a second, more subtle facet: protection from internal chaos, from the disintegration of culture and religious civil war. My esteemed @NorbertBolz recently explained this in a highly regarded conversation with @maxmannhart at @apollo_news_de. In view of the cultural erosion and growing Islamism - symbolically celebrated by an iftar organized by the Green parliamentary group in the German Bundestag on March 16, 2026, flanked by a 24-point plan to promote Islam - Bolz seeks support in the classic state-philosophical tradition of Thomas Hobbes. His analysis of the threat is impressively precise: he sees the need to secure peace by neutralizing religious claims to truth.
Precisely because I share Bolz's clear-sighted analysis of the Western lack of identity, I find his resort to the Hobbesian ideal of the state to be a fundamental and dangerous error. If @SHomburg sees the state as protection from external chaos and Norbert Bolz praises it as a lifeline against internal chaos, in my opinion both are making the same mistake: they believe that one can delegate freedom to a monopoly in order to gain security - without ultimately losing both to this monopoly. […]“
Author: @SchnebelAndreas
In the first comment you will find the link to the complete article.
Das libertäre Lager ist in einer kontroversen Frage gespalten: Kann eine Gesellschaft vollständig ohne Staat auskommen – oder braucht es einen Minimalstaat?
@SchnebelAndreas vertritt klar die erste Position. In einem vielbeachteten Gespräch mit @maxmannhart bei @apollo_news_de sprach sich Sandwirt-Autor @NorbertBolz hingegen kürzlich für den Staat als Rettungsanker gegen das innere Chaos in der Gesellschaft aus.
Schnebel würdigt diese Position – und legt seine Gegenargumente dar.
Am Freitag wird Norbert Bolz darauf antworten … Seien Sie gespannt!
https://www.dersandwirt.de/der-staat/
🇬🇧 Translation
The libertarian camp is divided on a controversial question: Can a society get along completely without a state - or is a minimal state needed?
@SchnebelAndreas clearly takes the first position. In a highly regarded conversation with @maxmannhart at @apollo_news_de, Sandwirt author @NorbertBolz recently spoke out in favor of the state as a lifeline against the internal chaos in society.
Schnebel appreciates this position – and presents his counterarguments.
Norbert Bolz will answer this on Friday... Stay tuned!
https://www.dersandwirt.de/der-staat/
Laut den Centers for Disease Control and Prevention liegt der Anteil der Erwachsenen mit Adipositas in den USA momentan bei über 40 %. Auch, wenn es in anderen westlichen Zivilisationen nicht ganz so gravierend ist: Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper nimmt überall zu.
Selten jedoch wird über die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper offen gesprochen: Wer redet über die Körperbereiche, die man ablehnt?
Wer unzufrieden ist mit dem Körper, lebt im Unfrieden. Und niemand kann langfristig unbeschadet bleiben, wenn er in einem inneren Kriegszustand lebt.
Monika Leitner: https://www.dersandwirt.de/heimat/
🇬🇧 Translation
According to the Centers for Disease Control and Prevention, the proportion of adults with obesity in the United States is currently over 40%. Even if it is not quite as serious in other Western civilizations: dissatisfaction with one's own body is increasing everywhere.
However, dissatisfaction with one's own body is rarely discussed openly: Who talks about the areas of the body that one rejects?
Anyone who is dissatisfied with their body lives in discord. And no one can remain unscathed in the long term if they live in a state of internal war.
Monika Leitner: https://www.dersandwirt.de/heimat/
In den heutigen turbulenten Zeiten suchen Menschen nach Geborgenheit, Vertrautheit und Zugehörigkeit, kurz: dem Gefühl von Heimat. Diese Heimat ist jedoch nicht in der Außenwelt zu finden.
Monika Leitner lenkt den Blick nach innen: Ist das „Sich-Zuhause-Fühlen“ auch im eigenen Körper erfahrbar – und wie verändert sich unser Verhältnis zum Körper, wenn er nicht nur als Werkzeug, sondern als Ort von Bewusstheit, Achtsamkeit und gelebter Selbstliebe verstanden wird?
https://www.dersandwirt.de/heimat/
🇬🇧 Translation
In today's turbulent times, people are looking for security, familiarity and belonging, in short: the feeling of home. However, this home cannot be found in the outside world.
Monika Leitner directs our gaze inwards: Can “feeling at home” also be experienced in our own bodies – and how does our relationship to the body change when it is understood not just as a tool, but as a place of awareness, mindfulness and lived self-love?
https://www.dersandwirt.de/heimat/
Mit dem Körper und mit der Gesundheit läuft es nicht immer so, wie wir es uns wünschen und vorstellen. Eine Krankheit oder eine Verletzung reißt uns meistens aus den gewohnten Bahnen ...
Was in diesen Herausforderungen helfen kann: Die Realität akzeptieren, loslassen, im Lebensfluss schwimmen lernen und das Beste aus dem zu machen, wozu man in diesem Moment fähig ist. Nichts halten wollen, ist das Geheimnis, so Monika Leitner:
https://www.dersandwirt.de/heimat/
🇬🇧 Translation
Things with the body and health don't always go the way we want and imagine. An illness or an injury usually throws us off our usual path...
What can help in these challenges: Accept reality, let go, learn to swim in the flow of life and make the best of what you are capable of in this moment. Not wanting to hold on to anything is the secret, says Monika Leitner:
https://www.dersandwirt.de/heimat/
R to @DerSandwirt: Hier: https://www.dersandwirt.de/heimat/
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R an @DerSandwirt: Hier: https://www.dersandwirt.de/heimat/
Heute im Sandwirt: Im Körper Heimat finden
„ […] Es ist eine Lebensaufgabe und auch eine Herausforderung, in die Selbstliebe zu finden und in ihr zu bleiben. Über die Liebe zum eigenen Körper wird selten gesprochen. Zu rasch wird das Thema abgetan – auch, weil es oft mit Narzissmus verwechselt wird, der in Wirklichkeit ein Zuwenig an Selbstliebe und Selbstbejahung ist. Die narzisstische Selbstverherrlichung ist der Mangel eines echten „Ja“ zu sich selbst und damit auch zum Körper.
Es geht bei diesem Thema nicht um körperliche Selbstoptimierung. Es geht auch nicht darum, dass der Körper überhöht werden soll. Meine Ausführungen sind auch kein Appell für sportliche Aktivität per se. Und schon gar nicht für sportliche Höchstleistung. Manche Menschen „verlieren“ sich darin und sind dennoch weit entfernt vom Körper. Viele Menschen laufen und strampeln kilometerweit, um gerade nicht Tuchfühlung mit dem Körper zu kommen. (Selbstverständlich bin ich jedoch für körperliche Aktivität, weil sie das körperliche Wohlergehen und unsere Vitalität erhöhen).
Ich verstehe den Körper als eine Erfahrungsdimension für dieses Leben. Nach der ihm begrenzten Zeit hier auf der Erde wieder er wieder vergehen. Er erschafft uns jedoch auch einen „Tempel”, in dem unser Innerstes, unsere wahre Essenz Platz findet. Wenn wir uns in ausgewogener Weise um ihn kümmern, erfahren wir eine größere Lebendigkeit, und dann jubelt auch unsere Seele. Dazu passt das wunderbare Zitat von Teresa von Avila: „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“.
Wer versteht, dass der Körper nicht nur Materie ist, sondern auch das Zuhause des inneren Wesens, der wird den Körper auch als heiligen Ort und mit Respekt betrachten. Die Seele ist der unsichtbare Teil des Körpers und der Körper ist der sichtbare Teil der Seele. […]“
Autor: Monika Leitner
Den Link zum kompletten Artikel finden Sie im ersten Kommentar.
🇬🇧 Translation
Today in the Sandwirt: Finding home in your body
" [...] It is a life's work and also a challenge to find self-love and stay in it. Love for one's own body is rarely talked about. The topic is dismissed too quickly - also because it is often confused with narcissism, which in reality is a lack of self-love and self-affirmation. Narcissistic self-glorification is the lack of a real "yes" to oneself and therefore also to the body.
This topic is not about physical self-optimization. It's also not about the body being exaggerated. My comments are not an appeal for sporting activity per se. And certainly not for peak sporting performance. Some people “lose” themselves in it and are still far away from the body. Many people walk and pedal for miles just to avoid coming into close contact with their bodies. (Of course, I am in favor of physical activity because it increases physical well-being and our vitality).
I understand the body as a dimension of experience for this life. After his limited time here on earth, he will pass away again. However, he also creates a “temple” for us in which our innermost being, our true essence, finds space. When we care for him in a balanced way, we experience greater aliveness and then our soul also rejoices. The wonderful quote from Teresa of Avila fits in with this: “Do something good for your body so that your soul will want to live in it.”
Anyone who understands that the body is not just matter, but also the home of the inner being, will also view the body as a sacred place and with respect. The soul is the invisible part of the body and the body is the visible part of the soul. […]"
Author: Monika Leitner
You can find the link to the complete article in the first comment.
@DerSandwirt
@freiheitsfunke
RT
von @DerSandwirt 25.03 05:03
Nicht nur Merz fordert Klarnamenzwang. Aber Anonymität im Netz schützt nicht nur Whistleblower und Minderheiten – sie rettet buchstäblich Leben, verhindert Selbstzensur und hält den pluralistischen Diskurs am Leben. https://freiheitsfunken.info/a/23889/
🇬🇧 Translation
RT by @DerSandwirt: Merz isn't the only one calling for compulsory real names. But online anonymity doesn't just protect whistleblowers and minorities - it literally saves lives, prevents self-censorship and keeps pluralistic discourse alive. https://freiheitsfunken.info/a/23889/
In Krisenzeiten wächst der Ruf nach einem starken Staat. Doch bietet der Staat wirklich Schutz vor Gewalt – oder ist er ihre gefährlichste Form? @SchnebelAndreas legt offen, warum Sicherheit eher aus Verantwortung von unten als aus Macht von oben entsteht ...
Andreas Schnebel – „Warum der starke Staat keinen Frieden bringt“ jetzt auch zum Hören im Podcast des Sandwirts: https://youtu.be/rYHGFywukb0
🇬🇧 Translation
In times of crisis, the call for a strong state grows. But does the state really offer protection against violence – or is it its most dangerous form? @SchnebelAndreas reveals why security comes from responsibility from below rather than power from above...
Andreas Schnebel – “Why the strong state doesn’t bring peace” can now also be heard in the Sandwirt podcast: https://youtu.be/rYHGFywukb0
Heute vor 129 Jahren wurde der Arzt und Psychoanalytiker Wilhelm Reich geboren.
Seine Ideen, die Verbindung von Psychologie, Körperarbeit und Gesellschaftskritik, inspirieren bis heute Therapeuten, Künstler und Aktivisten. Ob als Genie oder Spinner wahrgenommen: Reichs Werk bleibt eine Provokation – und eine Einladung, über die Grenzen von Körper, Sexualität und Freiheit neu nachzudenken.
Felix Leiter über einen originären Geist, der das Denken vieler Menschen beeinflusst hat:
https://www.dersandwirt.de/reich/
🇬🇧 Translation
The doctor and psychoanalyst Wilhelm Reich was born 129 years ago today.
His ideas, the combination of psychology, body work and social criticism, continue to inspire therapists, artists and activists today. Whether perceived as a genius or a crackpot: Reich's work remains a provocation - and an invitation to rethink the boundaries of the body, sexuality and freedom.
Felix Leiter on an original spirit that has influenced the thinking of many people:
https://www.dersandwirt.de/reich/
„Krieg ist kein Versehen – er ist System!“
Bei Benjamin Mudlack @der_iq erklärt @PolleitThorsten, warum Krieg nichts mit Freiheit zu tun hat, sondern immer auf Zwang, Macht und staatlicher Kontrolle basiert.
Während Regierungen ihre Konflikte austragen, zahlen die Bürger den Preis: mit Inflation, Schulden und wachsender Unsicherheit. Die wirtschaftlichen Folgen sind kein Zufall – sie sind Teil des Systems.
Klare Empfehlung des Sandwirts: https://youtu.be/PuafQyVcJ4w
🇬🇧 Translation
“War is not an accident – it is a system!”
At Benjamin Mudlack @der_iq @PolleitThorsten explains why war has nothing to do with freedom, but is always based on coercion, power and state control.
As governments fight their conflicts, citizens pay the price: with inflation, debt and growing uncertainty. The economic consequences are not a coincidence – they are part of the system.
Clear recommendation from the Sandwirt: https://youtu.be/PuafQyVcJ4w
Wie eng Psyche und Körper miteinander verbunden sind und dass sich innere Konflikte nicht nur mental, sondern auch körperlich ausdrücken können, gilt heute weitgehend als selbstverständlich.
Dass diese Perspektive heute so etabliert ist, geht maßgeblich auf den Psychoanalytiker Wilhelm Reich zurück.
Bereits im vergangenen Jahrhundert verschob er den Fokus von der rein innerpsychischen Deutung hin zur körperlichen Ebene und beschrieb mit seiner „Charakteranalyse“, wie sich psychische Konflikte in chronischen Spannungsmustern manifestieren.
Felix Leiter weiß mehr: https://www.dersandwirt.de/reich/
🇬🇧 Translation
How closely the psyche and body are connected and that inner conflicts can be expressed not only mentally but also physically is largely taken for granted today.
The fact that this perspective is so established today largely goes back to the psychoanalyst Wilhelm Reich.
Already in the last century he shifted the focus from purely intrapsychic interpretation to the physical level and used his “character analysis” to describe how psychological conflicts manifest themselves in chronic tension patterns.
Felix Leiter knows more: https://www.dersandwirt.de/reich/
„Viele der identifizierten Umweltprobleme, wie Insektenreduktion, Trockenheit, Hitze und Artenvielfalt, korrelieren mit dem Ausbau der Windkraft und der großen ökologischen Transformation. Ob diese auch kausal in Teilen dafür verantwortlich ist, ist die große Frage, die im Raum steht.“ Ulrich von Stein
🇬🇧 Translation
"Many of the identified environmental problems, such as insect reduction, drought, heat and biodiversity, correlate with the expansion of wind power and the major ecological transformation. The big question that remains is whether this is also partly causally responsible for this." Ulrich von Stein
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Heute im Sandwirt: Im Reich der Orgon-Energie
„[…] Wilhelm Reich, geboren am 24. März 1897, gestorben am 3. November 1957, war nicht nur Arzt und Psychoanalytiker, sondern einer der provokativsten und einflussreichsten Querdenker des 20. Jahrhunderts.
Als Schüler Freuds entwickelte er dessen Lehren weiter – doch während Freud die Libido als psychisches Konzept verstand, suchte Reich nach ihrer physischen, messbaren Realität. Für ihn war Sexualität nicht nur Trieb, sondern Schlüssel zu psychischer Gesundheit und gesellschaftlicher Befreiung.
Reich revolutionierte die Psychoanalyse, indem er den Fokus von der bloßen Deutung auf den Körper verlagerte. Seine „Charakteranalyse“ zeigte, wie sich psychische Konflikte in körperlichen Spannungen manifestieren – eine Idee, die später Körpertherapien und die humanistische Psychologie prägte. Sein zentrales Therapieziel: die „Orgasmusfähigkeit“ als Ausdruck ungehinderter, partnerschaftlicher Hingabe. Neurotische Störungen sah er als Folge unterdrückter Lebensenergie, die sich in verkrampften Körpern und erstarrten Beziehungen zeigt. […]“
Autor: Felix Leiter
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum vollständigen Artikel.
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Today in the Sandwirt: In the realm of orgone energy
“[…] Wilhelm Reich, born on March 24, 1897, died on November 3, 1957, was not only a doctor and psychoanalyst, but also one of the most provocative and influential lateral thinkers of the 20th century.
As a student of Freud, he further developed his teachings - but while Freud understood libido as a psychological concept, Reich looked for its physical, measurable reality. For him, sexuality was not just a drive, but the key to mental health and social liberation.
Reich revolutionized psychoanalysis by shifting the focus from mere interpretation to the body. His “character analysis” showed how psychological conflicts manifest themselves in physical tensions – an idea that later shaped body therapies and humanistic psychology. His central therapy goal: the “ability to orgasm” as an expression of unhindered, partner-based devotion. He saw neurotic disorders as the result of suppressed life energy, which manifests itself in tense bodies and rigid relationships. […]"
Author: Felix Leiter
In the first comment you will find the link to the full article.
In den letzten Jahren wurde die Meinungsfreiheit in Deutschland stark eingeschränkt. Was das bedeutet, wusste schon Wilhelm Reich: 1933 wurde der Psychoanalytiker zum lautstarken Gesellschaftskritiker und musste deshalb letztlich aus Deutschland fliehen.
Die spannende Frage ist, ob er seine Thesen heute äußern könnte – oder ob andere Mechanismen greifen würden, die ihm seine Arbeit erneut verbieten …
Felix Leiter blickt auf die ungewöhnliche Figur, die die Geister ihrer Zeit spaltete:
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In recent years, freedom of expression has been severely restricted in Germany. Wilhelm Reich already knew what that meant: in 1933, the psychoanalyst became a vocal social critic and therefore ultimately had to flee Germany.
The exciting question is whether he could express his theses today - or whether other mechanisms would come into play that would prohibit him from doing his work again...
Felix Leiter looks at the unusual figure who divided the minds of his time:
https://www.dersandwirt.de/reich/
Abhängigkeiten lassen die Welt gerade den Atem anhalten: Die faktische Sperrung der Straße von Hormus zeigt, wie schnell geopolitische Spannungen die Energieversorgung ins Wanken bringen können.
Genau auf solche Entwicklungen blickt Wilfried Hahn – mit dem Fazit: „Wahre Unabhängigkeit beginnt mit einer souveränen, verlässlichen und klimafreundlichen Energieversorgung.“
https://www.dersandwirt.de/abhaengigkeit/
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Dependencies are currently making the world hold its breath: The de facto closure of the Strait of Hormuz shows how quickly geopolitical tensions can shake up energy supplies.
Wilfried Hahn looks at exactly such developments - with the conclusion: "True independence begins with a sovereign, reliable and climate-friendly energy supply."
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Der Freihandel hat uns verbunden, nicht getrennt. Er hat uns von Armut befreit und Wohlstand geschaffen, nicht Mangel. Freihandel ist mehr als nur Austausch von Waren, er ist eine Brücke zwischen Menschen, Ideen und Chancen, eine Brücke in unsere Zukunft, argumentiert Wilfried Hahn:
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Free trade has united us, not divided us. He freed us from poverty and created prosperity, not scarcity. Free trade is more than just the exchange of goods, it is a bridge between people, ideas and opportunities, a bridge to our future, argues Wilfried Hahn:
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Heute im Sandwirt: Abhängigkeit: Freihandel verbindet
„[…] Freier Handel geht fast immer Hand in Hand mit internationalen Verbindungen. Unternehmen, Fachkräfte und Forschungseinrichtungen arbeiten über Grenzen hinweg – und schaffen so Offenheit für neue Perspektiven. Wenn Produkte, Dienstleistungen und Menschen sich frei bewegen können, entsteht ein lebendiger Austausch von Kulturen, Denkweisen und Innovationen.
Es geht dann nicht mehr um die Vormachtstellung eines einzelnen Landes oder weniger Mächtiger, sondern um den Vorrang von Werten und Errungenschaften, die allen zugutekommen.
Freier Handel darf dabei nicht naiv sein. Er muss Regeln haben, Fairness, Resilienz. Aber er bleibt das beste Mittel gegen Abhängigkeit, Planwirtschaft und Stillstand.
Wir brauchen keine Weltregierung, aber eine internationale Ordnung mit fairen Spielregeln. Wir brauchen keine Planwirtschaft, sondern einen freien Markt, in dem sich die besten Ideen durchsetzen. Und wir brauchen Energieunabhängigkeit, um als Kontinent handlungsfähig zu bleiben – inmitten der Spannungen zwischen USA und China.
Wer in einer multipolaren Welt bestehen will, muss sich von Abhängigkeiten lösen, wirtschaftlich, politisch, geistig. Und freies Handeln ist dafür die Voraussetzung.
Der Freihandel hat uns verbunden, nicht getrennt. Er hat uns von Armut befreit und Wohlstand geschaffen, nicht Mangel. Freihandel ist mehr als nur Austausch von Waren, er ist eine Brücke zwischen Menschen, Ideen und Chancen. Eine Brücke in unsere Zukunft.“
Autor: Wilfried Hahn
Im ersten Kommentar finden Sie den Link zum vollständigen Artikel.
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Today in the Sandwirt: Dependence: Free trade connects
"[…] Free trade almost always goes hand in hand with international connections. Companies, specialists and research institutions work across borders - and thus create openness to new perspectives. When products, services and people can move freely, a lively exchange of cultures, ways of thinking and innovations arises.
It is then no longer about the supremacy of a single country or a few powerful people, but about the primacy of values and achievements that benefit everyone.
Free trade cannot be naive. It must have rules, fairness, resilience. But it remains the best remedy against dependency, planned economy and standstill.
We don't need a world government, but an international order with fair rules. We don't need a planned economy, but rather a free market in which the best ideas prevail. And we need energy independence in order to remain able to act as a continent - amid tensions between the USA and China.
If you want to survive in a multipolar world, you have to free yourself from dependencies, economically, politically and spiritually. And free action is the prerequisite for this.
Free trade has united us, not divided us. He freed us from poverty and created prosperity, not scarcity. Free trade is more than just the exchange of goods, it is a bridge between people, ideas and opportunities. A bridge to our future.”
Author: Wilfried Hahn
In the first comment you will find the link to the full article.
Wilfried Hahn, Senior President von wiha Werkzeugen, ist eindeutig ein Fan freien Handels: Denn freier Handel war und ist mehr als Wirtschaften über die Grenzen hinaus. Er ist immer ein Werkzeug einer umfassenderen Befreiung.
Doch heute stehen wir an einem Wendepunkt. Die einstige Offenheit des Westens wird zunehmend von neuen Formen der Abschottung verdrängt.
Was bedeutet dieser Wendepunkt für Europa? Wird Deutschland nur ein Nutzer amerikanischer Systeme sein oder noch ein Partner auf Augenhöhe?
https://www.dersandwirt.de/abhaengigkeit/
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Wilfried Hahn, Senior President of wiha Werkzeugen, is clearly a fan of free trade: Because free trade was and is more than doing business across borders. It is always an instrument of greater liberation.
But today we are at a turning point. The West's former openness is increasingly being replaced by new forms of isolation.
What does this turning point mean for Europe? Will Germany just be a user of American systems or a partner on an equal level?
https://www.dersandwirt.de/abhaengigkeit/
Noch mehr neue Sandkörner vom Patriarchator gibts natürlich nur im Sandwirt: https://www.dersandwirt.de/sandkoerner-20/
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Of course, even more new grains of sand from the Patriarchator can only be found in the Sandwirt: https://www.dersandwirt.de/sandkoerner-20/
Während andere Länder Kurswechsel wagen, hält Deutschland am Status quo fest. Marco Gallina @434Italo zeigt, warum genau das zum Problem wird – und wie aufmerksam Europa darauf blickt:
https://www.dersandwirt.de/merz-irreversibel/
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While other countries are daring to change course, Germany is sticking to the status quo. Marco Gallina @434Italo shows why exactly this is becoming a problem - and how closely Europe is watching it:
https://www.dersandwirt.de/merz-irreversibel/
Die Idee des Staates beruht auf einem Denkfehler, stellt @SchnebelAndreas fest …
Man geht davon aus, dass Menschen ohne Aufseher übereinander herfallen würden. Um dies zu verhindern, überträgt man einer einzigen Instanz das absolute Monopol auf Gewalt und Rechtsprechung.
In der ökonomischen Theorie wissen wir jedoch: Qualität entsteht dort, wo Wissen und Haftung zusammenfallen. Wahre Sicherheit entsteht nicht durch zentrale Planung, sondern durch die Internalisierung von Verantwortung. Ein zeitloses Modell hierfür liefert das biblische Buch Nehemia beim Wiederaufbau der Stadtmauer Jerusalems. Anstatt eine zentrale Baubehörde zu gründen, setzte Nehemia auf das Prinzip der Hausnähe.
In Nehemia 3 wird minutiös beschrieben, wie die Verantwortung dort verankert wurde, wo die Betroffenheit am größten war: „Nach ihnen besserten Benjamin und Haschub aus, gegenüber ihrem Haus“ (Neh 3,23) oder „Oberhalb des Rosstores besserten die Priester aus, ein jeder gegenüber seinem Haus“ (Neh 3,28).
Wer unmittelbar vor seiner eigenen Tür baut, braucht keinen staatlichen Kontrolleur. Schlamperei würde hier nicht ein abstraktes Kollektiv gefährden, sondern die eigene Familie. Der Staat hingegen trennt Haftung und Nutzen systematisch: Er baut Mauern mit dem Geld Fremder für Zwecke, die selten die der Bewohner sind:
https://www.dersandwirt.de/staat-und-frieden/
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The idea of the state is based on an error in reasoning, notes @SchnebelAndreas...
It is assumed that without a overseer, people would attack each other. To prevent this, a single authority is given the absolute monopoly on violence and jurisdiction.
However, in economic theory we know that quality arises where knowledge and liability coincide. True security comes not through central planning, but through the internalization of responsibility. The biblical book of Nehemiah provides a timeless model for this when rebuilding the city wall of Jerusalem. Instead of establishing a central building authority, Nehemiah relied on the principle of proximity to the house.
Nehemiah 3 describes in detail how responsibility was anchored where the concern was greatest: “After them, Benjamin and Hashub repaired their house” (Neh 3:23) or “Above the horse gate the priests repaired, each of them his own house” (Neh 3:28).
Anyone who builds directly in front of their own door does not need a state inspector. Sloppiness here would not endanger an abstract collective, but rather one's own family. The state, on the other hand, systematically separates liability and benefit: it builds walls with strangers' money for purposes that are rarely those of the residents:
https://www.dersandwirt.de/staat-und-frieden/
„Trotz vorheriger Beteuerungen der Politik, der Impf- oder Genesenen-Status dürfe zu keinen Privilegien führen, wurde ein Apartheidsystem errichtet in dem Ungeimpfte systematisch entrechtet und ausgegrenzt wurden.“ @TimRealityDE
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“Despite previous assurances from politicians that vaccination or recovery status should not lead to any privileges, an apartheid system was established in which unvaccinated people were systematically disenfranchised and excluded.” @TimRealityDE
Unser Geld wird aus Schulden geboren! Banken schaffen es aus dem Nichts, das System jagt ständig neue Schuldner, Inflation entwertet alles, und der normale Arbeiter muss heute 7-mal länger schuften, um eine Unze Gold zu kaufen als früher!
Das ist keine Wirtschaft – das ist moderne Versklavung durch Zentralbanken und Fiat-Geld.
Der Finanz-und Geldexperte Benjamin Mudlack @der_iq zu Gast bei Ben Richter:
https://www.youtube.com/shorts/kq0kmr2_eDA
🇬🇧 Translation
Our money is born from debt! Banks make it out of nowhere, the system is constantly chasing new debtors, inflation devalues everything, and the average worker now has to toil 7 times longer to buy an ounce of gold than before!
This is not economics – this is modern slavery through central banks and fiat money.
The finance and money expert Benjamin Mudlack @der_iq is a guest at Ben Richter:
https://www.youtube.com/shorts/kq0kmr2_eDA
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