Das Long-COVID der israelischen Gesellschaft?
"ISRAEL rangiert GANZ OBEN auf dem WELTGLÜCKSINDEX.
Der Grund dafür ist ziemlich traurig."
Mushon Zer-Aviv
aus der israelischen Tageszeitung Haaretz vom 29. März 2026, computerübersetzt ins Deutsche:
"Vergessen Sie Heldentum und Widerstandskraft. Israels beständiger Platz unter den zehn glücklichsten Ländern der Welt offenbart eine Reihe schwerwiegender Gefahren – sowohl für die Israelis selbst als auch für die Palästinenser, die auf der Glücksskala auf Platz 109 rangieren.
Meine Familie weiß, wie es läuft.
Wenn die Sirene ertönt, springt der Kleine in meine Arme und der Ältere rennt die Treppe hinunter. Mitten in der Nacht geben die Kinder ihre Träume für den wiederkehrenden Albtraum eines endlosen Krieges auf und tauschen ihre Betten gegen den Boden des Schutzraums ein. Wir, ihre Eltern, haben bereits die Sekunden zwischen Alarm und Explosion berechnet und die Stufen zum nächsten Luftschutzbunker gezählt. Der Alltag wird unterbrochen und geht dann weiter, als wäre nichts geschehen.
Wie schafft es Israel also, im jährlichen World Happiness Report immer wieder einen Platz ganz oben zu belegen?
Die neueste Ausgabe, die vor etwas mehr als einer Woche veröffentlicht wurde, platziert Israel erneut unter den Top 10 von 147 Ländern. In den letzten drei Jahren belegte es den vierten, fünften und achten Platz.
Die gängige Erzählung wird meist als Resilienz dargestellt: Trotz Krieg, Ungleichheit, Polarisierung und Angst gehören die Israelis weiterhin zu den glücklichsten Menschen der Welt. Die Autoren des Berichts argumentieren, dass Glück die Politik beeinflussen sollte, und das tut es tatsächlich. Premierminister Benjamin Netanjahu feiert das gute Abschneiden und behauptet immer wieder: 'Die Bürger Israels sind stolz auf ihr Land – und sie wissen, warum!'
Aber was, wenn wir nicht wissen, warum? Was, wenn Glück damit gar nichts zu tun hat?
Die Umfrage basiert auf der sogenannten Cantril-Skala – einer Frage, bei der die Menschen gebeten werden, sich eine Leiter vorzustellen und ihr Leben zwischen dem schlimmstmöglichen Leben (0) und dem bestmöglichen Leben (10) einzuordnen. Diese Skala ist nicht neutral.
Kritiker des subjektiven Wohlbefindens warnen seit langem davor, dass solche Messungen verwechseln können, was als 'Gedeihen' gilt, mit bloßer Anpassung, insbesondere unter Bedingungen von Entbehrung oder Unterdrückung. Die Menschen schätzen persönliche Macht und Reichtum höher ein als den Nutzen für die Gesellschaft; sie passen sich dem Unerträglichen an, sie vergleichen sich nach unten, und während Raketen fliegen und sie um ihr Leben rennen, schränken sie ihre Hoffnungen ein, um sie an das Leben anzupassen, das sie geerbt haben.
Der Bericht erfasst möglicherweise etwas Beunruhigenderes als Wohlbefinden: Er misst die Grenzen unserer politischen Vorstellungskraft.
In Israel wirkt das hohe Ranking des Landes weniger wie ein Beleg für Glück als vielmehr wie ein Beweis für eine Gesellschaft, die gelernt hat, das Unakzeptable zu normalisieren. Das ist keine Anpassung im heroischen Sinne, sondern im betäubenden: die Fähigkeit, Unsicherheit, Gewalt und Angst als unvermeidlich zu akzeptieren und dieses Leben dennoch als das fast bestmögliche vorzustellen. 'Wenigstens haben wir noch ein Dach über dem Kopf.' Der Horizont des Vergleichs ist zusammengebrochen.
Israels Anpassungsnarrativ hat eine düstere Wendung genommen. Vor nicht allzu langer Zeit präsentierte sich das Land als die hyperwachsame Gesellschaft der Pandemieresilienz: strenge COVID-Lockdowns, streng kontrollierte Bewegungsfreiheit, ein Land, das sich in ein genau beobachtetes Labor für schnelle Impfungen verwandelte.
Dieser Ausnahmezustand verschwand nicht mit der Pandemie. Er verschärfte sich. Die Israelis wechselten vom Lockdown zum Kriegszustand, von epidemiologischer Angst zur Bedrohung der nationalen Sicherheit, von der täglichen Verfolgung von Infektionsstatistiken zur stündlichen Verfolgung von Raketenalarmen, von Social Distancing zu überfüllten Schutzräumen, von öffentlicher Gesundheit zu Kriegsreflexen und einer immer normaler werdenden Abhängigkeit von überwältigender militärischer Gewalt.
Das ist das Long-COVID der israelischen Gesellschaft. Der Lockdown endete nie wirklich. Er verlagerte sich vom Körper in die Vorstellungskraft.
Eine Gesellschaft kann sich an fast alles gewöhnen: an Kinder, die in Schutzräume rennen, an demokratische Normen, die im Namen der Sicherheit ausgehöhlt werden, an den Tod und die Zerstörung zahlreicher Zivilisten, die durch die entmenschlichende Logik von Vergeltung und Notwendigkeit gerechtfertigt werden. Man muss in einer solchen Gesellschaft keine Freude empfinden, um sein Leben hoch zu bewerten. Wenn jemand fragt: Gott sei Dank, du lebst. Man muss nur seine Erwartungen daran, wie ein gutes Leben aussehen sollte, herabsetzen.
Und im Vergleich zu wem?
Diese Frage schwebt über der gesamten Skala. Israelis mögen sich hoch einstufen, nicht weil sie in einer wirklich guten Gesellschaft leben, sondern weil sie sich mit einer Region vergleichen, die als gefährlicher, chaotischer und weniger wohlhabend wahrgenommen wird; mit dunkleren Kapiteln der jüdischen Geschichte; mit ihren weniger glücklichen Mitbürgern, deren Blut das Land unter ihren Füßen tränkt. Und, was entscheidend ist, viele tun dies, während sie Palästinenser aus dem Rahmen des menschlichen Vergleichs ausschließen.
Das ist es, was den Kontrast zwischen Israel und Palästina so aufschlussreich macht. In den gerade veröffentlichten Daten belegt Israel Platz acht und der Staat Palästina Platz 109. Die Kluft ist enorm, wie man es unter Bedingungen von Besatzung, Belagerung, Enteignung und Vernichtung erwarten würde.
Doch die Zahlen beschreiben nicht zwei getrennte Geschichten. Palästinenser leiden, wie der Dichter Mahmoud Darwish schrieb, an 'einer unheilbaren Krankheit: der Hoffnung'. Selbst unter Bedingungen, die darauf abzielen, die Gesellschaft zu zerbrechen, träumen sie weiterhin von Freiheit, Würde und Rückkehr. Ihre niedrigere Punktzahl spiegelt die brutale Realität wider. Aber sie spiegelt vielleicht auch ihre Beharrlichkeit wider, in die Augen ihrer Kinder zu blicken und sich etwas Besseres vorzustellen. Israelis hingegen sind möglicherweise in der gegenteiligen Situation gefangen: nicht in Hoffnungslosigkeit, sondern in der Zufriedenheit mit viel zu wenig.
Die präzise Abstraktion des Berichts gibt vor, über der Politik zu schweben. Doch die Politik schleicht sich dennoch durch die Hintertür ein – durch die Vorstellung selbst, was als gutes Leben gilt. Wenn sich Ihr Maßstab für das 'bestmögliche Leben' an Vorherrschaft, Trennung und permanenten Krieg angepasst hat, wird Ihre Antwort weniger Glück als vielmehr Selbstzufriedenheit offenbaren. Diese 'Glücksleiter' misst nicht nur, wie sich die Menschen fühlen, sondern auch die Höhe ihrer Erwartungen.
Und das wiederum ist ein Maß für politische Vorstellungskraft.
Politische Vorstellungskraft ist die Fähigkeit, sich eine Zukunft jenseits der Umstände vorzustellen, die wir geerbt haben; darauf zu bestehen, dass Sicherheit ohne Herrschaft, Freiheit ohne Ausgrenzung und Würde ohne Hierarchie keine Luxusgüter sind, sondern Mindestbedingungen für jedes Lebensniveau, das als 'glücklich' gilt. Wenn diese Vorstellungskraft versagt, werden die Menschen nicht glücklich. Sie hören einfach auf, etwas anderes zu erwarten.
Das ist die größte Gefahr, die tief in Israels Glücksranking verborgen liegt. Israelis wurden darauf trainiert, sich unter Bedingungen zufrieden zu fühlen, die eigentlich unerträglich bleiben sollten. Der Glücksbericht belohnt das.
Und der Bericht bietet uns vielleicht noch eine weitere überraschende Erkenntnis. Ob er nun Glück, Lebenszufriedenheit, performative Resilienz, politische Vorstellungskraft oder eine unklare Mischung aus all dem misst – in den jüngsten Ausgaben zeigen Israelis und Palästinenser ein auffälliges Muster. Wenn die Palästinenser schlechter abschnitten, fielen auch die Israelis tendenziell ab. Wenn die Palästinenser aufstiegen, stiegen auch die Israelis tendenziell auf. Die Realitäten sind radikal ungleich, doch die Verläufe bleiben miteinander verflochten. Selbst dieser fehlerhafte Index kann die Zukunft der beiden Seiten nicht ganz voneinander trennen.
Das ist von Bedeutung. Es deutet darauf hin, dass selbst wenn wir Israelis versuchen, uns mit Europa zu vergleichen und unser Wohlergehen als von dem der Palästinenser getrennt vorzustellen, und selbst wenn die Palästinenser eine Realität radikal anderer Gewalt und Entbehrung erdulden, beide Völker dennoch denselben historischen Wind vernehmen. Unsere Leben sind nicht symmetrisch. Aber sie sind miteinander verflochten.
Sowohl Israelis als auch Palästinenser verdienen ein glücklicheres Leben, als diese problematischen Rankings zu beschreiben versuchen. Mehr noch: Beide verdienen einen politischen Horizont, der die Freiheit des einen Volkes nicht gegen die Einschränkung des anderen abwägt. Wenn unsere Zukunft selbst in diesem unvollkommenen Glücksbericht miteinander verflochten bleibt, muss unsere Politik neu gedacht werden, um dieser Realität gerecht zu werden.
Die israelisch-palästinensische Bewegung A Land for All bietet eine Antwort, die diese Verbindung nutzt, anstatt für eine Trennung einzutreten: zwei Staaten in einer gemeinsamen Heimat, gegründet auf gleichen Rechten auf Selbstbestimmung und politischer Freiheit für beide Völker, mit Bewegungsfreiheit und gemeinsamen Institutionen, die sich dem gegenseitigen Gedeihen verschrieben haben.
Dies ist keine abstrakte Fantasie von Harmonie. Es beginnt damit, unsere verwüstete Realität mit klarem Blick zu betrachten und uns eine Zukunft vorzustellen, die auf dieser unbestreitbaren Wahrheit beruht – dass wir niemals ein wahrhaft glückliches Leben durch dauerhafte Vorherrschaft, Trennung, Vertreibung oder die Fantasie, den Anderen für immer zu unterdrücken, sichern werden.
Frieden erfordert in diesem Sinne nicht nur die Abwesenheit von Gewalt. Er erfordert die Erweiterung der politischen Vorstellungskraft."
Mushon Zer-Aviv, Vorstandsmitglied der israelisch-palästinensischen Friedensbewegung „A Land For All – Two States, One Homeland“, ist leitender Dozent am Shenkar College und Absolvent des Eyebeam-Zentrums für Kunst und Technologie in New York.
Israel Ranks High on the World Happiness Index. The Reason Is Pretty Sad https://www.haaretz.com/opinion/2026-03-29/ty-article-opinion/.premium/israel-ranks-high-on-the-world-happiness-index-the-reason-is-pretty-sad/0000019d-29e2-d90d-afdd-79fa42850000
🇬🇧 Translation
The Long-COVID of Israeli society?
"ISRAEL ranks GANZ OBEN on the WORLD STRUCKS INDEX.
The reason is rather sad."
Mushon Zer-Aviv
from the Israeli daily Hairtz of 29 March 2026, computer-translated into German:
"Forget heroism and resistance. Israel's permanent place among the ten happiest countries in the world reveals a number of serious dangers – both for the Israelis themselves and for the Palestinians who rank on 109th place on the lucky scale.
My family knows how it works.
When the siren sounds, the little one jumps into my arms and the elder runs down the stairs. In the middle of the night, the children give up their dreams for the recurring nightmare of an endless war and exchange their beds for the floor of the shelter. We, their parents, have already calculated the seconds between alarm and explosion and counted the steps to the next air protection bunker. Everyday life is interrupted and continues as if nothing had happened.
So how does Israel manage to keep up a place in the annual World Happiness Report?
The latest issue, published a little more than a week ago, again places Israel among the top 10 of 147 countries. In the last three years it occupied the fourth, fifth and eighth place.
The common narrative is usually presented as a resilience: Despite war, inequality, polarisation and fear, the Israelis are still among the happiest people in the world. The authors of the report argue that happiness should affect politics, and that actually does. Prime Minister Benjamin Netanyahu celebrates the good cut and repeatedly asserts: 'The citizens of Israel are proud of their country – and they know why!'
But what if we don't know why? What if happiness has nothing to do with it?
The survey is based on the so-called Cantril scale, a question where people are asked to introduce themselves to a ladder and to classify their lives between the worst life (0) and the best life (10). This scale is not neutral.
Critics of subjective well-being have long been warning that such measurements can confuse, which is considered to be 'indulgence', with mere adaptation, especially under conditions of deprivation or oppression. People value personal power and wealth higher than the benefits for society; they adapt to the unbearable, they compare themselves down, and while rockets fly and they run around their lives, they restrict their hopes to adapt them to the life they inherited.
The report may cover something more disturbing than well-being: it measures the limits of our political imagination.
In Israel, the high ranking of the country is less like proof of happiness than proof of a society that has learned to normalize the unacceptable. This is not an adaptation in the heroic sense, but in the atrocious: the ability to accept uncertainty, violence and fear as inevitable and to imagine this life as the almost best possible. At least we have a roof over our head.' The horizon of the comparison has collapsed.
Israel's adaptation narrative has taken a dark turn. Not too long ago, the country presented itself as the hyperwaking society of pandemean silicity: strict COVID-lockdowns, strictly controlled freedom of movement, a country that turned into an accurately observed laboratory for rapid vaccination.
This exceptional condition did not disappear with the pandemic. He was sharpened. The Israelis changed from the lockdown to the state of war, from epidemiological fear to the threat of national security, from the daily persecution of infection statistics to the hourly persecution of rocket alarms, from social distancing to overcrowded shelters, from public health to war reflexes and an increasingly normal dependence on overwhelming military violence.
This is the long COVID of Israeli society. The lockdown never really ended. He moved from the body to the imagination.
A society can get used to almost everything: to children who run in shelters, to democratic norms that are stolen on behalf of security, to the death and destruction of numerous civilians justified by the dehumanizing logic of retaliation and necessity. You don't have to feel joy in such a society in order to highly evaluate your life. If someone asks, thank God, you live. You just have to reduce your expectations of what a good life should look like.
And compared to who?
This question floats over the entire scale. Israelis may step up, not because they live in a really good society, but because they compare themselves with a region perceived as dangerous, chaotic and less prosperous; with darker chapters of Jewish history; with their less happy fellow citizens, whose blood is drinking the country under their feet. And, what is crucial, many do this while excluding Palestinians from the framework of human comparison.
This is what makes the contrast between Israel and Palestine so revealing. In the data just published, Israel ranks eighth and the State Palestine ranks 109. The divide is enormous, as it would be expected under conditions of occupation, siege, expropriation and destruction.
But the numbers do not describe two separate stories. Palestinians suffer, as the poet Mahmoud Darwish wrote, 'an incurable disease: hope'. Even under conditions aimed at breaking society, they continue to dream of freedom, dignity and return. Their lower score reflects the brutal reality. But it may also reflect its persistence in looking into the eyes of their children and imagine something better. Israelis, on the other hand, may be caught in the opposite situation: not in hopelessness, but in satisfaction with much too little.
The precise abstraction of the report pretends to float over politics. However, politics still sneak through the back door – through the idea of what is considered to be a good life. If your benchmark for 'best life' has adapted to predominance, separation and permanent war, your response will reveal less happiness than self-satisfaction. Not only does it measure how people feel, but also the height of their expectations.
And that is a measure of political imagination.
Political imagination is the ability to imagine a future beyond the circumstances that we have inherited; insist that security without rule, freedom without exclusion and dignity without hierarchy are not luxury goods, but minimum conditions for any level of life that is considered 'happy'. If this imagination fails, people will not be happy. You just stop expecting something else.
This is the greatest danger that lies deeply hidden in Israel's happiness. Israelis were trained to feel satisfied under conditions that should actually remain unbearable. The lucky report rewards that.
And the report may offer us another surprising insight. Whether he measures happiness, life satisfaction, performative resilience, political imagination or an unclear mix of all this – in recent editions Israelis and Palestinians show a striking pattern. If the Palestinians were worse, the Israelis also tended to fall. When the Palestinians rose, the Israelis also tended to rise. The realities are radically unequal, but the processes remain intertwined. Even this faulty index cannot completely separate the future of the two sides.
That is important. It indicates that even if we are trying to compare ourselves with Europe and imagine our well-being as separate from the Palestinians, and even if the Palestinians endure a reality of radically different violence and deprivation, both peoples still hear the same historical wind. Our lives are not symmetrical. But they are intertwined.
Both Israelis and Palestinians deserve a happier life than trying to describe these problematic rankings. More: Both earn a political horizon that does not weigh the freedom of one people against the restriction of the other. If our future remains intertwined in this incomplete happiness report, our policy must be rethinked to meet this reality.
The Israeli-Palestinian movement A Land for All offers an answer that uses this connection instead of entering into a separation: two states in a common home, founded on equal rights for self-determination and political freedom for both peoples, with freedom of movement and common institutions that have dedicated themselves to mutual prosperity.
This is not an abstract fantasy of harmony. It begins to look at our devastated reality with a clear view and to imagine a future based on this indisputable truth – that we will never secure a truly happy life through permanent domination, separation, expulsion or the imagination to suppress others forever.
Peace in this sense requires not only the absence of violence. It requires the expansion of political imagination."
Mushon Zer-Aviv, board member of the Israeli-Palestinian peace movement “A Land For All – Two States, One Homeland”, is a senior lecturer at Shenkar College and a graduate of the Eyebeam Center for Art and Technology in New York.
Israel Ranks High on the World Happiness Index. The Reason Is Pretty Sad https://www.haaretz.com/opinion/2026-03-29/ty-article-opinion/.premium/israel-ranks-high-on-the-world-happiness-index-the-reason-pretty-sad/0000019d-29e2-d90d-afddddd-79fa42850000
Wir wissen in Deutschland also, was und wen wir unterstützen mit unserer finanziellen Hilfe, Subventionen, Rabatten und Handelserleichterungen für "Israel".
"Wie viel kosten uns die Siedlungen? Das lässt sich nicht genau sagen, die Daten sind im Haushalt, vor allem im Verteidigungshaushalt, versteckt. Doch das Wenige, was wir wissen, zeigt, dass die Siedler mehr Budgetmittel erhalten als alle anderen Einwohner – 19 Milliarden Schekel allein für sie in den letzten vier Jahren."
🇬🇧 Translation
So we in Germany know what and who we support with our financial aid, subsidies, discounts and trade facilitation for "Israel".
"How much do the settlements cost us? It is impossible to say exactly, the data is hidden in the budget, especially in the defense budget. But what little we know shows that the settlers receive more budget funds than all other residents - 19 billion shekels for them alone in the last four years."
Wird diese Aufforderung ebenso "nachdrücklich" sein, wie jene an Israel, in Gaza von der Todesstrafe für Zehntausende palästinensischer Frauen und Kinder abzulassen?!
🇬🇧 Translation
Will this call be as “strong” as the one for Israel to abandon the death penalty for tens of thousands of Palestinian women and children in Gaza?!
Ja, wenn eine Atommacht wie Israel einem anderen Land mit Gewalt verbieten will, ebenfalls Atommacht zu werden, das ist "zu einfach".
Natürlich: da sind ja die großmäuligen Drohungen der iranischen Führung, Israel "vernichten" zu wollen. Gut, wenn das ein Maßstab ist, was machen wir dann mit den Drohungen der israelischen Führung vom Präsidenten bis hinunter zu Parlamentsabgeordneten und Militärs, die Palästinenser samt ihrem Nachwuchs "auszulöschen"? (Eine Drohung, die zudem bereits massiv in die Tat umgesetzt wird.)
Sollten wir Israel dann nicht möglicherweise - mit Recht - als Völkermord-Staat "präventiv" zerschlagen, damit es beim "Auslöschen" nicht so weit kommt wie einst Nazi-Deutschland?
🇬🇧 Translation
Yes, if a nuclear power like Israel wants to use force to prohibit another country from also becoming a nuclear power, that is "too easy."
Of course: there are the loud-mouthed threats from the Iranian leadership that they want to “destroy” Israel. Well, if that's a benchmark, what do we do with the threats from the Israeli leadership, from the president down to members of parliament and the military, to "wipe out" the Palestinians and their offspring? (A threat that is already being implemented on a massive scale.)
Shouldn't we then perhaps - rightly - "preventively" destroy Israel as a genocidal state so that it doesn't go as far in "wiping out" as Nazi Germany once did?
Das ist ok, dass der deutsch-israelische Online-Auftritt http://haGalil.com, einen "Aufrechten" würdigt, der den beschädigten Ruf Israels einmal "von links" verteidigt.
Dabei ist die Ansicht des #taz-Redakteurs eigentlich nirgendwo Ausdruck einer "linken" Analyse, sondern referiert lediglich die Ansichten - und was "Links-Sein" betrifft die Vorurteile - des vorherrschenden, staatsnahen Mainstream, für den Israel-"Apologetik" seit den Zeiten Konrad Adenauer als wesentlicher Pfeiler der Westbindung Nachkriegsdeutschlands dient.
Die einzige Besonderheit an diesem "Harry-Potter" der taz ist, dass hier ein vermeintlich "Linker" zum Kronzeugen jener "Antisemitismus"-Mär wird, die besagt, Kritik an Israel und seiner Rolle im Nahen Osten wäre ein Ausdruck von Antisemitismus.
Um diesem gewagten Spagat auf den Gräbern der realen Opfer von realem Antisemitismus Glaubwürdigkeit zu verleihen, wurde ganz "technologieoffen" der Begriff "Israelbezogener Antisemitismus" geschaffen. Damit ist nach Ansicht seiner Benutzer dann "alles gesagt" bzw. in einer Kiste.
Und wenn auch noch im vermeintlich "linken Organ" taz in dieses Horn gestoßen wird, dann kann ja wohl kaum noch Zweifel bestehen.
🇬🇧 Translation
It's okay that the German-Israeli online presence http://haGalil.com honors an "upright person" who defends Israel's damaged reputation "from the left".
The #taz editor's view is actually nowhere an expression of a "left" analysis, but simply reflects the views - and as far as "being on the left" is concerned, the prejudices - of the dominant, state-friendly mainstream, for which Israel "apologetics" has served as an essential pillar of post-war Germany's ties to the West since the times of Konrad Adenauer.
The only special thing about this "Harry Potter" from the taz is that a supposedly "leftist" becomes the key witness to the "anti-Semitism" myth, which says that criticism of Israel and its role in the Middle East is an expression of anti-Semitism.
In order to give credibility to this daring balancing act on the graves of the real victims of real anti-Semitism, the term "Israel-related anti-Semitism" was created in a completely "technology-neutral" way. According to its users, this means that “everything is said” or in one box.
And if the supposedly “left-wing organ” taz is also sounding this horn, then there can hardly be any doubt.
Zwei Dinge zu einem Herrn Piatov von der Gehaltsliste des SpringerVerlags, der sich in springerscher Pflichterfüllung einem israelischen Regime verpflichtet, selbst wenn dieses in atemberaubender Ungeniertheit Rassismus, Zerstörung, Mord und Selbstbereicherung auf seine Fahnen geschrieben hat.
1. Israel wird nicht nur nicht "angegriffen", sondern spürt die Rückwirkungen eines Krieges, den so massiv führen zu dürfen, Israels Regierung ihren "Paten", die USA seit Jahrzehnten förmlich anfleht.
2. "Erbarmungslosigkeit" wäre der geeignete Begriff nicht für den Umgang mit, sondern für das Verhalten von Israel selbst.
Gibt es doch kaum ein anderes Land, das sich so selbstgerecht, gnadenlos und bewußt gegen alle Regeln der zivilisierten Welt verstoßend darstellt.
"Erbarmen" ist etwas, das Israel ganz offensichtlich am wenigsten benötigt: Denn zusammen mit einer geradezu verschwenderischen Portion Arroganz und rassistischer Überheblichkeit leidet Israel auch an Selbstmitleid nicht den geringsten Mangel.
🇬🇧 Translation
Two things about a Mr. Piatov on the Springer Verlag payroll, who, in Springer-like fulfillment of duty, is committed to an Israeli regime, even if it has taken up racism, destruction, murder and self-enrichment with breathtaking blatantness.
1. Israel is not only not "attacked", but is feeling the repercussions of a war that Israel's government has been begging its "godfather", the USA, to be allowed to wage on such a massive scale for decades.
2. "Mercilessness" would be the appropriate term not for dealing with, but for the behavior of Israel itself.
There is hardly any other country that presents itself as self-righteous, merciless and deliberately violating all the rules of the civilized world.
“Mercy” is something that Israel obviously needs the least: together with an almost wasteful portion of arrogance and racist arrogance, Israel also suffers from no shortage of self-pity.
Gute Idee von Herrn Ahmad Mansour, auch einmal den erweiterten deutschen Kulturkreis, hier die Schweiz, vor Ausländern zu warnen, speziell vor Menschen muslimischen Glaubens, weil die ja, wie wir schon von ihm gehört haben, nur 'die Gewalt aus den Ländern mitbringen, aus denen sie kommen'.
By the way, "welche Kultur" bringen eigentlich Sie mit, Herr Ahmad Mansour, "welche Werte", "welche Sozialisierung" von dort im Nahen Osten, wo Sie herkommen und aufgewachsen sind, bevor Sie nach Deutschland emigrierten?
Und ganz ehrlich, lieber Herr Mansour: so überzeugend finde ich Ihre "Artikulation" auch nicht für ihre lange Zeit als Wissenschaftler in Deutschland, wenn Sie vor "die Afghaner" warnen und Muslimen, die ins Land kommen "ohne überhaupt in der Lage zu sein, zu artikulieren". Auch wenn Sie zugegebenerweise ja fair genug sind, darauf hinzuweisen, dass es auch "die Afghaner nicht hilft".
🇬🇧 Translation
Good idea from Mr. Ahmad Mansour to warn the extended German cultural circle, here Switzerland, about foreigners, especially people of the Muslim faith, because, as we have already heard from him, they only 'bring violence with them from the countries they come from'.
By the way, “what culture” do you actually bring with you, Mr. Ahmad Mansour, “what values,” “what socialization” from there in the Middle East, where you come from and grew up before you emigrated to Germany?
And to be honest, dear Mr. Mansour: I don't find your "articulation" that convincing given your long time as a scientist in Germany, when you warn about "the Afghans" and Muslims who come into the country "without even being able to articulate." Although, admittedly, you're fair enough to point out that it "doesn't help the Afghans" either.
Deshalb will es sich ja auch auf ein "Großisrael" bescheiden, hält Teile Syriens, des Libanon und Palästinas besetzt und weigert sich, das Existenzrecht der Palästinenser anzuerkennen, deren Land Israel begehrt und Stück für Stück raubt.
Inzwischen ist nicht mehr nur von "From the River to the Sea" die Rede, man spricht schon von "Zwischen Euphrat und Nil".
Toller "Frieden mit den Nachbarn". Mazel tov!
🇬🇧 Translation
That's why it wants to limit itself to a "Greater Israel", occupies parts of Syria, Lebanon and Palestine and refuses to recognize the right to exist of the Palestinians, whose land Israel covets and steals piece by piece.
Nowadays people are no longer just talking about “From the River to the Sea”, they are already talking about “Between the Euphrates and the Nile”.
Great “Peace with the Neighbors”. Mazel tov!
Die "Liberale Moderne" eines Ralf Fücks setzt ganz auf die Atomkraft.
Sein Credo scheint, die einzige Atommacht des Nahen Ostens muss weiter Israel bleiben. Deshalb führt es ja auch keine Kriege, sondern lediglich, so Fücks, "ENTWAFFNUNGS-ANGRIFFE". Vorsorglich gegen ein Land wie Iran, das ebenfalls in den Schutz eigener Atomwaffen gelangen will. Dann wäre es allerdings für immer vorbei mit Israels konkurrenzlosem Privileg der Fähigkeit zum atomaren Erstschlag - wie Israel ihn schon einmal 1973 kurz erwägt hat.
Entscheidend für den "modernen Liberalen" Fücks ist, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Und wenn Israels Bombenflugzeuge den Himmel über Nahost beherrschen, jederzeit über dem Libanon, Iran, Syrien, Irak, Gaza, dem Westjordanland auftauchen und ihre Last dort abladen können, "Entwaffnungs-Angriffe" fliegen, ja sogar ganz unverhofft in Qatar bombardieren, dann ist das gut.
Der aufgeklärte Liberale Fücks setzt an die Stelle des alten tierischen Antisemitismus deutscher NS-Zeit eine moderne Spielart, den Philosemitismus. Juden haben dabei auch weiterhin keine Wahl: sie entsprechen dem deutschen Bild, Zionisten zu sein und eine einzige große weltweite "Familie Israels" zu bilden, dem Fetisch des wiedergutmachenden Deutschen.
🇬🇧 Translation
Ralf Fück's "Liberal Modernism" relies entirely on nuclear power.
His credo seems to be that Israel must remain the only nuclear power in the Middle East. That's why it doesn't wage wars, but rather, according to Fücks, "disarmament attacks." As a precautionary measure against a country like Iran, which also wants to protect its own nuclear weapons. Then, however, Israel's unrivaled privilege of being able to launch a nuclear first strike - something Israel briefly considered in 1973 - would be over forever.
What is crucial for the “modern liberal” Fücks is to be able to distinguish between good and evil. And if Israel's bomber planes dominate the skies over the Middle East, appear at any time over Lebanon, Iran, Syria, Iraq, Gaza and the West Bank and can unload their load there, carry out "disarmament attacks" and even bomb Qatar quite unexpectedly, then that's a good thing.
The enlightened liberal Fücks replaces the old animal anti-Semitism of the German Nazi era with a modern variety, philosemitism. Jews still have no choice: they correspond to the German image of being Zionists and forming a single large global "family of Israel", the fetish of the making amends German.
Wenn der Absender, der sich hinter dem hübschen Schild "Liberty Truth" verbirgt, mir den Staat in der Hand messianischer Fanatiker zeigt, der angeblich "Frieden sucht", dann könnten wir ja darüber sprechen.
Stattdessen sehe ich gerade zwei besonders fürchterliche Regime im Nahen Osten, von denen keinerlei Bereitschaft zu Frieden ausgeht.
Einen IRAN, der seine eigenen Menschen brutal unterdrückt, quält, verfolgt und großmäulig einem anderen Staat, Israel etwas androht, das völlig ausgeschlossen ist, dass der Iran es wahr zu machen in der Lage wäre.
(Ein Iran in dem übrigens, die größte jüdische Gemeinde im gesamten Nahen Osten lebt. Nicht brutal verfolgt, aber diskriminiert als Bürger zweiter Klasse, nicht unähnlich den Palästinensern mit israelischer Staatsangehörigkeit in Israel.)
Ein ISRAEL als eine in seiner Existenz militärisch unangreifbare Atommacht, das selbst andere Staaten immer wieder nach Belieben angreift. Ein Israel, das vor allem EIN ANDERES VOLK IN SEINER EXISTENZ BEDROHT, der einheimischen Bevölkerung Palästinas ihr Existenzrecht bestreitet und deren vollständige "Eliminierung" durch Vertreibung und Tod betreibt.
Die Vertreibung und Tötung von Palästinensern läuft auf Hochtouren in Ostjerusalem, im Westjordanland und als "totaler Krieg" Israels in Gaza mit dort Zehntausenden getöteter palästinensischer Zivilisten, vor allem Kindern und Frauen. Die vielfachen Drohungen israelischer Führer, man müsse die Palästinenser samt ihren Kindern auslöschen, sind keine großmäuligen Drohungen wie jene der Mullahs im Iran. Israels immer zunehmender offen rassistische Führung meint, was sie sagt.
I R A N ist eine hässliche Diktatur, die von den Iranern gestürzt werden muss, so wie der verheerende Einfluß des Iran in Ländern wie dem Libanon dort von den Libanesen.
I S R A E L erweist sich als rassistischer, land- und machthungriger Staat von ganz anderem Kaliber. Weil er nicht von innen heraus gestoppt werden kann, da ein zu großer Teil seiner Bevölkerung, einschließlich der "Opposition", Armee und der Justiz die Politik des Regimes unterstützt. Israel zu stoppen und Frieden in Nahost zu erzwingen ist deshalb umso mehr Pflicht der Weltgemeinschaft und der Bevölkerung in den Staaten, die Israel sponsern und ihm seine verbrecherische Politik erlauben.
🇬🇧 Translation
If the sender, who hides behind the pretty "Liberty Truth" sign, shows me the state in the hands of messianic fanatics that is supposedly "seeking peace," then we could talk about it.
Instead, I see two particularly terrible regimes in the Middle East that show no willingness to make peace.
An IRAN that brutally oppresses, tortures, persecutes its own people and loudly threatens another state, Israel, with something that it is completely impossible for Iran to make real.
(An Iran that, by the way, is home to the largest Jewish community in the entire Middle East. Not brutally persecuted, but discriminated against as second-class citizens, not unlike the Palestinians with Israeli citizenship in Israel.)
An ISRAEL as a militarily unassailable nuclear power, which itself repeatedly attacks other states at will. An Israel that, above all, THREATENS ANOTHER PEOPLE IN ITS EXISTENCE, denies the native population of Palestine their right to exist and pursues their complete "elimination" through expulsion and death.
The expulsion and killing of Palestinians is in full swing in East Jerusalem, the West Bank and Israel's "total war" in Gaza, with tens of thousands of Palestinian civilians, especially children and women, killed there. The repeated threats from Israeli leaders to wipe out the Palestinians and their children are not loud-mouthed threats like those of the mullahs in Iran. Israel's increasingly openly racist leadership means what it says.
I R A N is an ugly dictatorship that must be overthrown by the Iranians, just like Iran's devastating influence in countries like Lebanon there by the Lebanese.
I S R A E L turns out to be a racist, land- and power-hungry state of a completely different caliber. Because he cannot be stopped from within, as too large a proportion of his population, including the "opposition", army and judiciary, support the regime's policies. Stopping Israel and forcing peace in the Middle East is therefore all the more the duty of the international community and the people in the states that sponsor Israel and allow it to pursue its criminal policies.
Die offenbar etwas zurückgebliebene Demonstrantin von der Wahlliste der Berliner FDP - das ist mir jetzt schon bei mehreren Reden dieser Dame aufgefallen, an der Art und Weise, wie sie spricht - legt da ziemlich "infantile" Gedankengänge an den Tag. Will sie mit ihrem extrem schlichten Vergleich andeuten:
'Wenn ich jemand Antisemit nenne, ist der trotzdem kein Antisemit!?'🐵🙉
🇬🇧 Translation
The demonstrator from the Berlin FDP's electoral list, who is apparently a bit retarded - I've noticed this in several of this lady's speeches by the way she speaks - shows some pretty "infantile" thought processes. She wants to indicate with her extremely simple comparison:
'If I call someone an anti-Semite, is they still not an anti-Semite!?'🐵🙉
The Gaza Doctrine https://www.nybooks.com/online/2026/03/22/the-gaza-doctrine-iran-lebanon/ via @nybooks
🇩🇪 Übersetzung
Die Gaza-Doktrin https://www.nybooks.com/online/2026/03/22/the-gaza-doctrine-iran-lebanon/ über @nybooks
R to @stephanhallmann: Es gibt sicherlich niemand geeigneteren, um dem Vasallen treffender Gesicht und Sprache zu verleihen - ich habe zumindest noch nie jemanden in dieser Rolle überzeugender gesehen - als Johann Wadephul. Insofern hat Friedrich Merz mit Wadephul für sich die richtige Wahl seines AA-Sprachrohrs getroffen.
🇬🇧 Translation
R to @stephanhallmann: There is certainly no one more suitable to give the vassal a more apt face and language - at least I have never seen anyone more convincing in this role - than Johann Wadephul. In this respect, Friedrich Merz made the right choice for his AA mouthpiece in Wadephul.
Die offenbar etwas zurückgebliebene Demonstrantin von der Wahlliste der Berliner FDP - das ist mir jetzt schon bei mehreren Reden dieser Dame aufgefallen, an der Art und Weise, wie sie spricht - legt da ziemlich "infantile" Gedankengänge an den Tag. Will sie mit ihrem extrem schlichten Vergleich andeuten:
'Wen ich einen Antisemiten rufe, der ist trotzdem kein Antisemit?'🐵🙈
🇬🇧 Translation
The demonstrator from the Berlin FDP's electoral list, who is apparently a bit retarded - I've noticed this in several of this lady's speeches by the way she speaks - shows some pretty "infantile" thought processes. She wants to indicate with her extremely simple comparison:
'If I call him an anti-Semite, he's still not an anti-Semite?'🐵🙈
Beschämend.
Da gibt es endlich Bemühungen in der Linken, Licht in die schmutzige und gemeingefährlich Geiselnahme der Juden für die Gewalt- und Herrschaftspolitik Israels zu bringen und Zionismus klar zu trennen von Judentum und dem Anspruch der Bevölkerung Israels auf Sicherheit. Und dann kommt die Garde der ewig gestrigen und "erfolgreich gewendeten" Politiker und bläst opportunistisch ins Horn der "Staatsräson".
Auch sollte sich derjenige, der solch staatstragende Verlogenheit triumphierend postet, einmal mit Stellungnahmen prominenter jüdischer Intellektueller beschäftigen zu dem kleinen aber feinen Unterschied zwischen dem "Existenzrecht" eines Staates und dem Existenzrecht eines Volkes!
🇬🇧 Translation
Shameful.
There are finally efforts on the left to shed light on the dirty and dangerous taking of Jews hostage to Israel's politics of violence and domination and to clearly separate Zionism from Judaism and the Israeli population's claim to security. And then the guard of old-fashioned and "successfully turned" politicians comes along and opportunistically blows the horn of "reason of state".
Anyone who triumphantly posts such state-supporting mendacity should also look at statements from prominent Jewish intellectuals about the small but subtle difference between the "right to exist" of a state and the right to exist of a people!
Ein ein größeres Maß an beschämend feigem Duckmäusertum als Herr #Wadephul es hier im Dienste seines Herren an den Tag legt, ist wohl kaum möglich. Das ist nicht mehr "ausweichende Antwort eines Politikers", das ist beleidigende Dummheit.
Wir warten also ab, bis der Täter eine Einschätzung seiner Tat abgibt, bevor wir selbst darangehen, die Tat zu beurteilen...... Könnte man genauso als Prinzip für die Rechtssprechung übernehmen: Wir lassen Betrüger, Diebe und Mörder ihre Taten bewerten und dann schauen wir mal...🐵🙉🙈
🇬🇧 Translation
A greater degree of shamefully cowardly cowering than Mr. #Wadephul is displaying here in the service of his master is hardly possible. This is no longer an “evasive answer from a politician”, this is insulting stupidity.
So we wait until the perpetrator gives an assessment of his crime before we begin to judge the crime ourselves... Could this also be adopted as a principle for jurisprudence: We let fraudsters, thieves and murderers evaluate their actions and then we'll see...🐵🙉🙈
President Trump mocks Saudi Arabia’s Crown Prince Bin Salman:
“He didn’t think he would be kissing my ass, he really didn’t…and now he has to be nice to me….he better be nice to me, he’s gotta be..”
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: Präsident Trump verspottet Saudi-Arabiens Kronprinz Bin Salman:
„Er hätte nicht gedacht, dass er mich in den Arsch küssen würde, das hat er wirklich nicht getan … und jetzt muss er nett zu mir sein … er muss besser nett zu mir sein, das muss er …“
Israeli soldiers echo settler ideology, talk of revenge after targeting Palestinians and detaining CNN crew in the West Bank https://share.google/AKMLoNVTo5VXMh9jj
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: Israelische Soldaten wiederholen die Ideologie der Siedler und reden von Rache, nachdem sie Palästinenser ins Visier genommen und CNN-Mitarbeiter im Westjordanland festgenommen haben https://share.google/AKMLoNVTo5VXMh9jj
undefined https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/iran-krieg-szenarien-trump-netanjahu-mossad-e806399/?utm_source=twitter&utm_medium=twitterbot&utm_content=e806399
Verachtenswert die niederträchtige Ausbeutung der Gefühle, die der Vorwurf "Antisemitismus" freisetzt, zur Unterstützung eines Verbrecherregimes und seiner Barbarei im Libanon und in Gaza, seiner Unmenschlichkeit im besetzten Ostjerusalem und Westjordanland und in Iran.
🇬🇧 Translation
Despicable is the vile exploitation of feelings that the accusation of "anti-Semitism" unleashes in support of a criminal regime and its barbarism in Lebanon and Gaza, its inhumanity in occupied East Jerusalem and the West Bank and in Iran.
Ogott, was für ein imposanter Held.
🇬🇧 Translation
Oh god, what an impressive hero.
Die "Liberale Moderne" von Ralf Fücks
und ihr Verständnis für die Barbarei.
Jetzt hat sich auch noch der Bundespräsident eingeschaltet und erinnert uns unpassenderweise an das Völkerrecht. Israels offizielle wie inoffizielle Vertreter in Deutschland schäumen vor Wut - mit ungewohnter Behutsamkeit, denn der Bundespräsident ist ja eine Respektsperson.
Die sogenannte "Jüdische Allgemeine" setzt dabei klug auf die technologieoffene "Liberale Moderne" von Ralf Fücks. Ein Herold Israels aus anderem Holz geschnitzt als die primitiv-schwarzen Münchner Amigos der CSU oder der parteiübergreifende Berliner Club der "Freunde Israels".
Fücks grüne Vergangenheit verleiht ihm eine gewisse Immunität gegen allzu dreiste Anfeindungen. Wenn er einmal wieder die vermeintliche “Bedrohung Israels“ der aggressiven Herrschafts- und Kriegspolitik Israels gegenüberstellt. Wenn er in den Chor derer einstimmt, die „Antisemitismus“ rufen, wenn es um Kritik an Apartheid und Kriegsverbrechen geht. In Zeiten, in denen Israels rassistische Sippenhaft und Todesstrafe, Folter, Vertreibung bis hin zum Genozid ein Maß erreicht haben, das an Barbarei grenzt.
Völkerrecht, so schiebt Herr Fücks behutsam den Weckruf aus dem Munde des Bundespräsidenten zur Seite, ist nicht immer Völkerrecht: es bewegt sich "in Grauzonen, nicht im Elfenbeinturm der reinen Lehre". Klingt auf den ersten Blick bedenkenswert, wenn auch eine wohlfeile Floskel, die sich von Putin bis Netanyahu jeder Strolch an der Macht einrahmen und an die Wand hängen möchte.
Und, fragt sich Herr Fücks, verstößt der Bundespräsident mit seiner Erinnerung an das Völkerrecht (das eigentliche Völkerrecht, nicht das in der "Grauzone" von Herrn Fücks), verstößt er damit nicht gegen unsere „Staatsräson“?!
Und, fügt Fücks vorsichtig hinzu: ....gibt es da nicht auch noch so etwas wie eine "Richtlinienkompetenz"? Will sagen: ‚Steinmeier, das hättest Du nicht sagen sollen. Und überhaupt, Du darfst das auch eigentlich gar nicht!’
Nun gut, Steinmeier ist ein angezählter Politiker. Aber geradezu „verstört“ ist der moderne Liberale Fücks: von der "Gleichgültigkeit in weiten Teilen der veröffentlichten Meinung gegenüber der existenziellen Bedrohung Israels durch den Iran".
Dass Israel eine bis an die Zähne bewaffnete Atommacht ist, die der Iran überhaupt nicht existenziell zu bedrohen in der Lage ist, das scheint in der Betrachtung von Fücks nicht so wichtig. Sonst könnte man ja auch sagen, dass es Israel in dem Konflikt darum geht, das bestehende atomare Ungleichgewicht zugunsten Israels aufrecht zu erhalten.
Dass Israel dabei "nicht warten kann, bis das iranische Regime praktisch unangreifbar geworden ist", versteht Fücks nur zu gut. Deshalb lässt Israel seit Jahren iranische Wissenschaftler ermorden und sucht nach Möglichkeiten, den Iran anzugreifen und zu schwächen - möglichst in Allianz mit den USA.
Atomares Ungleichgewicht ist etwas, das eigentlich nicht gerne gesehen wird, weil es brandgefährlich ist. Bei Israel wird es ausnahmsweise toleriert, ist so gut wie nie der Rede wert. Dabei hatte Israel in einem seiner Kriege mit "den Arabern" seine Atomwaffen sogar schon einmal zum Einsatz vorbereitet, diesen aber dann in letzter Minute - gottseidank - nicht mehr für nötig befunden.
Je weniger Atomwaffen auf der Welt in den Händen von Politikern und Militärs, umso besser. Aber, was würde die "klassische" gegenseitige Abschreckung zweier atomar bewaffneter Staaten, Israel und Iran verändern? Rigide islamische Extremisten und messianische jüdische Fanatiker nehmen sich nichts.
Aber Israel würde dann nicht mehr die alleinige Atommacht der Region sein und würde sein exklusives Faustpfand der atomaren Erstschlagkapazität verlieren. Es könnte nicht weiter - ohne selbst dabei existenziell gefährdet zu sein - den Iran angreifen wann immer es ihm beliebt.
Man kann Herrn Fücks vielleicht bewundern, dass er sich nicht beirren lässt von Wahnsinn und Terror Israels, die sogar zuhauf jüdische Menschen weltweit abstoßen und sich entsetzt von Israel abwenden lassen. An die „führenden Repräsentanten der Bundesrepublik“ richtet Fücks tapfer den Appell, „zumindest Verständnis für Israels Vorgehen“ zu zeigen, „auch wenn sie es nicht gutheißen"!
Vielleicht spätestens hier sollten wir Herrn Fücks doch ein wenig widersprechen und einwenden: Machen wir nicht genau das schon viel zu lange und verraten damit die Lehren der Vergangenheit und Grundsätze, auf denen Nachkriegsdeutschland fußen sollte?
Wenn wir den Menschheitsverbrechen Israels immer und immer wieder mit Verständnis begegnen? Und es geht ja nicht nur um „Verständnis“. Wir tolerieren, verteidigen, unterstützen und finanzieren schwerste Verbrechen Israels.
Danke Herr Steinmeier, danke für die Erinnerung an das Völkerrecht.
🇬🇧 Translation
The “Liberal Modernity” by Ralf Fücks
and their understanding of barbarism.
Now the Federal President has also intervened and is inappropriately reminding us of international law. Israel's official and unofficial representatives in Germany are foaming with anger - with unusual caution, because the Federal President is a person of respect.
The so-called “Jüdische Allgemeine” cleverly relies on Ralf Fücks’ technology-open “Liberal Modernism”. A herald of Israel cut from a different cloth than the primitive, black Munich Amigos of the CSU or the cross-party Berlin club of the “Friends of Israel”.
Fück's green past gives him a certain immunity against too bold hostilities. When he once again contrasts the supposed “threat to Israel” with Israel’s aggressive domination and war policy. When he joins the chorus of those who shout “anti-Semitism” when it comes to criticism of apartheid and war crimes. At a time when Israel's racist clan imprisonment and death penalty, torture, expulsion and even genocide have reached a level that borders on barbarism.
International law, Mr. Fücks carefully brushes aside the wake-up call from the Federal President's mouth, is not always international law: it moves "in gray areas, not in the ivory tower of pure doctrine." At first glance, it sounds worth considering, even if it's a cheap phrase that every rascal in power, from Putin to Netanyahu, wants to frame and hang on the wall.
And, Mr. Fücks asks himself, is the Federal President violating international law (actual international law, not that in Mr. Fücks' "gray area") with his reminder? Is he not violating our "reason of state"?!
And, Fücks adds cautiously: ....isn't there something like "policy authority"? I want to say: 'Steinmeier, you shouldn't have said that. And anyway, you’re not actually allowed to do that!’
Well, Steinmeier is a renowned politician. But the modern liberal Fücks is downright “disturbed” by the “indifference in large parts of published opinion towards the existential threat to Israel from Iran.”
The fact that Israel is a nuclear power armed to the teeth and that Iran is in no position to threaten its existence does not seem to be so important in Fücks's view. Otherwise one could also say that Israel's aim in the conflict is to maintain the existing nuclear imbalance in Israel's favor.
Fücks understands only too well that Israel “cannot wait until the Iranian regime has become practically invulnerable.” That's why Israel has been murdering Iranian scientists for years and is looking for ways to attack and weaken Iran - if possible in alliance with the USA.
Nuclear imbalance is something that is actually not welcomed because it is extremely dangerous. In Israel it is tolerated exceptionally and is almost never worth mentioning. Israel had even prepared its nuclear weapons for use in one of its wars with "the Arabs", but at the last minute - thank God - no longer found it necessary.
The fewer nuclear weapons in the hands of politicians and military officials in the world, the better. But what would change the “classic” mutual deterrence of two nuclear-armed states, Israel and Iran? Rigid Islamic extremists and messianic Jewish fanatics take nothing.
But Israel would then no longer be the region's sole nuclear power and would lose its exclusive bargaining chip of nuclear first-strike capability. It could not continue to attack Iran whenever it pleased - without endangering its own existence.
One can perhaps admire Mr. Fücks for not allowing himself to be deterred by Israel's madness and terror, which even repulses many Jewish people worldwide and turns them away from Israel in horror. Fücks bravely appeals to the “leading representatives of the Federal Republic” to “at least show understanding for Israel’s actions,” “even if they do not approve of it”!
Perhaps at this point at the latest we should contradict Mr. Fücks a little and object: Have we not been doing exactly that for far too long and thereby betraying the lessons of the past and the principles on which post-war Germany should be based?
If we approach Israel's crimes against humanity again and again with understanding? And it’s not just about “understanding”. We tolerate, defend, support and finance Israel's most serious crimes.
Thank you Mr Steinmeier, thank you for the reminder of international law.
"Jewish tradition does not view states as possessing rights, but views them with deep suspicion."
Important piece from @PeterBeinart on the question of Israel's right to exist.
https://www.nytimes.com/2025/01/27/opinion/israel-state-jewish.html
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: „Die jüdische Tradition betrachtet Staaten nicht als Rechteinhaber, sondern betrachtet sie mit tiefem Misstrauen.“
Wichtiger Beitrag von @PeterBeinart zur Frage des Existenzrechts Israels.
https://www.nytimes.com/2025/01/27/opinion/israel-state-jewish.html
The religious Zionists now calling for their leaders to take action against settler violence
https://www.haaretz.com/israel-news/israel-security/2026-03-27/ty-article/.premium/the-religious-zionists-calling-for-their-leaders-to-act-against-settler-violence/0000019d-2abb-d77a-a7ff-fffb7ba90000
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: Die religiösen Zionisten fordern nun von ihren Anführern Maßnahmen gegen Siedlergewalt
https://www.haaretz.com/israel-news/israel-security/2026-03-27/ty-article/.premium/the-religious-zionists-calling-for-their-leaders-to-act-against-settler-violence/0000019d-2abb-d77a-a7ff-fffb7ba90000
❝Switzerland ordered some Tomahawks years ago. Now the US said they can't deliver them.
So Switzerland said then we won't pay.
The US have now seized the funds we paid for the F-35s (which we probably won't get as well) instead.❞
"Trust in the USA is suffering"
The development has been poorly received in parliament. "It's infuriating when we halt payments and then the money is simply diverted,"
https://www.srf.ch/news/schweiz/zahlungsstopp-ist-wirkungslos-usa-umgehen-schweizer-zahlungsstopp-fuer-flugabwehrsystem-patriot?srg_sm_medium=tw via @srfnews
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: ❝Die Schweiz hat vor Jahren einige Tomahawks bestellt. Jetzt sagten die USA, sie könnten sie nicht liefern.
Also sagte die Schweiz, dann zahlen wir nicht.
Die USA haben jetzt stattdessen die Gelder beschlagnahmt, die wir für die F-35 bezahlt haben (die wir wahrscheinlich nicht so gut bekommen werden).❞
„Das Vertrauen in die USA leidet“
Die Entwicklung wurde im Parlament schlecht aufgenommen. „Es ist ärgerlich, wenn wir Zahlungen stoppen und das Geld dann einfach umgeleitet wird“,
https://www.srf.ch/news/schweiz/zahlungsstopp-ist-wirkungslos-usa-umgehen-schweizer-zahlungsstopp-fuer-flugabwehrsystem-patriot?srg_sm_medium=tw via @srfnews
"Von Polizeibeamten registrierte Gewalt- und Propaganda-Delikte sowie Volksverhetzung in Hunderten Fällen" bietet uns die sogenannte "Jüdische Allgemeine" als Ablenkung von den Verbrechen Israels an mehreren Millionen Menschen an. Als Äquivalent für Israels systematische Vertreibung der Bevölkerung im Liabanon, unprovozierte Kriege und Mordkomplotte gegen andere Länder der Region, Pogrome, Folter und Völkermord an Menschen unter israelischer Besatzung.
Ist das eine Kostprobe israelischer Selbstgerechtigkeit und Arroganz? Oder sind die "JA" PR-Schreiberlinge einfach nur total übergeschnappt?
🇬🇧 Translation
“Violent and propaganda offenses recorded by police officers as well as sedition in hundreds of cases” is what the so-called “Jüdische Allgemeine” offers us as a distraction from Israel’s crimes against several million people. As an equivalent to Israel's systematic expulsion of the population in Liabanon, unprovoked wars and assassination plots against other countries in the region, pogroms, torture and genocide of people under Israeli occupation.
Is this a sample of Israeli self-righteousness and arrogance? Or are the “JA” PR writers just totally crazy?
Auch wenn groß "Kultur" draufsteht, ist in Wirklichkeit manchmal nur staatstragende Ideologie drin.
Ein hübscher Name: "#KULTURZEIT" auf #3sat. Aber wann immer ich es in letzter Zeit eingeschaltet habe, weht mir der starke Geruch ranziger staatstragender Ideologie entgegen. Ich vermisse unabhängige kritisch-journalistische Handschrift, erlebe eine an die Anforderungen des Mainstream angepasste "Kulturzucht" statt Kulturzeit.
Da gehen der Moderatorin bedenkenlos die üblichen verbalen Blendgranaten wie der halbseidene Begriff "Israelbezogener Antisemitismus" von den Lippen. Die kunstvoll modifizierte Form, mit der Regierung und "Antisemitismus"-Schreihälse in ihrem Dunstkreis jede ernstzunehmende Kritik am israelischen Treiben in Nahost unter Feuer nehmen.
In 3sat KULTURZEIT sind Apartheidstaat und Genozid in erster Linie ganz offenbar keine realen Verbrechen, die im Nahen Osten stattfinden, sondern lediglich "Extrempositionen" der Linken.
Ein in der Sendung präsentierter taz-Redakteur, der sich gerade einen Namen als gern befragte "Wundertüte" zum Thema Israel macht, und die Moderatorin geben sich gegenseitig die Stichworte zu "Antisemitismus" und die "autoritäre Linke" als kongeniales Gesprächspaar.
Dem taz-Redakteur fällt zur Beschreibung der Boshaftigkeit des iranischen Regimes zuallererst dessen "Homofeindlichkeit" ein. Der beliebteste Lackmustest deutscher Israel-Claqueure dafür, dass Israel "die einzige Demokratie" im Nahen Osten sei: Weil man eben dort als schwules Pärchen händehaltend an der Tayelet von Tel Aviv spazieren gehen kann.
KULTURZEIT auf 3🙉🙈🐵Sat
🇬🇧 Translation
Even if it says "culture" in large letters, in reality it sometimes only contains state-supporting ideology.
A pretty name: “#KULTURZEIT” on #3sat. But whenever I've turned it on lately, I've been hit with the strong smell of rancid state-supporting ideology. I miss independent critical journalistic style, I experience a “cultural breeding” adapted to the requirements of the mainstream instead of cultural time.
The moderator unhesitatingly throws out the usual verbal stun grenades, such as the silly term “Israel-related anti-Semitism.” The artfully modified form with which the government and "anti-Semitism" screamers in their orbit fire down any serious criticism of Israel's activities in the Middle East.
In 3sat KULTURZEIT, the apartheid state and genocide are obviously not real crimes that take place in the Middle East, but rather just "extreme positions" of the left.
A taz editor featured in the program, who is currently making a name for himself as a popular "miracle bag" on the subject of Israel, and the presenter give each other key words about "anti-Semitism" and the "authoritarian left" as a congenial conversation pair.
When describing the evilness of the Iranian regime, the first thing that comes to mind for the taz editor is its “homophobia.” The most popular litmus test of German Israel claqueurs for the fact that Israel is "the only democracy" in the Middle East: Because that's where you can walk as a gay couple holding hands along the Tayelet in Tel Aviv.
CULTURE TIME on 3🙉🙈🐵Sat
"“MBS [Mohammed bin Salman] has lost the bet on all his investments over the last several years,” Ellie Geranmayeh, senior policy fellow at the European Council on Foreign Relations said. “He financially invested in Trump and Trump’s family and his corporation and his White House, but at the end of the day the views of the Saudis and of the whole Gulf have been sidelined by the wishes of Benjamin Netanyahu.”" https://www.theguardian.com/world/2026/mar/27/saudi-arabia-us-iran-attacks-mohammed-bin-salman
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: „MBS [Mohammed bin Salman] hat bei all seinen Investitionen in den letzten Jahren die Wette verloren“, sagte Ellie Geranmayeh, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations. „Er hat finanziell in Trump und Trumps Familie und sein Unternehmen und sein Weißes Haus investiert, aber am Ende des Tages wurden die Ansichten der Saudis und des gesamten Golfs durch die Wünsche von Benjamin Netanyahu in den Hintergrund gedrängt.“ https://www.theguardian.com/world/2026/mar/27/saudi-arabia-us-iran-attacks-mohammed-bin-salman
Das ist, was die deutsche Regierung FINANZIEREN hilft, mit jeder "Finanzspritze" an Israel, jedem massiv aus Steuermitteln subventionierten Kriegsschiff für Israel, jeder Handelsvergünstigung: POGROME, ZERSTÖRUNG, VERTREIBUNG, HUNGERFOLTER durch den israelischen Staat.
🇬🇧 Translation
This is what the German government is helping to FUND, with every "financial injection" to Israel, every heavily tax-subsidized warship for Israel, every trade benefit: POGROMES, DESTRUCTION, EXPLODATION, FUNGER TORTURE by the Israeli state.
TODESSTRAFE EXKLUSIV nur für eine bestimmte Gruppe von Menschen. Diese israelische Exklusivität von RASSISMUS haben noch nicht einmal die Nazis in Deutschland an der Macht fertig gebracht.
ISRAEL KANN DAS, macht das, ganz ungeniert.
Deutschland müsste - wenn das politische Geschwätz in Berlin von Rechtsstaatlichkeit, Völkerrecht, "ohne Ansehen von..." - auch nur halbwegs ernst zu nehmen wäre, seine Unterstützung und "Freundschaft" zu Israel sofort "überdenken", wenn es sich dermaßen als Unrechtstaat outet und Todesstrafe als exklusiv rassistische Maßnahme anwendet. Hier greift ja noch nicht einmal das in Berlin gern als Floskel gebrauchte "Nie Wieder!" Denn sowas gab's noch nicht einmal in Nazideutschland.
🇬🇧 Translation
DEATH PENALTY EXCLUSIVE only for a certain group of people. Not even the Nazis in power in Germany managed to achieve this Israeli exclusivity of RACISM.
ISRAEL CAN DO IT, does it, unabashedly.
If the political chatter in Berlin about the rule of law, international law, "without regard to..." were to be taken even halfway seriously, Germany would have to immediately "rethink" its support and "friendship" with Israel if it outed itself as an unjust state and used the death penalty as an exclusively racist measure. The phrase “Never again!”, which is often used as a phrase in Berlin, doesn’t even apply here. Because something like that didn't even exist in Nazi Germany.
Aus jeder "Kulturszene", die diesen Namen verdient, rührt sich Widerstand gegen Unrecht und Menscheheitsverbrechen. Auch in Israel.
Und deshalb versuchen auch in Deutschland reaktionäre Charaktere wie ein #WolframWeimer unter dem Schutz seines politischen Paten #FriedrichMerz den deutschen Kulturbetrieb nach Möglichkeit zu zensieren, zu zerstückeln und mundtot zu machen.
🇬🇧 Translation
Resistance to injustice and crimes against humanity arises from every “cultural scene” that deserves the name. Also in Israel.
And that's why reactionary characters in Germany like #WolframWeimer, under the protection of his political godfather #FriedrichMerz, try to censor, dismember and silence the German cultural scene wherever possible.
Etgar Karet, Ohad Naharin, among over 2,000 artists urging Israel to act against West Bank Jewish terror
https://www.haaretz.com/west-bank/2026-03-26/ty-article/.premium/2-000-artists-demand-israel-act-against-west-bank-jewish-terror/0000019d-2b63-d3c1-af9d-bfef5d2f0000
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: Etgar Karet, Ohad Naharin und über 2.000 Künstler fordern Israel auf, gegen den jüdischen Terror im Westjordanland vorzugehen
https://www.haaretz.com/west-bank/2026-03-26/ty-article/.premium/2-000-artists-demand-israel-act-against-west-bank-jewish-terror/0000019d-2b63-d3c1-af9d-bfef5d2f0000
It is nonetheless ridiculous to describe the murderous Israeli regime and its “IDF” machinery of mass murder and total destruction as a “source of peace.”
🇩🇪 Übersetzung
Dennoch ist es lächerlich, das mörderische israelische Regime und seine „IDF“-Maschinerie des Massenmordes und der totalen Zerstörung als „Quelle des Friedens“ zu bezeichnen.
This week, Israel’s Defense Minister said Israel would occupy the area south of the Litani River in Lebanon, where hundreds of thousands of people live, and that Shia residents that were forced to leave under Israeli displacement orders will not be allowed to return “until security for Israel’s northern residents is ensured.”
That area is around 8% of Lebanon’s territory and is larger than Bahrain, New York City or Singapore. It is twice the size of Gaza.
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: Diese Woche sagte der israelische Verteidigungsminister, Israel werde das Gebiet südlich des Litani-Flusses im Libanon besetzen, in dem Hunderttausende Menschen leben, und dass schiitische Bewohner, die aufgrund israelischer Vertreibungsbefehle gezwungen wurden, das Land zu verlassen, nicht zurückkehren dürften, „bis die Sicherheit für die nördlichen Bewohner Israels gewährleistet ist“.
Dieses Gebiet macht etwa 8 % des libanesischen Territoriums aus und ist größer als Bahrain, New York City oder Singapur. Es ist doppelt so groß wie Gaza.
Israel’s national-security doctrine favored short and decisive wars and recognized Israel’s limitations as a small country. After October 7, Netanyahu embarked on a much more ambitious “changing the map of the Middle East” doctrine. My essay in @haaretzcom https://www.haaretz.com/israel-news/israel-security/2026-03-25/ty-article-magazine/.premium/in-iran-the-netanyahu-doctrine-is-now-facing-its-ultimate-test/0000019d-204b-d7c1-a59f-ee5ba7150000
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: Israels nationale Sicherheitsdoktrin befürwortete kurze und entscheidende Kriege und erkannte die Grenzen Israels als kleines Land an. Nach dem 7. Oktober begann Netanjahu mit einer viel ehrgeizigeren Doktrin, „die Landkarte des Nahen Ostens zu verändern“. Mein Aufsatz in @haaretzcom https://www.haaretz.com/israel-news/israel-security/2026-03-25/ty-article-magazine/.premium/in-iran-the-netanyahu-doctrine-is-now-facing-its-ultimate-test/0000019d-204b-d7c1-a59f-ee5ba7150000
3.2 million internally displaced inside iran.
1 million in lebanon.
158,000 arrivals from lebanon into syria. 43,000 into turkey.
this is the humanitarian cost of war.
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: 3,2 Millionen Binnenflüchtlinge im Iran.
1 Million im Libanon.
158.000 Ankünfte aus dem Libanon nach Syrien. 43.000 in die Türkei.
Das sind die humanitären Kosten des Krieges.
Für die Feinheiten der juristischen Argumentation und Beweisführung fehlen mir ehrlichgesagt die Kenntnisse.
Aber ich finde die Präsentation eines der Hauptangeklagten sehr treffend.
🇬🇧 Translation
To be honest, I lack the knowledge of the intricacies of legal argumentation and evidence.
But I find the presentation of one of the main defendants very apt.
📻Deutschland hat sich bei der Anerkennung der Sklaverei als schwerstem Verbrechen gegen die Menschlichkeit enthalten, Israel dagegen gestimmt. Warum dies so ist, und wie eine Chance vertan wurde, erkläre ich heute ab 17:35 im Deutschlandradio.
https://news.un.org/en/story/2026/03/1167199
🇬🇧 Translation
RT by @stephanhallmann: 📻Germany abstained from recognizing slavery as the worst crime against humanity, while Israel voted against it. I'll explain why this is so and how an opportunity was missed today from 5:35 p.m. on Deutschlandradio.
https://news.un.org/en/story/2026/03/1167199
Wer hat das denn behauptet?
Es geht darum, die Gewalttätigkeit und den Terrorismus Israels nicht als etwas Akzeptables darzuzstellen und die Gewalt und Terror seiner Gegner bzw. der von Israel vertriebenen oder unter Israels brutalem Besatzungsregime leidenden Menschen als ein Verbrechen.
Die Gewalt Israels ist nicht besser als die Gewalt von Hamas. Im Gegenteil. Israel ist der Grund dafür, dass es Hamas überhaupt gibt, und Israels Regierung hat Hamas auch noch gezielt gefördert und über Jahre hinweg die Versorgung von Hamas mit Abermillionen von Öl-Dollars aus Katar sichergestellt - und das als grandiosen taktischen Schachzug gefeiert.
🇬🇧 Translation
Who said that?
It is about not presenting Israel's violence and terrorism as something acceptable and the violence and terror of its opponents or the people displaced by Israel or suffering under Israel's brutal occupation regime as a crime.
Israel's violence is no better than Hamas' violence. On the contrary. Israel is the reason Hamas exists at all, and Israel's government has also specifically supported Hamas and ensured that Hamas was supplied with millions upon millions of oil dollars from Qatar for years - and celebrated this as a magnificent tactical move.
Why would any Gulf country, or any country, want to host U.S. bases when they are utterly unable to protect them even from remote attacks? Every passing day of this is chipping away at the American hegemony
🇩🇪 Übersetzung
RT von @stephanhallmann: Warum sollte irgendein Golfstaat oder irgendein Land US-Stützpunkte beherbergen wollen, wenn sie völlig unfähig sind, sie selbst vor Angriffen aus der Ferne zu schützen? Jeder Tag, der verstreicht, schwächt die amerikanische Hegemonie