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@Die_Libertaeren 22.02 07:57
Die Behauptung, es gäbe nur „Links“ und „Rechts“, ist eine intellektuelle Vereinfachung, bequem für Schlagzeilen, untauglich für eine wirkliche politische Standortbestimmung. Diese Begriffe beschreiben ursprünglich keine geschlossenen politischen Überzeugungssysteme, sondern lediglich grobe Werteneigungen: Gleichheit versus Ordnung, Veränderung versus Bewahrung. Sie sind kulturelle Koordinaten, keine vollständigen Weltbilder. Denn politische Überzeugungen entstehen nicht aus Worthülsen, sondern aus Antworten auf eine viel grundlegendere Frage: Wie weit darf ein Mensch über andere Menschen bestimmen? Die entscheidende Trennlinie verläuft nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen jenen, die glauben, ihre moralische Vorstellung müsse wenn nötig unter Zwang für alle gelten, und jenen, die Moral zuerst als Selbstverpflichtung verstehen, nicht als Herrschaftsinstrument. Man kann wirtschaftlich egalitär sein und dennoch radikal freiheitsorientiert leben wollen. Man kann konservative Werte vertreten und gleichzeitig staatlichen Zwang ablehnen. Ebenso kann man sich progressiv nennen und doch autoritäre Mittel befürworten, sobald das gewünschte gesellschaftliche Ergebnis bedroht scheint. Wie haltbar dann diese politische Theorie in der Praxis wäre, ist eine andere Frage. Die klassische Links-Rechts-Achse verschleiert diese Realität, weil sie über Motive spricht, nicht über Methoden. Deshalb ist die ehrlichere politische Frage keine nach Parteizugehörigkeit oder ideologischer Selbstbeschreibung. Sie lautet vielmehr: „In welchem Bereich hältst du es für legitim, dich notfalls gegen ihren Willen und unter Anwendung von Gewalt in das Leben anderer Menschen einzumischen, um deine Vorstellung des Guten durchzusetzen?“ Diese Frage entzieht politischen Debatten ihre rhetorischen Masken. Plötzlich geht es nicht mehr um wohlklingende Ziele, sondern um Mittel. Nicht mehr um moralische Selbstbilder, sondern um Machtansprüche. Denn nahezu jede politische Ideologie verspricht das Gute: Sicherheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Ordnung, Fortschritt, Tradition oder Schutz der Schwachen. Der Unterschied liegt selten im Ziel, sondern darin, wie viel Freiheit man bereit ist zu opfern, um es zu erreichen und wer entscheidet, wann dieses Opfer groß genug ist. So betrachtet ist Politik weniger ein Streit zwischen „links“ und „rechts“ als ein permanentes Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zwang. Zwischen Vertrauen in die Selbstverantwortung des Individuums und dem Wunsch, gesellschaftliche Ergebnisse aktiv zu formen. Zwischen Überzeugungskraft und Durchsetzungsmacht. Die Links-Rechts-Dichotomie überlebt vor allem deshalb, weil sie Orientierung verspricht. Sie vereinfacht eine komplexe Welt zu einem Lagerdenken, das Zugehörigkeit schafft. Doch sie verhindert zugleich die eigentliche Diskussion: die Frage nach der legitimen Grenze politischer Macht. Am Ende offenbart sich politische Haltung nicht darin, welche Begriffe jemand benutzt, sondern darin, wo er bereit ist, anderen ihre Entscheidung abzunehmen. Dort beginnt der wahre politische Standort, jenseits von links und rechts.
🇬🇧 Translation
The assertion that there are only “left” and “right” is an intellectual simplification, convenient for headlines, unfit for a real political location determination. These terms originally describe no closed political belief systems, but merely gross value tendencies: equality versus order, change versus preservation. They are cultural coordinates, not complete world images. For political convictions do not arise from word sleeves, but from answers to a much more basic question: how far can a person determine about other people? The decisive dividing line does not extend between the left and the right, but between those who believe that their moral conception must, if necessary, be valid for all, and those who understand morality first as a self-commitment, not as a domination instrument. You can be economically egalitarian and yet want to live radically free-minded. Conservative values can be represented and, at the same time, negative governmental compulsion. It is also possible to call themselves progressively and yet to support authoritarian means as soon as the desired social outcome appears to be threatened. How stable this political theory would be in practice is another question. The classic left-right axis does not deteriorate this reality because it speaks about motives, not about methods. That is why the more honest political issue is not a matter of party membership or ideological self-description. It is rather: “In what area do you think it is legitimate to interfere in the lives of other people, if necessary against their will and with the use of violence, in order to achieve your idea of good?” This question deprives political debates of their rhetorical masks. Suddenly it is no longer about sounding goals, but about means. Not for moral self-images, but for power claims. For almost every political ideology promises the good: security, justice, equality, order, progress, tradition or protection of the weak. The difference rarely lies in the goal, but in how much freedom you are willing to sacrifice to reach it and who decides when this victim is great enough. Thus, politics is less a dispute between “left” and “right” than a permanent tension between freedom and compulsion. Between trust in the self-responsibility of the individual and the desire to actively shape social results. Between conviction and enforcement power. The left-right dichotomy survives mainly because it promises orientation. It simplifies a complex world to a camp thinking that creates belonging. But it also prevents the actual discussion: the question of the legitimate border of political power. In the end, political stances are not revealed in what terms someone uses, but in where he is prepared to take away their decision from others. There the real political location begins, beyond left and right.
@Die_Libertaeren 21.02 20:22
Bitte lass das nur ragebait sein
🇬🇧 Translation
Please let this be ragebait
@Die_Libertaeren 21.02 18:06
Ein Land, welches Querdenker als "Verschwörungstheoretiker" durch die Medien gejagt hat aber solche Schwurbler in den Parteien sitzen hat, sollte in Grund und Boden privatisiert werden.
🇬🇧 Translation
A country which has chased Querdenker as a "conspiracy theorist" through the media, but has been sitting such sworms in the parties should be privatized in the ground and ground.
@Die_Libertaeren 21.02 18:06
R to @Die_Libertaeren: @UntergrundBonn
@Die_Libertaeren 21.02 16:10
Schluss mit Staatanismus! Wir heizen dem Staat ein - mit der Abrissbirne.
🇬🇧 Translation
Stop stateanism! We'll heat up the state with the rip-off.
@Die_Libertaeren 21.02 12:53
Morgen sprechen wir mit UntergrundBonn über das neuste aus der Bananenrepublik. Schaltet ein ab 19uhr auf X! Link im Kommentar.
🇬🇧 Translation
Tomorrow we'll talk to groundBons about the latest from the banana republic. Turns on X from 19 o'clock! Link in comment.
@Die_Libertaeren 21.02 08:16
Video
@Die_Libertaeren @RosarotePanzer RT von @Die_Libertaeren 21.02 06:20
GM
@Die_Libertaeren 20.02 22:23
Der Rundfunkbeitrag kann uns langsam alle leicht am Arsch lecken
🇬🇧 Translation
The radio contribution can slowly lick our ass
@Die_Libertaeren 20.02 20:58
Nein, ihr Staatzis, das wäre alles andere als "sehr gut"!
🇬🇧 Translation
No, her state, that would be anything but "very good"!
@Die_Libertaeren 20.02 18:59
🥳
@Die_Libertaeren 20.02 18:07
Es geht los mit der Libertären Propaganda 🔥🔥🔥
🇬🇧 Translation
The Libertarian Propaganda
@Die_Libertaeren 20.02 15:43
In welcher Parallelwelt lebt der?
🇬🇧 Translation
In which parallel world does he live?
@Die_Libertaeren 20.02 10:57
„Ich störe mich daran, dass andere ihre Freiheit nutzen mit ihrem Geld zu machen was sie möchten und will daher alle bestrafen“
🇬🇧 Translation
“I am disturbed by others taking advantage of their freedom with their money to make what they want and therefore want to punish everyone”
@Die_Libertaeren RT von @Die_Libertaeren 02.10 22:26
Elon Musk hat 500 Milliarden. Und? Kein einziger Cent kam mit der Knarre. Alles freiwillig. Jeder, der sein Auto fährt, sein Netz nutzt, sein Abo zahlt, hat gesagt: „Ja, das ist es wert.“ Punkt. Der wahre Parasit heißt Staat. Zwang, Steuern, Inflation. Der Staat nimmt nicht nur, er zwingt. Musk kann man meiden, den Staat nicht. Und das nennt ihr „sozial“? Lachhaft. „Vermögenssteuer“ das ist kein Robin Hood, das ist Wegelagerei mit Schlips. Und Umverteilung? Ihr meint: nehmen, verbrennen, neu verpacken und den Dummen als Gerechtigkeit verkaufen. Kapitalismus baut, schafft, riskiert. Sozialismus plündert, nivelliert, zerstört. Der eine schafft Wohlstand, der andere verteilt Elend. Wer heute noch „Kapitalismus hat ausgedient“ schreit, der will nur eins: dass andere schuften, während er verteilt.
🇬🇧 Translation
RT by @The Libertaeren: Elon Musk has 500 billion. So? No one cent came with the gun. All voluntary. Everyone who drives his car uses his net, pays his subscription, said: “Yes, that’s worth it.” Point. The true parasite is state. Compulsion, taxes, inflation. The state does not only take, it forces. Musk can be avoided, not the state. And that's what you call "social"? Laughing. “Loud tax” that is not a Robin Hood, that is road-shifting with slips. And redistribution? You mean: take, burn, repack and sell the fool as justice. Capitalism builds, creates, risks. Socialism plunders, plunders, destroys. One creates prosperity, the other distributes misery. Anyone who still shouts “Capitalism has served out” today wants only one thing: that others created while he spreads.