R to @YveK22: bild.de/regional/koeln/asyl-…
Der Tatverdächtige im Fall Serkan C. heißt Ioanni V. wie inzwischen mehrere Medien berichten, u.a. RTL und BILD.
Vielleicht kann man dieses Thema damit endlich abschließen.
🇬🇧 Translation
The suspect in the case of Serkan C. is Ioanni V., as has been reported by several media, including RTL and BILD.
Maybe you can finally complete this issue.
R to @YveK22: presseportal.de/blaulicht/pm…
R to @YveK22: swp.de/lokales/crailsheim/at…
Guten Morgen zusammen,
wie Zweifel an der Berichterstattung im Zusammenhang mit Straftaten im öffentlichen Raum entstehen. Ein weiteres Beispiel:
Ein 21-Jähriger greift eine Zugbegleiterin, bespuckt sie und will ihr mit einer Flasche in den Bauch schlagen.
Die Bundespolizei veröffentlicht in der Pressemitteilung, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen pakistanischen Staatsangehörigen handelt.
Die Südwest Presse berichtet von dem Angriff, erwähnt aber die Staatsangehörigkeit des Tatverdächtigen nicht.
Man braucht sich nicht wundern, wenn bei derartiger Berichterstattung die Menschen nichts mehr glauben, was Medien berichten.
🇬🇧 Translation
Good morning together,
how doubts arise about reporting in connection with public crimes. Another example:
A 21-year-old grabs a train companion, brushes her and wants to hit her in the stomach with a bottle.
The Federal Police publishes in the press release that the suspect is a Pakistani national.
The Southwest Press reports on the attack, but does not mention the nationality of the suspect.
You don't need to be surprised if people don't believe what media reports on such reporting.
Guten Morgen zusammen,
nachdem sich Gerüchte verbreiteten, dass es sich bei dem Tatverdächtigen im Fall Serkan C. in Wahrheit um einen Syrer handeln würde, der illegal nach Griechenland kam und mit griechischen Papieren ausgestattet wurde und er "Mustafa Aslan" heißen würde, habe ich die zuständige Staatsanwaltschaft gefragt, ob das den Tatsachen entspricht.
Wie in meinem Beitrag von vor ein paar Tagen bereits erklärt, sind das Fake News. Nun bestätigte heute früh auch die Staatsanwaltschaft, dass der Name des Tatverdächtigen nicht "Mustafa Aslan" lautet und er auch kein Syrer ist. Die Antwort im Wortlaut findet sich im Text.
https://aktuellinformiert.de/tatverdaechtiger-im-fall-serkan-c-kein-syrer/
🇬🇧 Translation
Good morning together,
After rumors have spread that the suspect in the case of Serkan C. would in fact be a Syrian who came illegally to Greece and was equipped with Greek papers and would be called "Mustafa Aslan", I asked the competent prosecutor's office whether that is true.
As explained in my post a few days ago, the fake news is. Now the prosecutor's office confirmed this morning that the name of the suspect is not "Mustafa Aslan" and he is not a Syrian. The answer in the text can be found in the text.
https://aktuellinformed.de/tatverdaechtiger-im-fall-serkan-c-kein-syrer/
Heute vor drei Jahren, am 8. Februar 2023 wurde in der Stadtmitte von Ulm ein 25-jähriger Polizist beinah totgeschlagen. Der junge Polizeibeamte war zu Schulungszwecken in Ulm und befand sich nachts auf dem Weg zum Hotel, als ihm vier Typen verdächtig vorkamen. Er vermutete, sie wollten irgendwo einbrechen und sprach sie an. Sein Leben rettete er selbst, weil er gleichzeitig seine Kollegen informiert hatte, die dann später dazukamen. Die Angreifer traten dem jungen Mann immer wieder gegen den Kopf und brachen ihm dabei fast alle Knochen im Kopf- und Gesichtsbereich.
Drei Täter, zwei türkische Brüder und ein Serbe im Alter zwischen 18 und 25 Jahren wurden später zu Haftstrafen verurteilt. Einmal zehn, einmal elf Jahre und der Jüngste zu sechs Jahren Jugendstrafe. Der vierte Täter, ein 13-jähriger Syrer konnte aufgrund seines Alters nicht verurteilt werden.
Im späteren Prozess sagte das Opfer aus: „Mein Oberkiefer war losgetrennt von meinem Schädel. Während des Angriffs habe ich innerlich nach meiner Mutter gerufen und mir gewünscht, dass die Tat vorbei ist. Unabhängig davon, in welche Richtung. Ob in Richtung Himmel oder ob die Täter von mir ablassen und ich überlebe."
Noch am Tattag äußerte sich der Polizeipräsident von Ulm. Dazu hatte ich damals was geschrieben. Ich teile das hier mal:
"Der Ulmer Polizeipräsident hat sich jetzt zur Tat von letzter Nacht in Ulm geäußert, bei der ein 25 jähriger Polizist, der privat unterwegs war, von vier leider geflohenen Tätern lebensgefährlich verletzt wurde.
Er teilt mit, dass das Opfer zwischenzeitlich einmal operiert wurde, jedoch aller Voraussicht nach weitere Eingriffe bis zur vollständigen Genesung nötig seien.
Die unfassbare Brutalität habe die Mitarbeiter in seiner Behörde fassungslos gemacht. Weiter sagt er:
„Wie jemand, der schon am Boden liegt, so grausam geschlagen wird, ist einfach nicht zu verstehen. Die ausufernde Gewalt auf unseren Straßen ist inzwischen ein gesamtgesellschaftliches Problem. Man spricht bei uns immer von einem Wertewandel, aus meiner Sicht haben wir längst einen Werteverfall.“
Tja, da ist wohl jemand, jetzt da es einen aus den eigenen Reihen erwischt hat, zumindest kurzzeitig auf dem Boden der Realität angekommen. Vor rund vier Jahren, anlässlich seiner Amtseinführung als Polizeipräsident von Ulm klang das noch ganz anders. So sagte er damals in einem Interview, übrigens nur rund zwei Monate nach der Gruppenvergewaltigung eines 14 jährigen Mädchens von Illerkirchberg, was in den zuständigen Bereich der Ulmer Polizei fällt:
„Jetzt gilt es aber, nach vorne zu schauen. Trotz des Unterschieds zwischen Stadt und Land, sind die Menschen in der Region Donau/Iller sicher. In einer Stadt gibt es immer mehr Möglichkeiten. Also gibt es dort auch mehr Kriminalität.
Ich muss aber doch konstatieren, dass das Sicherheitsgefühl vieler Menschen deutlich schlechter ist, als es die objektive Bedrohung hergibt. Meiner Ansicht nach hängt das stark zusammen mit der veränderten Mediennutzung, wo einzelne Vorkommnisse vielfach verbreitet werden – ob über die elektronischen Medien oder die auch deutlich gestiegene Zahl an privaten Rundfunkstationen. Man weiß oft gar nicht mehr, ob man von einem Fall schon gehört hat oder ob etwas Neues passiert ist.“
🇬🇧 Translation
Three years ago, 8th In February 2023, a 25-year-old police officer was almost killed in the centre of Ulm. The young police officer was in Ulm for training purposes and was on his way to the hotel at night when four people suspected him. He suspected they wanted to break in somewhere and spoke to them. He saved his life because at the same time he had informed his colleagues who were then joined. The attackers always stood against the young man and broke almost all bones in his head and face.
Three perpetrators, two Turkish brothers and one Serb aged between 18 and 25 were later sentenced to prison sentences. Once ten, once eleven years and the youngest six years of youth penalty. The fourth perpetrator, a 13-year-old Syrian, could not be sentenced due to his age.
In the later process, the victim said: “My upper jaw was separated from my skull. During the attack, I called inside after my mother and wanted the act to be over. Whatever direction. Whether in the direction of heaven or whether the perpetrators leave from me and I survive."
The police president of Ulm said on the day of the crime. That's what I wrote. I'll share this.
"The Ulmer Police President has now expressed his opinion on the last night in Ulm, where a 25-year-old police officer who was travelling privately was injured by four perpetrators who were unfortunately fled alive.
He informs that the victim has been operated once in the meantime, but it is necessary for further intervention until full recovery.
The inconceivable brutality has made the employees unconstitutional in his authority. Next he says:
“As someone who is already on the ground is beaten so cruelly, it is simply not to understand. The proliferation of violence on our roads is now a social problem. We are always talking about a change of values, from my point of view we have long since lost values.”
Well, there's someone, now that it's got one from its own ranks, at least for a short time on the floor of reality. About four years ago, on the occasion of his inauguration as the police president of Ulm, this was quite different. So he said in an interview, by the way, only about two months after the group rape of a 14-year-old girl from Illerkirchberg, which falls into the competent area of the Ulmer police:
“Now it is important to look forward. Despite the difference between city and country, people in the Danube/Iller region are safe. There are more and more possibilities in a city. So there is more crime there.
However, I must state that the sense of security of many people is much worse than it creates the objective threat. In my opinion, this is strongly linked to the changed use of media where individual incidents are often spread – whether via electronic media or the significantly increased number of private radio stations. You often don't know if you've heard of a case or if something new has happened."
R to @YveK22: focus.de/politik/deutschland…