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@markmueller1979 13.03 18:47
Vor ungefähr drei Jahren reifte in mir die Erkenntnis, dass ich nie mehr Socken sortieren muss, wenn ich nur eine Sorte Socken habe. Ich habe es nie bereut.
🇬🇧 Translation
About three years ago I came to the realization that if I only have one type of socks, I will never have to sort socks again. I have never regretted it.
@markmueller1979 13.03 18:20
Aus der Reihe „Gerichte, die die Tochter nun ohne mich kann, weil das Kochen eine Kulturtechnik so wichtig wie das Lesen oder Schreiben ist und ich mich als Erziehungsberechtigter in der Pflicht sehe, ihr das beizubringen“: Gegrillter Schafskäse mit Olivenbrot, Ofengemüse und Salat 👩‍🍳 🐑 🫶
🇬🇧 Translation
From the series “Dishes that my daughter can now do without me because cooking is a cultural technique as important as reading or writing and I see it as my duty as a legal guardian to teach her”: Grilled sheep's cheese with olive bread, oven vegetables and salad 👩‍🍳 🐑 🫶
@markmueller1979 13.03 15:14
Liebes Tagebuch, Zeichen und Wunder, nihilistische Grüße gehen raus an Exodus 7, 3, ganz ohne die Notwendigkeit weiterer Plagen: Ich hatte ein Date. Wir wollten weder bei ihr noch bei mir in der Bude sitzen, nichts unternehmen, bei dem man nur schweigend nebeneinander sitzt (Kino) oder von Menschen umzingelt ist (Restaurant), schon aber etwas miteinander essen, dabei in der Natur sein, aber nicht in der Finsternis hocken (wir konnten beide erst um 18:30): Wir vereinbarten ein Picknick im Wald im Auto. Ich holte sie ab und wir fuhren zu dem Ort, den ich zuvor ausgekundschaftet (ich fuhr die Woche über die schönsten Spots testweise ab) und ihr ein paar Tage vor unserem Treffen vorgeschlagen hatte, sie fand es schön. So saßen wir also in einem warmen Auto (es lebe die Standklimatisierung von E-Autos) auf einem Berg im Wald, mit einem wunderschönen Blick ins Tal, hörten Musik, tranken Radler (alkoholfrei), sie hatte Kartoffelsalat gemacht, ich hatte in veganer (für uns beide okay) Ausführung Frikadellen, Wiener, Gemüsebällchen, Majo, Chilimajo und als Snack Zitronen-Madeleines und Blätterteigstangen mitgebracht (nicht vegan, für uns beide okay, es kann alles so einfach sein), dazu noch eine Kanne heißen Tee. Ich flexte etwas mit meiner beheizten Lunchbox (wir hatten heiße Würstchen!) und freute mich darüber, dass ihr die Playlist gefiel, die ich vorbereitet hatte. Ich frage mich gerade, was Menschen Ende 20 von diesem Date halten, da sitzen die zwei Boomer (sind wir nicht) im Wald und essen Kartoffelsalat mit Frikadellen. Ich fand es toll. Fast 4 Stunden haben wir miteinander geredet, wirklich geredet, wirklich einander zugehört, viel gelacht. Ich glaube, ihr hat es auch gefallen. Wir schreiben. Wir telefonieren. In 14 Tagen wollen wir uns wieder treffen. Ich werde berichten. 🦋
🇬🇧 Translation
Dear diary, Signs and wonders, nihilistic greetings go out to Exodus 7:3, without the need for further plagues: I had a date. We didn't want to sit in the booth with her or with me, we didn't want to do anything where we just sat next to each other in silence (cinema) or were surrounded by people (restaurant), but we wanted to eat something together, be in nature, but not sit in the dark (we both couldn't do it until 6:30 p.m.): We agreed a picnic in the forest in the car. I picked her up and we drove to the place that I had previously scouted (I drove to the most beautiful spots as a test throughout the week) and proposed to her a few days before our meeting, she thought it was nice. So we were sitting in a warm car (long live the stationary air conditioning of electric cars) on a mountain in the forest, with a beautiful view of the valley, listening to music, drinking shandy (non-alcoholic), she had made potato salad, I had brought meatballs, wieners, vegetable balls, mayo, chili majo in a vegan version (okay for both of us) and lemon madeleines and puff pastry sticks as a snack (not vegan, okay for both of us, it can all be that easy). ), plus a pot of hot tea. I flexed something with my heated lunch box (we had hot sausages!) and was happy that she liked the playlist I had prepared. I'm just wondering what people in their late 20s think of this date, where the two boomers (we're not) are sitting in the woods eating potato salad with meatballs. I thought it was great. We talked to each other for almost 4 hours, really talked, really listened to each other, laughed a lot. I think she liked it too. We write. We're on the phone. We want to meet again in 14 days. I will report. 🦋
@markmueller1979 12.03 12:47
Mein peinlichster Screenshot 2026 (bisher):
@markmueller1979 11.03 16:15
Viele hält ja der Schweinehund vom Sport ab, hier versucht es täglich der Saugroboter.
🇬🇧 Translation
The bastard keeps many people from exercising, and here the vacuum robot tries to do it every day.
@markmueller1979 10.03 20:25
22 Jahre ausschließlich Home Office. 😌
@markmueller1979 @StellarArtoisGB RT von @markmueller1979 10.03 20:04
Did you know 😏 He rubbed lemon juice on his face. Robbed two banks. Smiled at the cameras. Got caught in an hour. And changed psychology forever. In 1995, McArthur Wheeler walked into two banks in Pittsburgh and robbed them with no mask, no disguise, and lemon juice on his face. He believed that because lemon juice works as invisible ink on paper, it would make his face invisible to cameras. He smiled directly into the security cameras. Police aired the footage on the evening news and arrested him within an hour. When shown the tape, Wheeler stared at the screen and said, "But I wore the juice." He had tested the theory with a Polaroid selfie and didn't appear in the photo — because lemon juice got in his eyes and he aimed the camera at the ceiling. His case inspired Cornell psychologists David Dunning and Justin Kruger to publish their 1999 paper defining the Dunning-Kruger Effect — the cognitive bias where people with low ability drastically overestimate their own competence.
🇩🇪 Übersetzung
RT von @markmueller1979: Wussten Sie schon 😏 Er rieb sich Zitronensaft ins Gesicht. Zwei Banken ausgeraubt. Lächelte in die Kameras. Wurde in einer Stunde erwischt. Und die Psychologie für immer verändert. Im Jahr 1995 betrat McArthur Wheeler zwei Banken in Pittsburgh und raubte sie aus, ohne Maske, ohne Verkleidung und mit Zitronensaft im Gesicht. Er glaubte, dass Zitronensaft sein Gesicht für Kameras unsichtbar machen würde, weil Zitronensaft auf Papier als unsichtbare Tinte wirkt. Er lächelte direkt in die Überwachungskameras. Die Polizei strahlte das Filmmaterial in den Abendnachrichten aus und verhaftete ihn innerhalb einer Stunde. Als ihm das Band gezeigt wurde, starrte Wheeler auf den Bildschirm und sagte: „Aber ich habe den Saft getragen.“ Er hatte die Theorie mit einem Polaroid-Selfie getestet und erschien nicht auf dem Foto – weil ihm Zitronensaft in die Augen geriet und er die Kamera auf die Decke richtete. Sein Fall inspirierte die Cornell-Psychologen David Dunning und Justin Kruger dazu, 1999 ihre Arbeit zu veröffentlichen, in der sie den Dunning-Kruger-Effekt definierten – die kognitive Verzerrung, bei der Menschen mit geringen Fähigkeiten ihre eigene Kompetenz drastisch überschätzen.
@markmueller1979 09.03 18:49
R to @markmueller1979: * länger = jünger 😂
🇩🇪 Übersetzung
R an @markmueller1979: * länger = jünger 😂
@markmueller1979 09.03 18:48
R to @markmueller1979: Ich wurde unglaublich warm empfangen, von Sebastian (wir sind jetzt per du), etwas länger als ich, würde ich sagen, ähnliche Frisur, Brillenträger, es war ein Match auf den ersten Blick. Es gab einen Cappuccino für mich und unfassbar viel Zeit, ich dachte eigentlich, ich mach da erst mal einen Termin aus oder so. Aber es passte gerade und Sebastian, seines Zeichens Augenoptiker, nahm sich mir an. Ich probierte verschiedenste Gestelle, wir lachten viel. Dann vermaß er meine Augen nach allen Regeln seiner Kunst, erklärte mir alles ganz genau, ich hatte sehr viele Fragen, was genau bedeutet Augeninnendruck, was bedeutet das eigentlich wenn er zu hoch ist, was bedeutet es, wenn er zu niedrig ist, wie hat die Maschine jetzt diese Hornhautkrümmung erkannt, was bedeutet diese oder jene Grafik auf der Monitor, ich wollte ALLES wissen und alles verstehen. Selten wurde ich so abgeholt wie hier. Man hätte es filmen müssen, hier Leute, sehr her, hier seht ihr die beste Kundenberatung der Welt. Das letzte, was ich erwartet hatte, war, dass ich da über zwei Stunden Spaß habe. Am Ende konnte ich ihm noch ein paar Tipps für ihn und seine Familie für ihren Ausflug nach Efteling geben, ich bedankte mich deutlich bei ihm, sodass es alle im Raum auch hören konnten und verabschiedete mich, „bis in zwei Wochen“. Meine ersten Worte waren übrigens tatsächlich „ich brauche eine Brille“. Sag bloß. Danke Sebastian von „eye and art“ Ich werde euch empfehlen! 🤓🫶 2/2 https://eyeandart-optik.de/ihr-optiker-in-heidelberg
🇬🇧 Translation
R to @markmueller1979: I received an incredibly warm welcome from Sebastian (we're on a first name basis now), a little taller than me, I would say, similar hairstyle, wears glasses, it was a match at first sight. There was a cappuccino for me and an incredible amount of time. I actually thought I'd make an appointment or something. But it was just right and Sebastian, an optician, took care of me. I tried out a variety of frames and we laughed a lot. Then he measured my eyes according to all the rules of his art, explained everything to me in detail, I had a lot of questions, what exactly does intraocular pressure mean, what does it actually mean when it's too high, what does it mean when it's too low, how did the machine recognize this corneal curvature, what does this or that graphic on the monitor mean, I wanted to know EVERYTHING and understand everything. Rarely have I been picked up like I was here. You should have filmed it, here people, come on, here you can see the best customer service in the world. The last thing I expected was to have over two hours of fun. At the end I was able to give him a few tips for him and his family for their trip to Efteling, I thanked him clearly so that everyone in the room could hear it and said goodbye, “see you in two weeks”. By the way, my first words were actually “I need glasses”. Just say. Thank you Sebastian from “eye and art” I will recommend you! 🤓🫶 2/2 https://eyeandart-optik.de/ihr-optiker-in-heidelberg
@markmueller1979 09.03 18:48
Liebes Tagebuch, heute war der große Tag! Der Leidensdruck hatte die Linie passiert, die es braucht, um mich aus dem Haus zu treiben. Vor bald zwei Jahren stellte ich fest, dass sich meine Augen schlagartig verschlechtert hatten, praktisch über Nacht. Ein Jahr hat es gebraucht, bis ich eine Augenärztin aufsuchte. Sie war freundlich und zugewandt, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet. Dass man mich da stundenlang vermisst, mir ganz viele Fragen stellt, mit Geräten, die ich nicht verstehe, Drücke und Krümmungen ermittelt. Dem war leider nicht so. Im Grunde war das eine Veranstaltung von 10 Minuten, mein Hinweis „und wenn ich so nach oben links gucke, ist es an den Rändern immer unscharf“ wurde mit „ Also, wir haben da jetzt nichts ungewöhnliches gemessen“ quittiert. Man gab mir einen Zettel, irgendwas mit zwei Dioptrien, und entließ mich in eine unscharfe Welt. Ein weiteres Jahr später, den Zettel hatte ich längst nicht mehr, machte ich mich heute auf die Suche nach einem Brillenfachgeschäft. Meine Augen hatten sich mittlerweile verschlechtert, hatte ich anfangs nur Probleme in der Nahsicht, kamen nun auch Probleme in der Ferne dazu. Es ist schwierig mit mir. Dass ich freiwillig einen Arzt oder eine Ärztin aufsuche, fast unvorstellbar, da muss schon ein Arm oder so ab sein. Meine Krankenkasse überweist mir seit zehn Jahren jedes Jahr 500 € Beiträge zurück, weil ich nie etwas einreiche. Ich bin gerne introvertiert. Aber da nervt es mich. Auf dem Weg durch die Altstadt auf der Suche nach einem Optiker stellte ich fest, wie unfassbar viele Optiker es hier gibt, wenn man mal darauf achtet. Ich überlegte, nach welchen Kriterien ich mir ein Geschäft aussuche und beschloss, unauffällig an einigen vorbeizugehen und zu schauen, ob mir die Menschen darin sympathisch erschienen, so spontan. Ob mir der Laden gefiel. Ich habe keine Ahnung, nach welchen Kriterien man sich seinen Optiker oder seine Optikerin aussucht. Dabei überlegte ich auch, was ich da eigentlich sagen sollte, „ guten Tag, mein Name ist Müller, ich brauche eine Brille“? Das können die sich denken. Ich könnte auch ehrlich sein und sagen „ hey, ich bin total verunsichert und ahnungslos, ich seh einfach nicht mehr so gut, keine Sorge, die Verkehrsschilder kann ich noch lesen, es fällt mir schwer, jetzt total viel sozial mit Ihnen zu interagieren, eigentlich ist heute auch gar nicht mein Tag, ich bräuchte mal etwas Ruhe und alleine sein, aber ich schiebe es schon ein Jahr vor mir her und es wird nicht besser, ich kaufe mir immer nur diese billigen Lesebrillen von Amazon, das hilft mir auf der Arbeit, aber nicht bei der Fernsicht, irgendwie habe ich das Gefühl dein Optiker ist sowas wie dein Urologe, man gibt sich da irgendwie in die Hände anderer, bei einem wichtigen Thema, ich mag bitte, dass Sie mir zuhören, dass sie mich richtig gut beraten, dass Sie mir meine Sorgen nehmen, dass Sie mir das überhaupt erst alles mal erklären und mich so richtig gut vermessen und so, brauche ich jetzt eine Gleitbrille, bekomme ich dann auch eine Gleitsicht Sonnenbrille, brauche ich noch mal eine extra Lesebrille oder eine Arbeitsplatzbrille oder wie das heißt, was ist mit diesem Blaufilterdingsi, außerdem wird es mich total unter Druck setzen, in Ihrem Beisein Brillen anzuprobieren, ich werde das Gefühl haben, Ihnen die Zeit zu stehlen, okay, ich gehe wieder“. Der sechste Optiker (kein Witz) auf der Hauptstraße der Fußgängerzone sah einladend aus, hell, freundlich, viel Holz, nicht so riesig, am Fielmann-Palast lief ich vorbei und fand es abschreckend, sorry, ist bestimmt auch super. In diesem freundlichen Laden sah ich freundlich Gesichter, die sich mit einem Lächeln mit den Kunden vor ihnen unterhielten, ich traute mich hinein. 1/2
🇬🇧 Translation
Dear diary, today was the big day! The stress of suffering had passed the line needed to drive me out of the house. Almost two years ago, I discovered that my eyes had suddenly deteriorated, practically overnight. It took me a year to see an ophthalmologist. She was friendly and approachable, but somehow I expected more. That they miss me for hours, ask me a lot of questions, use devices that I don't understand to determine pressures and curvatures. Unfortunately that wasn't the case. Basically it was a 10 minute event, my comment “and when I look to the top left, it’s always blurry at the edges” was answered with “Well, we didn’t measure anything unusual there”. They gave me a piece of paper, something with two diopters, and released me into a blurry world. Another year later, I no longer had the note, and today I went looking for an eyewear store. My eyes had now deteriorated; at first I only had problems with close-up vision, but now I also had problems with distance vision. It's difficult with me. It's almost unimaginable that I would voluntarily go to see a doctor; I must have lost an arm or something. My health insurance company has been paying me back €500 in contributions every year for ten years because I never submit anything. I like being an introvert. But it annoys me. On the way through the old town looking for an optician, I realized how incredibly many opticians there are here if you pay attention. I thought about what criteria I would use to choose a shop and decided to walk past a few discreetly and see if the people there struck me as likeable, spontaneously. Whether I liked the store. I have no idea what criteria you use to choose your optician. I also thought about what I should actually say, “Hello, my name is Müller, I need glasses”? They can think of that. I could also be honest and say "hey, I'm totally unsettled and clueless, I just can't see that well anymore, don't worry, I can still read the traffic signs, it's difficult for me to interact with you much socially now, actually today isn't my day at all, I need some peace and quiet and to be alone, but I've been putting it off for a year and it's not getting better, I just keep buying these cheap reading glasses from Amazon, that helps me at work, but not at work Distance vision, somehow I have the feeling that your optician is something like your urologist, you are somehow putting yourself in the hands of others when it comes to an important topic. I would like that you listen to me, that you give me really good advice, that you take away my worries, that you explain everything to me in the first place and measure me really well and so on, do I need gliding glasses now, will I then also get varifocal sunglasses, do I need extra reading glasses or work glasses or whatever it is called, what about these Blue filter thingy, plus it'll put a lot of pressure on me to try on glasses in your presence, I'll feel like I'm stealing your time, okay, I'll go again." The sixth optician (no joke) on the main street of the pedestrian zone looked inviting, bright, friendly, lots of wood, not that huge, I walked past the Fielmann Palace and found it intimidating, sorry, it's definitely great too. In this friendly shop I saw friendly faces chatting with the customers in front of them with a smile, I dared to enter. 1/2
@markmueller1979 09.03 18:04
Liebes Tagebuch, heute gab ich mir einen Tag Urlaub. So konnte ich endlich zu meinem alten Händler für den Räderwechsel fahren, mir die Winterräder ins Auto laden lassen und diese zur Einlagerung zu meinem neuen Händler bringen, meine geliebte Jacke aus der Änderungsschneiderei holen und mich über den neuen Reißverschluss freuen, nochmals zur Änderungsschneiderei laufen, weil ich daheim feststellte, dass der Reißverschluss an der linken Tasche auch defekt ist, endlich einen Optiker suchen und mich ausgiebig mit dem Thema Gleitsichbrille beschäftigen, mich mit all den Vorsorgeuntersuchungen beschäftigen, zu denen mir meine Krankenkasse seit ein paar Jahren verzweifelt rät, alle Fenster für meinen neuen Fensterputzer fotografieren, Wäsche waschen, Bettwäsche waschen, trocknen und neu beziehen, Bäder gründlich putzen, mein Fahrrad frühlingsfrisch machen. Ich freue mich darauf, mich morgen auf der Arbeit von diesem Tag erholen zu können.
🇬🇧 Translation
Dear diary, Today I gave myself a day off. So I could finally drive to my old dealer to change the wheels, Have the winter wheels loaded into my car and taken to my new dealer for storage, get my beloved jacket from the tailor shop and am happy about the new zipper, I had to go to the tailor shop again because I discovered at home that the zipper on the left pocket was also broken. finally look for an optician and deal extensively with the topic of varifocal glasses, I'm busy with all the preventive examinations that my health insurance company has been desperately advising me to do for a few years, photograph all the windows for my new window cleaner, washing clothes, Wash, dry and re-upholster bed linen, Clean bathrooms thoroughly, freshen up my bike for spring. I'm looking forward to recovering from this day at work tomorrow.
@markmueller1979 09.03 17:52
Ich habe mich an Brot geschnitten. AN BROT!
🇬🇧 Translation
I cut myself some bread. OF BREAD!
@markmueller1979 @AllAbIntroverts RT von @markmueller1979 09.03 17:00
🇩🇪 Übersetzung
RT von @markmueller1979:
@markmueller1979 @Ronalfinnho RT von @markmueller1979 09.03 12:03
Die meisten Menschen tun stärker, als sie sind. Ich auch.
🇬🇧 Translation
RT by @markmueller1979: Most people act stronger than they are. Me too.
@markmueller1979 08.03 21:10
Grüße aus der Heidelberger Bahnstadt. Hier ist’s so grün, dass die AfD nicht mal plakatiert hat. 💚
🇬🇧 Translation
Greetings from Heidelberg Bahnstadt. It's so green here that the AfD hasn't even put up a poster. 💚
@markmueller1979 08.03 16:58
R to @markmueller1979: Da war nun diese eine Sache, dieses eine „und irgendwann“. Auf jedem unserer Ausflüge in den letzten zehn Jahren nahmen wir etwas mit, einen Stein, einen Schlüsselanhänger, eine Muschel, legten es in ein Glas und sagten zueinander „ und wenn das Glas mal voll ist, dann fahren wir nach Paris ins Disneyland“. Es folgt viele Ausflüge in den Holiday Park, nach Tripsdrill, das LEGOLAND, das Glas füllte sich. Und dann kam Corona. Nach Corona hattest du mit Mama im Urlaub diese Broschüre in die Hände bekommen, über diesen Europapark. Das war nun der Sehnsuchtsort, nicht mehr das Disneyland. Und so, wie wir uns die anderen Parks erschlossen haben, erschlossen wir uns auch den Europapark. Ich weiß noch, wie wir einen Sommer lang fast jede Woche in den HolidayPark gefahren sind und uns an unsere erste Achterbahn getraut haben, Tabaluga. Erst nur in die Halle gehen und schauen. Ein anderes Mal bis ganz nach vorne gehen. Mal in die Höhle der Warteschlange schauen, kurz reingehen, nein, doch nicht. Wie wir es irgendwann geschafft haben, bis zum Einstieg zu kommen, nein, heute noch nicht. Ich habe das so geliebt, das mit dir zu erobern. Immer ohne Druck, immer ohne Stress, immer positiv konnotiert. Eines Tages fuhren wir Tabaluga. Wir waren noch so grün hinter den Ohren wie dieser kleine Drache. So lange ist es nun her. Drei Urlaube im Europapark liegen hinter uns, in Efteling, im Phantasialand, aus der vorsichtigen Vierjährigen, die lieber nur schauen als fahren wollte, wurde eine bald Zwölfjährige, die die krassesten Achterbahn mit ausgestreckten Händen und kreischend vor Glück fährt, in der Schule meist ein T-Shirt aus irgendeinem Freizeitpark trägt, oft besser Bescheid weiß als ich, was gerade wo gebaut wird, wie viele Inversionen genau diese oder jene Bahn hat. Das Glas ist längst voll. Aus den beiden Ahnungslosen, die irgendwann mal nach Paris fahren wollten und denen eine Pandemie dazwischen kam die es danach einfach vergessen haben, sind längst Enthusiasten geworden, ein Team sind sie geworden, nicht mehr der unsichere Papa und das vorsichtige Kind, es gibt für uns kaum schönere Zeit miteinander, als wenn wir uns den Baron in Efteling hinunterstürzen oder Madame Freudenreich fahren, wir lieben es, noch unbesuchte Parks gemeinsam zu entdecken, uns gemeinsam zu trauen, über die Geschichte der Parks zu lesen, den Hersteller der Attraktion zu erraten, uns fallen zu lassen in immersive Welten, zu erleben, Hand in Hand. Ich hatte ihr verraten, dass ich drei Tage im Parc Asterix gebucht habe, da wollten wir schon lange hin. Auch, dass wir danach weiterfahren nach Efteling, da wollten wir schon lange im Sommer mal hin. Nicht verraten hatte ich ihr, dass wir danach vier Tage nach Paris fahren, vier Tage Disneyland. Nun weiß sie es. Das waren sehr, sehr viele Herzen, in der Nachricht von ihr. Ein Jahrzehnt „und irgendwann“ endet in diesem Sommer. 2/2 🎢 ❤️
🇬🇧 Translation
R to @markmueller1979: There was this one thing, this one “and at some point”. On each of our trips over the last ten years, we took something with us, a rock, a keychain, a shell, put it in a jar and said to each other, "and when the jar is full, we'll go to Disneyland in Paris." Many trips to the Holiday Park, to Tripsdrill, to LEGOLAND followed, the glass filled up. And then Corona came. After Corona, you and Mom were on vacation and got your hands on this brochure about this Europa Park. This was now the place of longing, no longer Disneyland. And just as we opened up the other parks, we also opened up Europa Park. I remember how we went to HolidayPark almost every week for a summer and tried our first roller coaster, Tabaluga. First just go into the hall and look. Another time go all the way to the front. Take a look into the cave in the queue, go in briefly, no, not at all. How we eventually managed to get to the entrance, no, not today. I loved conquering this with you. Always without pressure, always without stress, always with a positive connotation. One day we were driving Tabaluga. We were still as green behind the ears as this little dragon. It's been that long now. We have three holidays in Europa Park behind us, in Efteling, in Phantasialand, from the cautious four-year-old who would rather just look than ride, turned into a soon-to-be twelve-year-old who rides the craziest rollercoasters with her hands outstretched and screaming with happiness, usually wears a T-shirt from some amusement park to school, often knows better than me what is being built where, how many inversions exactly this or that ride has. The glass has long been full. The two clueless people who wanted to go to Paris at some point and a pandemic got in the way and then simply forgot about it have long since become enthusiasts, they have become a team, no longer the insecure dad and the cautious child, there is hardly a better time for us together than when we throw ourselves down the Baron in Efteling or ride Madame Freudenreich, we love discovering parks that have not yet been visited together, daring to do it together, reading about the history of the parks, and the manufacturer of the attraction Guess we let ourselves fall into immersive worlds, experiencing them hand in hand. I told her that I had booked three days at Parc Asterix; we had wanted to go there for a long time. Also that we will then continue on to Efteling, we have wanted to go there in the summer for a long time. I didn't tell her that we would then go to Paris for four days and Disneyland for four days. Now she knows. That was very, very many hearts in the message from her. A decade of “and sometime” ends this summer. 2/2 🎢 ❤️
@markmueller1979 08.03 16:58
Liebes Tagebuch, der Urlaub ist gebucht! Um genau zu sein, der beste Urlaub, den ich je mit der Tochter gehabt haben werde, Grüße gehen raus an alle Freunde der vollendeten Zukunft und jene, die die Latte der Erwartungshaltung gerne in unerreichbare Höhen legen. Hier verhält es sich anders. Aber wie es erklären? Dass wir über drei Freizeitparks in neun Tagen, acht Übernachtungen und 2.000 km mit dem Auto durch Europa sprechen, trägt für Außenstehende sicher nichts zur Klärung bei. Man müsste einen Film drehen: Die erste Szene zeigt mich als Kind, wie mich die Mutter meines damals besten Freundes Thorsten irgendwann Anfang der Neunziger in den HolidayPark einlud, ich kann mich an nichts mehr erinnern, aber ich weiß, dass sie einen Audi 80 fuhren. Vielleicht sieht man mich vor einer Achterbahn stehen, mit zwölf Jahren oder so, Schwarzblende, „28 Jahre später“. 28 Jahre ohne einen Gedanken an Freizeitparks. Wie auch, ich habe bis dahin fast mein gesamtes berufliches Leben am Wochenende gearbeitet. Ich wurde Vater, mein Familienstand wechselte auf „geschieden“, drei Dinge stellten sich glasklar heraus, erstens, die Liebe zu meinem Kind ist das ehrlichste und bedingungsloseste Gefühl in meinem Leben, zweitens, ich hasse es, zu spielen, ich hasse es, zu malen, ich hasse es, zu basteln, drittens, als introvertierter Mensch bist du mit einem Kind am Arsch, denn wenn du nicht spielen, malen oder basteln willst, musst du rausgehen. Und so gingen wir raus. Unser allererster Ausflug war der Zoo in Heidelberg. Es folgten viele Zoos, heute gehen wir nicht mehr hin, es ist, wie es oft ist, die Dinge mit Kinderaugen sehen, das ist der Wert. Und wenn das Kind in einem Zoo das sieht, was du siehst, der Eisbär, der immer 5 m nach links und dann wieder 5 m nach rechts läuft, geht der Wert verloren. Aber das ist eine andere Geschichte. Eines Tages dachte ich, lass uns doch mal in den HolidayPark fahren. Es war der Beginn von ganz viel, nie hätte ich das geahnt. Ich fand einen Betriebsmodus als Vater, in dem ich funktionierte. Auf ganz viel Unsicherheit folgte mit den Jahren das Vertrauen, dass diese einst hilflose Flucht hinaus in die Welt für uns beide funktioniert, mehr noch, dass es uns glücklich macht. Ungefähr 500 Ausflüge später, ganz vielen Ritualen, Traditionen, die Neckarwiesen entlang in die Altstadt, ans Wasser in Mannheim, mit dem Fahrrad durch die Felder, gewandet auf den Mittelaltermärkten der Region, sind Freizeitparks unser größtes Hobby geworden. Wir haben mittlerweile 25 Tage und Nächte alleine im Europapark verbracht, schauen beim Frühstück unsere YouTube Kanäle über Achterbahnen, haben unsere eigene App programmiert, um unsere Erlebnisse zu tracken, streiten darüber, ab der zweite Launch bei Taron unser Lieblingslaunch ist und über das Pacing von Voltron. Wir lieben es. Nur wir beide, alleine in einem Park (wir haben es mit Freunden, Familie, … versucht, es ist anders). Es ist ein Gefühl, dass man nur schwer beschreiben kann. Vielleicht ist es die Ähnlichkeit zwischen ihr und mir. Selbst nach fünf Tagen am Stück bei 35° In einem Park hatten wir kein einzigen schlechten Moment. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür. 1/2
🇬🇧 Translation
Dear diary, the vacation is booked! To be precise, the best vacation I have ever had with my daughter. Greetings go out to all friends of the perfect future and those who like to set the bar of expectations to unattainable heights. Things are different here. But how to explain it? The fact that we're talking about three theme parks in nine days, eight overnight stays and 2,000 km by car through Europe certainly doesn't help clarify anything for outsiders. You would have to make a film: The first scene shows me as a child, the mother of my then best friend Thorsten inviting me to the HolidayPark sometime in the early 1990s. I can't remember anything, but I know that they were driving an Audi 80. Maybe you'll see me standing in front of a roller coaster, at twelve years old or something, fade to black, "28 years later." 28 years without a thought about theme parks. Anyway, up until then I had worked on weekends for almost my entire professional life. I became a father, my marital status changed to "divorced", three things became crystal clear, firstly, love for my child is the most honest and unconditional feeling in my life, secondly, I hate playing, I hate painting, I hate doing crafts, thirdly, as an introvert you are screwed with a child, because if you don't want to play, paint or do crafts, you have to go outside. And so we went out. Our very first trip was to the zoo in Heidelberg. Many zoos followed, today we don't go there anymore, as is often the case, we see things through children's eyes, that's the value. And if the child in a zoo sees what you see, the polar bear that always runs 5 m to the left and then 5 m to the right, the value is lost. But that's another story. One day I thought, let's go to the HolidayPark. It was the beginning of a lot, I would never have imagined it. I found a mode of operation as a father in which I functioned. Over the years, a lot of uncertainty was followed by trust that this once helpless escape into the world would work for both of us, and even more so, that it would make us happy. About 500 trips later, lots of rituals and traditions, along the Neckar meadows to the old town, to the water in Mannheim, cycling through the fields, wandering around the region's medieval markets, amusement parks have become our biggest hobby. We have now spent 25 days and nights alone in Europa Park, watching our YouTube channels about roller coasters over breakfast, programming our own app to track our experiences, arguing about whether the second launch at Taron is our favorite launch and about the pacing of Voltron. We love it. Just the two of us, alone in a park (we tried it with friends, family,... it's different). It's a feeling that's hard to describe. Maybe it's the similarity between her and me. Even after five days in a row at 35° in a park, we didn't have a single bad moment. I am very, very grateful for that. 1/2
@markmueller1979 @Diana_Kuegler RT von @markmueller1979 08.03 15:29
Happy Women's Day ❤️ Zaz - Je veux -
🇩🇪 Übersetzung
RT von @markmueller1979: Alles Gute zum Frauentag ❤️ Zaz - Je veux -
@markmueller1979 @DschungleQueen RT von @markmueller1979 08.03 07:11
Ich finde es toll wenn jemand was zum Ersten Mal probiert. Sich traut. Ob es ein Kuchenbacken ist, Fallschirmspringen oder Fußnägel in schwarz lackieren.
🇬🇧 Translation
RT by @markmueller1979: I think it's great when someone tries something for the first time. Dares. Whether it's baking a cake, skydiving or painting your toenails black.
@markmueller1979 07.03 18:17
Liebes Tagebuch, für einigen Monaten stellte sich ein Gast ein und es war mir nicht möglich, ihn der Eiseskälte und seinem Schicksal zu überlassen, nachdem er sich in mein Heim geflüchtet hatte. Wir haben viel voneinander und übereinander gelernt, so hoffe ich es, auch wenn unsere Beziehung sehr einseitig war. Ich zumindest weiß nun, dass er Apfel lieber mag als Paprika und Paprika lieber als Zucchini, dass er Banane manchmal mag und manchmal nicht, dass er grünes Papier als Blattwerk akzeptiert, sich beim Essen mehr Zeit nimmt als das Kind im Bad, Basilikum-Stengel gehakt bevorzugt, seinen Saugrüssel eng am Körper trägt, wenn er ihn nicht benötigt und überraschend oft auf Toilette muss. Welches Geschlecht er hatte, hat mein Gast nicht verraten, es spielte für unsere Beziehung aber auch keine Rolle. Alle zwei Tage durfte ich sein Zimmerservice sein und mich darüber freuen, wie er kurz danach auf seinem Apfel saß. Täglich wurde der Tochter Bericht erstattet, es hat großen Spaß gemacht. Einen Winter lang. Heute nun war es soweit, es galt, Abschied zu nehmen. Es mögen noch kalte Tage kommen, aber es ist wie mit den Schiffen, im Hafen sind sie am sichersten, doch für den Hafen sind sie nicht gebaut. Und so trugen wir ihn bei sonnigen 18 Grad zu dieser verlassenen Streuobstwiese, die lange schon nicht mehr bewirtschaftet wird, setzten ihn unter einen alten Apfelbaum, hohe Hecken in der Nähe, noch ein letztes Stück Apfel dazu: Mach’s gut, Wanzi der Wanzose. 🪲
🇬🇧 Translation
Dear diary, For a few months a guest arrived and I was unable to leave him to the freezing cold and his fate after he had taken refuge in my home. I hope we learned a lot from each other and about each other, even if our relationship was very one-sided. At least I now know that he likes apples better than peppers and peppers than zucchini, that he sometimes likes bananas and sometimes he doesn't, that he accepts green paper as foliage, takes more time when eating than the child in the bathroom, prefers basil stalks hooked, carries his proboscis close to his body when he doesn't need it and has to go to the toilet surprisingly often. My guest didn't reveal what gender he was, but it didn't play any role in our relationship. Every two days I was allowed to be his room service and enjoy how he sat on his apple shortly afterwards. Reports were given to the daughter every day and it was great fun. For one winter. Today it was time to say goodbye. There may still be cold days, but it's like with ships, they are safest in the harbor, but they were not built for the harbor. And so, in a sunny 18 degrees, we carried him to this abandoned orchard that has not been cultivated for a long time, placed him under an old apple tree, high hedges nearby, and one last piece of apple: Take care, Wanzi the bug. 🪲
@markmueller1979 @tchaloyi RT von @markmueller1979 07.03 15:09
Back in 2011, I went into computer hardware repairs. I started with laptop chargers. I remember peeling back the rubber, soldering wires, and always staring at that weird plastic bulge on the cable. It didn't look like it did anything, but it was on every single high-end charger I fixed. I used to wonder if it was a hidden battery or just a weight to keep the cord from tangling. It turns out, that little lump is the unsung hero of your workspace. It's called a Ferrite Bead, and its only job is to act as a silencer for your electricity. See, every electronic device is naturally noisy. They send out invisible electromagnetic signals. Without that cylinder, your charger cable would turn into a giant antenna, broadcasting interference that would make your Wi-Fi slow, your TV flicker, or your speakers buzz. Inside that plastic shell is just a chunk of magnetic iron. It catches all that electrical noise and kills it before it can escape the wire. It’s basically a muzzle for your cable so your gadgets can live in peace. INALEGWU.
🇩🇪 Übersetzung
RT von @markmueller1979: Im Jahr 2011 habe ich mich mit der Reparatur von Computerhardware beschäftigt. Ich habe mit Laptop-Ladegeräten angefangen. Ich erinnere mich, wie ich den Gummi abzog, die Drähte verlötete und immer auf diese seltsame Plastikbeule am Kabel starrte. Es sah nicht so aus, als hätte es irgendetwas bewirkt, aber es war bei jedem einzelnen High-End-Ladegerät, das ich repariert habe. Ich habe mich immer gefragt, ob es sich um eine versteckte Batterie oder nur um ein Gewicht handelt, das verhindert, dass sich das Kabel verheddert. Es stellt sich heraus, dass dieser kleine Klumpen der unbesungene Held Ihres Arbeitsplatzes ist. Es wird Ferritperle genannt und seine einzige Aufgabe besteht darin, als Schalldämpfer für Ihren Strom zu fungieren. Sehen Sie, jedes elektronische Gerät ist von Natur aus laut. Sie senden unsichtbare elektromagnetische Signale aus. Ohne diesen Zylinder würde sich Ihr Ladekabel in eine riesige Antenne verwandeln, die Störungen aussendet, die Ihr WLAN verlangsamen, Ihren Fernseher flackern oder Ihre Lautsprecher summen lassen. In dieser Plastikhülle befindet sich nur ein Stück magnetisches Eisen. Es fängt das gesamte elektrische Rauschen auf und tötet es ab, bevor es aus dem Kabel entweichen kann. Es ist im Grunde ein Maulkorb für Ihr Kabel, damit Ihre Geräte in Ruhe leben können. INALEGWU.
@markmueller1979 06.03 19:33
Liebes Tagebuch, Drei Jahre bin ich nun rein elektrisch unterwegs und gut 45.000 km gefahren, im Dezember läuft mein Leasing aus, das neue Auto habe ich gerade bestellt. Ich möchte meine Erfahrungen, Beweggründe für ein E-Auto und meine vielleicht recht speziellen und so nur für mich geltenden Bedürfnisse einmal sortieren. Zunächst nehmen wir alles raus, was etwas mit Geld zu tun hat. Die Leute fragen mich oft, was mich das Laden zu Hause kostet, welche Ladekarten ich habe, was das Laden an einer Tankstelle kostet, die Wahrheit ist, ich habe keine Ahnung. Ich weiß, dass ich zu Hause an der Wollbox mit Öko-Strom lade, ein entsprechender Stromanbieter ist hier in der Bahnstadt sogar Pflicht. Ich habe nur eine einzige Ladekarte, die ist von BMW. Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, was 1 kWh eigentlich bedeutet. Ich lease immer für drei Jahre, kein Geschäftsauto, rein privat, ist mir alles zu viel, zu kompliziert, ich habe kaum berufliche Fahrten, vielleicht eine in zwei Monaten, für mich hat die Unkompliziertheit der Dinge stets den größten Wert, Geld ist genau das Mittel dafür, mir Einfachheit zu kaufen, das ist ein Luxus. Dafür habe ich nur 15 schwarze Shirts. Meist sage ich meinem Händler nicht mehr, als welches Auto es werden soll und lass es ihn komplett konfigurieren, im Grunde ist es einfach bei mir, alles drin, außen blau, innen schwarz. Er sagt mir nur, was er weggelassen hat (Anhängerkupplung und Panoramadach) und wir unterhalten uns noch über die Felgen, hier stelle ich tatsächlich eine gewisse Eitelkeit bei mir fest, ich finde, mit den Felgen steht und fällt der Gesamteindruck des Fahrzeugs. Anschließend fahre ich dieses Auto drei Jahre, gebe ihm einen Namen, erlebe viel mit ihm, mache Bilder darin, wie die Tochter und ich auf irgendeinem Roadtrip nach Holland im Auto sitzen und Pommes essen. Nach drei Jahren stelle ich es dem Händler auf den Hof und steige in das nächste Auto, dass wieder drei Jahre so etwas wie ein Familienmitglied ist. So fuhr ich vier mal hintereinander einen Vierer BMW, das Grand Coupé, noch mal das Grand Coupé, dann das Coupé, dann der i4, der Verdacht drängt sich auf, ich könnte ein Gewohnheitmensch sein, aber auch hier geht es eigentlich um die Unkompliziertheit. Man kann das unvernünftig finden, irrational, finanziell unvorteilhaft, ich habe längst aufgehört, mich hier zu erklären oder was für mich von Wert ist. Auf den i4 folgt nun im Dezember der iX3, ein fantastisches Auto, 800 km Reichweite, extrem schnelles Laden, in Europa gefertigt, ohne seltene Erden, ich glaube, nach 20.000 km hast du den Verbrenner, was die CO2 Emissionen bei der Herstellung des Autos betrifft, schon überholt, wohl gemerkt, wenn du den deutschen Strommix tankst, mit Ökostrom natürlich noch viel früher, der Akku zu 50 % aus recycelte Materialien, die Bezüge aus recycelten PET Flaschen, man kann das sicher alles schlecht reden, wenn man sich genug Mühe gibt, ich sehe aber, dass BMW das ernst nimmt, mir reicht das. Mehr geht immer. 1/2
🇬🇧 Translation
Dear diary, I've been driving purely electrically for three years now and have driven a good 45,000 km. My lease expires in December and I've just ordered the new car. I would like to sort through my experiences, reasons for owning an electric car and my perhaps quite specific needs that only apply to me. First, let's take out everything that has something to do with money. People often ask me how much it costs me to charge at home, what charging cards I have, how much it costs to charge at a gas station, the truth is, I have no idea. I know that I charge with green electricity from the Wollbox at home; an appropriate electricity provider is even mandatory here in Bahnstadt. I only have one charging card, it's from BMW. To be honest, I don't even know what 1 kWh actually means. I always lease for three years, no business car, purely private, everything is too much for me, too complicated, I hardly have any business trips, maybe one in two months, for me the simplicity of things is always of the greatest value, money is exactly the means to buy simplicity for myself, that's a luxury. I only have 15 black shirts for that. Most of the time I don't tell my dealer more than what car it should be and let him configure it completely, basically it's just mine, everything is included, blue on the outside, black on the inside. He just tells me what he left out (trailer hitch and panoramic roof) and we talk about the rims, here I actually notice a certain vanity in myself, I think the overall impression of the vehicle depends on the rims. Then I drive this car for three years, give it a name, experience a lot with it, take pictures in it of my daughter and I sitting in the car on some road trip to Holland and eating fries. After three years I put it in the dealer's yard and get into the next car that has been something like a family member for another three years. So I drove a four-series BMW four times in a row, the Grand Coupé, again the Grand Coupé, then the Coupé, then the i4. The suspicion arises that I could be a creature of habit, but here too it's actually about simplicity. One may find this unreasonable, irrational, financially disadvantageous, I have long since stopped trying to explain myself here or what is of value to me. The i4 will now be followed in December by the iX3, a fantastic car, 800 km range, extremely fast charging, manufactured in Europe, without rare earths, I think after 20,000 km you have already overtaken the combustion engine in terms of CO2 emissions during the manufacture of the car, mind you if you fill up with the German electricity mix, with green electricity much earlier of course, the battery is made from 50% recycled materials, the covers made from recycled PET Bottles, you can certainly talk things down if you try hard enough, but I see that BMW is taking this seriously, that's enough for me. More is always possible. 1/2
@markmueller1979 06.03 19:33
R to @markmueller1979: Meine Erfahrung also: Ausnahmslos positiv. Was leicht ist, schließlich habe ich einen Tiefgaragenstellplatz mit Wallbox. Ich habe in der Zeit wenig auf Rastplätzen geladen, und wenn, dann nie mehr als eine halbe Stunde, nie, weil ich das 30 Minuten musste, sondern weil wir eben Pause gemacht haben und die Zeit zum Laden nutzen. Bei den ganzen hitzigen Diskussionen frage ich mich immer, ob die Leute denn alle immer 500 km durchbrettern wollen, ohne einmal auf Toilette oder sich mal strecken zu müssen. Bei sehr, sehr vielen Ausflügen, habe ich es genossen, dort auf dem Parkplatz (beispielsweise Rulantica oder Efteling) zu „tanken“, während ich im Park bin und später wieder in ein voll geladenes Auto zu steigen. Ein klares Highlight war für mich auch, nie in ein kaltes oder warmes Auto steigen zu müssen. Selbst in der Tiefgarage nicht. Da muss ja kein Motor laufen. Du sitzt ja einfach auf einem Akku und hast natürlich immer StandKlima, schön mit der App gesteuert. Liebs. Nie mehr Verbrenner. Meine Beweggründe sind einfach: ich hätte es vor mir schlicht nicht rechtfertigen können, dass ich, Tiefgarage, Wallbox, wieder einen Verbrenner hole. Warum sollte ich das tun, auch und gerade bei meinem NutzungsProfil? Ich muss nirgendwo hinpendeln, die Kosten sind mir egal, ich kann nur wiederholen: Tiefgarage, Wallbox, ich bin Vater, Klimawandel ist keine Glaubensfrage, wenn jemand wie ich kein E-Auto fährt, wer bitte dann? Würde ich ein E-Auto fahren, wenn ich keine Wallbox hätte? Sorry, nein. Wäre mir zu kompliziert, ständig MenschenKontakt an irgendeiner Ladesäulen oder so, dafür bin ich nicht der Typ, dafür ist zu wenig Ideologie in mir. Ich geb mir Mühe, ja. Aber mir fehlt die Fähigkeit zur Radikalisierung. Versuche ich, auf Fleisch zu verzichten und schaffe ich das auch an fünf von sieben Tagen? Oh ja. Esse ich gerne mal ein Steak am Wochenende? Unbedingt. Damit wären wir bei meinen Bedürfnissen: Die Dinge müssen unkompliziert sein. Check. Ich habe es gern so leise wie möglich. Check. Ich möchte dabei das Gefühl haben, meiner Verantwortung, als jemand, der es sich leisten kann und meiner Verantwortung als Vater gerecht zu werden. Check. Es ist nicht alles perfekt. Aber für mich ist das ein Weg, der funktioniert. Wohlwissend, dass es ein sehr spezieller Weg mit sehr speziellen Prioritäten und hier und da auch Privilegien ist. Ich wünsche mir, dass es in Zukunft weniger dafür braucht und Elektromobilität für alle unkompliziert und erschwinglich ist. 2/2 🚙 ⚡️ 💛
🇬🇧 Translation
R to @markmueller1979: So my experience: Without exception positive. Which is easy, after all, I have an underground parking space with a wallbox. I didn't charge much at rest areas during that time, and when I did, it was never for more than half an hour, never because I had to do it for 30 minutes, but because we just took a break and used the time to charge. With all the heated discussions, I always wonder whether people all want to ride 500 km without having to go to the toilet or stretch. On many, many trips, I enjoyed “refueling” in the parking lot (for example Rulantica or Efteling) while I was in the park and later getting back into a fully charged car. A clear highlight for me was never having to get into a cold or warm car. Not even in the underground car park. No engine has to be running. You simply sit on a battery and of course always have a standby climate, nicely controlled with the app. Dear. No more combustion engines. My motives are simple: I simply couldn't have justified the fact that I, underground car park, wallbox, got another combustion engine. Why should I do that, especially with my usage profile? I don't have to commute anywhere, I don't care about the costs, I can only repeat: underground parking, wallbox, I'm a father, climate change is not a question of faith, if someone like me doesn't drive an electric car, then who will? Would I drive an electric car if I didn't have a wallbox? Sorry, no. It would be too complicated for me to constantly be in contact with people at charging stations or something like that, I'm not the type for that, I don't have enough ideology for that. I'm trying hard, yes. But I lack the ability to radicalize. Am I trying to avoid meat and can I do it five out of seven days? Oh yes. Do I like to eat a steak on the weekend? Absolutely. This brings us to my needs: Things have to be straightforward. Check. I like it to be as quiet as possible. Check. I want to feel like I'm fulfilling my responsibility as someone who can afford it and my responsibility as a father. Check. Not everything is perfect. But for me this is a way that works. Knowing full well that it is a very special path with very special priorities and privileges here and there. I hope that in the future there will be less need for this and electromobility will be uncomplicated and affordable for everyone. 2/2 🚙 ⚡️ 💛
@markmueller1979 06.03 18:44
R to @markmueller1979: In der zweiten Runde mussten die Kinder einen Fremdtext lesen, einer begann, nach einer gewissen Zeit wurde der nächste aufgerufen und sollte an dieser Stelle weiterlesen, es war also reiner Zufall, wer was las. Wieder schloss ich die Augen. Sie las es ganz zauberhaft. Und dann kam wieder dieser Junge. Unglaublich. Wieder, als wäre es sein Buch. Und dann kam eine Stelle, an der die Protagonistin sinngemäß (paraphrasiert „und sie summte vor sich hin …“) ein Liedchen sang, auf Englisch. Und ohne auch nur die geringste Unsicherheit zu zeigen oder die geringste Pause zu machen, sang er diesen Text zu einer spontan erdachten Melodie. Auf Englisch. Ich war kurz davor aufzustehen, zu applaudieren und BRAVO!! zu rufen. Er gewann am Ende. Mittlerweile hat er auch den Regional-Entscheid gewonnen. Ich wünsche ihm beim Landesentscheid viel Glück und den finalen Triumph im Bundesentscheid, er hat es verdient. Enttäuscht ist das falsche Wort, es war die ersten Tage eher die Sache mit der Fahrradkette, ein „Vielleicht hätten wir eine andere Stelle nehmen sollen, vielleicht hätten wir dies oder das noch besser üben sollen“, vielleicht war ich hier kein guter Lehrer, vielleicht lag es an mir, vielleicht hätte ich mir noch mehr Mühe geben müssen, Dinge, die ich alle zu mir selbst sagte, auf die Tochter war und bin ich unglaublich stolz und ich versuchte, ihr in ihrer eigenen Enttäuschung mit Liebe und Trost zu begegnen, was letztlich auch gelang. Als sich in mir die Dinge beruhigt hatten, sah ich das Meta: Dass das Ergebnis nur ein ganz kleiner und eigentlich auch unwichtiger Teil der ganzen Sache war. Dass diese Erfahrung mit ihr so wunderschön war. Sich ein Buch so richtig zu erschließen, lange über die Stimmung einer Szene zu sprechen, über einzelne Wörter, den Blick weit zu machen, sich mit dem Autor zu beschäftigen (Wir lesen nun gerade die Fortsetzung, ja, es gibt tatsächlich eine Fortsetzung!). Zu sehen, wie sie über sich hinausgewachsen ist. Wie viel Sicherheit sie ausgestrahlt hat. Wie ihr das Lesen so viel bedeutet hat wie mir. Sie war schon immer ein Spiegel für mich und wird das auch immer sein. Auf der einen Seite steht meine Kindheit und blickt in ihrer Kindheit. Das hat schon immer viel mit mir gemacht. Ich hätte mir damals gewünscht, dass mir jemand hilft, jemand mit mir übt. Heute konnte ich derjenige sein, der hilft. Es war eine heilsame Erfahrung. Nach ein paar Tagen schauten wir noch mal gemeinsam den Film. „ Papa, das ist im Buch ganz anders!“ „Hä, das kommt im Buch gar nicht vor!“ „ Die haben ja alles weggelassen!!“ Ich liebe es. Bücher sind Freunde. ❤️ 📚 2/2
🇬🇧 Translation
R to @markmueller1979: In the second round the children had to read a foreign text, one started, after a certain time the next one was called and was supposed to continue reading at this point, so it was pure chance who read what. I closed my eyes again. She read it quite magically. And then that boy came again. Incredible. Again, like it was his book. And then there was a point where the protagonist sang a little song (paraphrased “and she was humming to herself…”) in English. And without showing the slightest uncertainty or taking the slightest pause, he sang these lyrics to a spontaneously conceived melody. In English. I was about to stand up, applaud and BRAVO!! to call. He won in the end. He has now also won the regional decision. I wish him good luck in the state decision and the final triumph in the national decision, he deserves it. Disappointed is the wrong word, in the first few days it was more about the bike chain thing, a “Maybe we should have taken another job, maybe we should have practiced this or that even better”, maybe I wasn't a good teacher here, maybe it was me, maybe I should have tried harder, things that I said to myself, I was and am incredibly proud of my daughter and I tried to treat her with love and comfort in her own disappointment, which was ultimately successful. When things calmed down within me, I saw the meta: That the result was only a very small and actually unimportant part of the whole thing. That this experience with her was so wonderful. To really understand a book, to talk for a long time about the mood of a scene, about individual words, to widen your gaze, to engage with the author (we are now reading the sequel, yes, there is actually a sequel!). To see how she has grown beyond herself. How much security she radiated. How reading meant as much to her as it did to me. She has always been a mirror for me and always will be. On one side is my childhood, looking into her childhood. That has always done a lot for me. Back then I would have liked someone to help me, someone to practice with me. Today I could be the one to help. It was a healing experience. After a few days we watched the film together again. “Dad, it’s completely different in the book!” “Huh, that doesn’t even appear in the book!” “They left everything out!!” I love it. Books are friends. ❤️ 📚 2/2
@markmueller1979 06.03 18:44
Liebes Tagebuch, ich schulde dir noch meine Eindrücke vom Kreis-Entscheid des Vorlese-Wettbewerbs. Die Kurzfassung: Manchmal zeigt die Kamera bei Olympischen Spielen die Eltern der Athletin oder des Athleten, wie sie in den Rängen sitzen und mitfiebern. Unsere Veranstaltung war ungefähr 1.000 Stufen darunter, das Gefühl war aber gleich. Am Ende gab es einen würdigen Sieger. Die Langfassung: Alter Falter. Ich muss dafür das Wort Stellvertreterprüfungsangst erfinden, das fängt es einigermaßen ein. Ich war unendlich aufgeregt. Aber der Reihe nach. 1991 (?) müsste es gewesen sein, 6. Klasse, ich hatte es gerade so auf die Realschule geschafft, Sprachfehler, Sauklaue, „schwierige Umstände“, eine Vier in Deutsch, aber nun war ich da, die fünfte Klasse verlief überraschend gut und passte kein Stück zu meinem Selbstbild, in der 6. war es ebenso, der Höhepunkt war, Klassensieger im Vorlesen geworden zu sein. Auch kein Olympisches Gold, aber für mich war es das. Schulsieger wurde ich nicht und ich behaupte bis heute (und liege damit falsch), es lag nur an diesem verdammten „sooft“, ja, EIN Wort, über das ich stolperte und es wie Brot mit langem O aussprach. Garstiges Wort. Als Zweitplatzierter bekam ich ein Buch vom Rektor geschenkt, Robin Hood, mit Widmung, es war ein Schatz für mich. Will sagen: Es war damals eine große Sache für mich, 35 Jahre später war es das und vielleicht gerade deswegen auch. Wir hatten uns für „Das letzte Einhorn“ von Peter S. Beagle entschieden, für mich schon immer ein Buch im Grenzbereich dessen, was ein Kinderbuch ist, ein Buch, in dem etwas völlig anderes steht, wenn man es als Kind oder als Erwachsener liest. Wir durchforsteten es nach einer Stelle, die den Wettbewerbsregeln entsprach: drei Minuten Lesezeit, nichts gekürzt oder verändert, verständlich, Lust machend, das Buch zu lesen. Wir entschieden uns für den Moment, als das Einhorn schlafend am Wegesrand lag, die Hexe Mommy Fortuna es entdeckte und sie ihren grobschlächtigen und einfältigen (im Buch: „vierschrötigen“) Handlanger Rukh fragte, was er sah, „ein Pferd“, sie ihren jungen Zauberer Schmendrick fragte, „eine weiße Stute“, und sie durchschaute, dass es bei ihm eine Lüge war. Wir übten die Stelle immer wieder, über Wochen, hörten das Hörbuch, laßen den Comic, recherchierten zum Thema, wie liest man „gut“, wir haben überlegt, wie sie die Stimmen macht, von der gruseligen Hexe Fortuna, Rukh, Schmendrick, nicht zu viel, nicht zu wenig, es hat Überwindung gekostet, es exponiert. Am Tag vor dem Wettbewerb rief sie mich abends nochmals an, Papa, können wir noch mal lesen. Der Wettbewerb verlief so, dass jeder der Schulsieger:innen in der ersten Runde ein selbst gewähltes Buch vorstellte und 3 Minuten daraus lesen sollte, auf die Zeit musste man selbst achten und sich entsprechend vorbereitet haben. Als sie dran war, habe ich die Augen geschlossen und nur noch zugehört, vor mich hin genickt und genossen, wie sie all das befolgt hat, was wir geübt hatten, jede Betonung saß, sie trug es mit unglaublicher Ruhe vor, man war mit ihr in dieser Nacht und in diesem Wald. Ich war unfassbar stolz. Eltern, bekanntlich der Feind der objektiven Wahrnehmung, aber ich bin mir sicher, dass alle Anwesenden zustimmen würden, das ist nach der ersten Runde sehr klar nur noch eine Sache zwischen der Tochter und einem etwas älteren Jungen war: Er las aus dem Buch „Wolf“ von Saša Stanišić und ich schwöre, er las es, als wäre es SEIN Buch, eigentlich las er es nicht, er erzählte es dir, eine fantastische Stelle, ohne direkte Rede, mit schnellen, kurzen Sätzen, verschiedenen Gefühlsregungen, als würde er nachdenken, ein Selbstgespräch führen, das wäre er allein in diesem Raum. Ich war begeistert. 1/2
🇬🇧 Translation
Dear diary, I still owe you my impressions of the district decision of the reading competition. The short version: Sometimes at the Olympic Games the camera shows the athlete's parents sitting in the stands and cheering. Our event was about 1,000 steps below, but the feeling was the same. In the end there was a worthy winner. The long version: Old butterfly. I have to invent the word substitute exam anxiety, that pretty much captures it. I was incredibly excited. But first things first. It must have been 1991 (?), 6th grade, I had barely made it to secondary school, language impediments, bad luck, "difficult circumstances", a four in German, but now I was there, fifth grade went surprisingly well and didn't fit my self-image at all, it was the same in the 6th, the highlight was being the class winner in reading aloud. Not Olympic gold either, but for me that was it. I didn't win school and I still claim to this day (and I'm wrong) that it was just because of that damn "sooft", yes, ONE word that I stumbled upon and pronounced it like bread with a long O. Nasty word. As second place I received a book from the principal, Robin Hood, with a dedication, it was a treasure for me. What I mean is: It was a big deal for me at the time, 35 years later it was and maybe that's why. We chose “The Last Unicorn” by Peter S. Beagle, which for me has always been a book on the borderline of what a children's book is, a book that says something completely different if you read it as a child or as an adult. We searched through it for a passage that met the competition rules: three minutes of reading time, nothing shortened or changed, understandable, and made you want to read the book. We chose the moment when the unicorn was lying asleep on the side of the road, the witch Mommy Fortuna discovered it and she asked her coarse and simple-minded (in the book: "four-footed") henchman Rukh what he saw, "a horse", she asked her young magician Schmendrick, "a white mare", and she saw through it that he was lying. We practiced the passage again and again, for weeks, listened to the audio book, read the comic, researched the topic, how do you read “well”, we thought about how she does the voices, from the scary witch Fortuna, Rukh, Schmendrick, not too much, not too little, it took effort, it exposed. The day before the competition she called me again in the evening, Dad, can we read again. The competition went like this: in the first round, each of the school winners presented a book of their own choosing and had to read it for 3 minutes; they had to keep an eye on the time and have prepared accordingly. When it was her turn, I closed my eyes and just listened, nodding to myself and enjoying how she followed everything we had practiced, every emphasis was spot on, she recited it with incredible calm, you were with her in that night and in that forest. I was incredibly proud. Parents, as we all know, are the enemy of objective perception, but I'm sure everyone present would agree that after the first round it was very clear that it was just a matter between the daughter and a slightly older boy: He was reading from the book “Wolf” by Saša Stanišić and I swear he was reading it as if it was HIS book, actually he wasn't reading it, he was telling you, a fantastic passage, without direct speech, with quick, short sentences, different emotions, as if he was thinking, talking to himself, that would be him alone in this room. I was thrilled. 1/2
@markmueller1979 06.03 18:44
Aus der Reihe „Gerichte, die die Tochter nun ohne mich kann, weil das Kochen eine Kulturtechnik so wichtig wie das Lesen oder Schreiben ist und ich mich als Erziehungsberechtigter in der Pflicht sehe, ihr das beizubringen“: Gegrillter Schafskäse 👩‍🍳 🐑 🫶
🇬🇧 Translation
From the series “Dishes that my daughter can now do without me because cooking is a cultural technique as important as reading or writing and I see it as my duty as a legal guardian to teach her”: Grilled sheep cheese 👩‍🍳 🐑 🫶
@markmueller1979 05.03 19:14
Die Tochter und ich sind über den Winter voll in das Ramen-Ding eingestiegen, wie findet ihr? 🙂👨‍🍳 👩‍🍳 🍜
🇬🇧 Translation
The daughter and I got into the ramen thing over the winter, what do you think? 🙂👨‍🍳 👩‍🍳 🍜
@markmueller1979 05.03 18:55
Liebes Tagebuch, die Winterpause neigt sich dem Ende zu, Zeit für ein kleines Pre-Opening meiner Gedanken. Das Fasten vom Schreiben ist stets auch ein Verzicht auf mich selbst. Ich schreibe meine Gedanken auf, um sie selbst lesen und dadurch verstehen zu können. Ein Puzzle, in aller Ruhe alle Teile ausbreiten, schauen, was zueinander passt, am Ende das Bild betrachten, das ist Schreiben für mich. Ich habe verlernt, mich anders zu verstehen und frage mich, wie Menschen das machen, die nicht schreiben. Vielleicht können Sie malen. Zeichnen. Machen Musik. Es gibt viele Möglichkeiten, sich vor sich selbst zu erklären. Für mich ist es das Schreiben und ich kann auch nur das. Erlebnisse, ohne darüber zu schreiben, sind ganz anders. Der Besuch auf dem Mittelaltermarkt mit der Tochter war nett. Spanferkel, gegrillte Pilze, Schwertkampf, Mitbringsel. Ein paar Bilder gemacht. Ein neues Kleid für die Tochter gekauft. Es muss nicht immer alles geadelt oder vielleicht auch nur verschlimmbessert werden, indem man es emotional reverse engineered, wie das Spanferkel in kleine Häppchen schneidet, seziert, überaufmerksam ist, vielleicht war es auch einfach nur ein netter Besuch auf einem Mittelaltermarkt. Ende der Geschichte. Konnte ich mal machen, bin aber nicht ich. Spart Energie und Zeit, fühlt sich aber nach einem losen Ende an. Okay. Der Besuch auf dem Mittelaltermarkt mit der Tochter war getragen von Veränderung. Bald gehen wir wieder gewandet auf unsere liebsten Märkte und es wurde Zeit für ein größeres Kleid. Es wurde eines aus dunkelblauem Leinen, ganz schlicht und wunderschön. Die Verkäuferin, die unglaublich nett war, schon etwas älter, holte noch eine sehr brave Corsage bei, dunkles Braun, nicht, dass ich mich auskennen würde, aber es sah aus wie ein sehr schöner, sehr breiter Gürtel, den man schnürt. Und sie hatte noch Hinweise zum Dekolleté. Zu früh, zu früh. Sie schätzte die Tochter deutlich älter als sie war, wir lachten zusammen, kauften nur das Kleid. Mit ihrer Mutter unterhielt ich mich jüngst etwas umständlich über Frauen-Themen. Ob ich denn da etwas einkaufen sollte, damit hier bei mir auch etwas ist, wenn sie bei mir ist, wenn etwas ist. Was kauft man da? In meiner Verzweiflung habe ich mich tief in das Thema eingegraben und am Ende gegoogelt, welche anderen Säugetiere eigentlich so menstruieren wie wir Menschen, ein echtes Rabbithole (RüsselHündchen zum Beispiel! Und es sind viel weniger als man denkt). Ich bin schon immer ein Mensch, der gut mit Veränderung klarkommt, vielleicht, weil ich in Unsicherheit aufgewachsen bin. Es war noch nie ein Mensch, der gut mit der Geschwindigkeit klarkommt, in der sich Kinder verändern. Sand, der durch die Finger rieselt. Gepriesen sei die Foto Cloud. Und doch bin ich schon immer ein Mensch, der sagt, dass jedes Jahr mit ihr das schönste Jahr ist und schon das davor ein fantastisches Jahr war. Ich dachte lange, dass ich einfach nur das festhalten wollte, was gerade wertvoll für mich war. Die Angst und der Schmerz des Verlustes. Die erste Achterbahn fährst du eben nur einmal. Die erste Deckenhöhe baust du nur einmal. Aufwachsen zu sehen, ist zu gleichen Teilen ein Loslassen und Begrüßen, in beiden fällen ist es ein Umarmen in Liebe. Heute glaube ich, es geht viel mehr um mich. Vielleicht ist es sogar egoistisch. Ich will das nicht hergeben. Warum kann sie nicht noch 30 Jahre Kind sein? Es kann doch nicht fair sein, dass sie erwachsen wird! Wer bekommt dann mit mir einen Lachflash, wie wir ihn hatten, als wir uns auf diesem Mittelaltermarkt auch einen Klappmaul-Drachen gekauft haben und beide unsere Hände in ihn gesteckt haben, damit einer den Mund und einer die Hände bedienen konnte. Wird sie mir auch mit 35 noch sagen, dass sie mich lieb hat? Ach komm, sei ehrlich: was du meinst, ist: Wird sie mich noch brauchen? Will ich denn, dass sie mich braucht, denn ich werde nicht für immer da sein? Es war sehr nett auf dem Mittelaltermarkt. ❤️
🇬🇧 Translation
Dear diary, The winter break is coming to an end, time for a little pre-opening of my thoughts. Fasting from writing is always a renunciation of myself. I write down my thoughts so that I can read them myself and thereby understand them. A puzzle, calmly spreading out all the pieces, seeing what fits together, and looking at the picture at the end, that's writing for me. I have forgotten how to understand myself differently and I wonder how people who don't write do it. Maybe you can paint. Draw. Make music. There are many ways to explain yourself to yourself. For me it's writing and that's all I can do. Experiences without writing about them are completely different. Visiting the medieval market with my daughter was nice. Suckling pig, grilled mushrooms, sword fight, souvenirs. Took a few pictures. Bought a new dress for my daughter. Everything doesn't always have to be ennobled or perhaps just made worse by emotionally reverse engineering it, like cutting the suckling pig into small pieces, dissecting it, being overly attentive, maybe it was just a nice visit to a medieval market. End of story. I could do it once, but I'm not me. Saves energy and time, but feels like a loose end. OK. The visit to the medieval market with my daughter was marked by change. Soon we'll be going to our favorite markets dressed up again and it was time for a bigger dress. It was made of dark blue linen, very simple and beautiful. The saleswoman, who was incredibly nice and a bit older, picked up a very good corsage, dark brown, not that I know anything about it, but it looked like a very nice, very wide belt that you tie. And she still had hints about the cleavage. Too soon, too soon. She thought her daughter was significantly older than she was, we laughed together and only bought the dress. I recently had a somewhat awkward conversation with her mother about women's issues. Should I buy something there so that when she is with me, there is something here with me? What do you buy there? In desperation, I dug deep into the topic and ended up googling which other mammals actually menstruate like we humans do, a real rabbithole (trunk dogs, for example! And there are a lot fewer than you think). I've always been a person who copes well with change, perhaps because I grew up in uncertainty. There has never been a person who can cope well with the speed at which children change. Sand trickling through your fingers. Praise be to the Photo Cloud. And yet I've always been the kind of person who says that every year with her is the best year and the year before that was a fantastic year. For a long time I thought that I just wanted to capture what was valuable to me at the time. The fear and pain of loss. You only ride the first roller coaster once. You only build the first ceiling height once. Watching one grow up is equal parts letting go and welcoming, in both cases it is an embrace in love. Today I think it's much more about me. Maybe it's even selfish. I don't want to give that away. Why can't she be a child for another 30 years? It can't be fair that she's growing up! Who will get a laugh with me like we had when we bought a mouth dragon at this medieval market and both stuck our hands into it so that one could use the mouth and one could use the hands. Will she still tell me she loves me when she's 35? Oh come on, be honest: what you mean is: Will she still need me? Do I want her to need me because I won't be there forever? It was very nice at the medieval market. ❤️
@markmueller1979 20.12 22:09
Gibt es ein größeres Glück als wenn dein Kind nach einem wunderschönen Tag voller Eindrücke und Erinnerungen auf der Rückbank glücklich einschläft? Ihr Lieben! Mit diesen Eindrücken aus dem Phantasialand verabschiede ich mich in die Winterpause. Wir lesen uns! ❤️
🇬🇧 Translation
Is there a greater happiness than if your child is happy after a wonderful day full of impressions and memories on the back bench? Your loved ones! With these impressions from Phantasialand, I decided to go to the winter break. We're reading! produkt️
@markmueller1979 20.12 06:51
Auf ins Phantasialand. 🥳 Unser Saison-Abschluss für 2025. Im kommenden Jahr haben wir viel vor (Disneyland Paris- / Parc Astérix-Double Feature, Efteling im Sommer und endlich mit Danse Macabre, neue Bahn im Holiday … ähm PlopsaLand Deutschland, neue Attraktion in Tripsdrill, Übernachtung im Phantasialand, nochmals das Legolamd besuchen, die langen Sommer Specials, die Winter Specials wie heute) und wir freuen uns schon jetzt sehr darauf, heute werden wir unser Freizeitpark-Jahr verabschieden mit Taron, Taron, Taron. 😌🎄🎢❤️ * (* ja, Freizeitparks sind teuer. Es tut mir leid, wenn du und deine Familie nicht in Freizeitparks gehen könnt, fühl dich gedrückt, ich habe mich bemüht, bei jeder Übernachtung auch hier Karten zu verschenken und werde das auch im kommenden Jahr tun, viel Erfolg dabei. Ja, meine Tochter erlebt auch noch etwas anderes als artifizielle Welten in Freizeitparks. Es ist total in Ordnung, wenn du mit Freizeitparks nichts anfangen kannst oder sie furchtbar findest.)
🇬🇧 Translation
To Phantasialand. 🥳 Our season final for 2025. In the coming year we have a lot ahead (Disneyland Paris- / Parc Astérix-Double Feature, Efteling in summer and finally with Danse Macabre, new train at Holiday ... erm PlopsaLand Germany, new attraction in Tripsdrill, overnight in Phantasialand, again visit the Legolamd, the long summer specials, the winter specials like today) and we are looking forward to this very much. * (* yes, amusement parks are expensive. I'm sorry if you and your family can't go to amusement parks, feel pressed, I've tried to give maps every night and will do so in the coming year. Yes, my daughter also experiences something other than artificial worlds in amusement parks. It's all right if you can't start with amusement parks or find them awful.)
@markmueller1979 19.12 21:04
Ich habe Weihnachtsplätzchen bekommen. Schoko-Marzipan-Dackel! 😍🎄
🇬🇧 Translation
I got Christmas cookies. Chocolate marzipan pad! 😍🎄
@markmueller1979 19.12 18:42
Grüße gehen raus an alle, die mich schon in den Mannheimer Tagen gelesen haben. 🫶
🇬🇧 Translation
Greetings go out to all those who have read me in the Mannheim days. 🫶
@markmueller1979 19.12 17:55
Neue Kissen, wie gefallen sie euch?
🇬🇧 Translation
New pillows, how do you like?
@markmueller1979 19.12 17:51
Heute schnelle Küche, Shiitake, Pak Choi, Zucchini, Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Kokosmilch, Curry, Sesamöl, Salz, Pfeffer, dazu Reis. Ich bin sehr froh, ein Kind zu haben, das Gemüse in allen Arten und Form liebt. 🥬 * (* es ist total okay, wenn dein Kind kein Gemüse mag. Es geht mich nichts an, was dein Kind isst. Jedes Kind ist anders. Vieles kann man nicht beeinflussen.)
🇬🇧 Translation
Today fast kitchen, Shiitake, Pak Choi, zucchini, paprika, onion, garlic, coconut milk, curry, sesame oil, salt, pepper, with rice. I am very glad to have a child who loves vegetables in all kinds and shapes. 🥬 * (* it's totally okay if your child doesn't like vegetables. I don't care what your child eats. Every child is different. Many things cannot be influenced.)
@markmueller1979 19.12 17:45
Letzter Schultag, die Kids mit heißem Punsch und Waffeln abgeholt. 🎄
🇬🇧 Translation
Last school day, the kids picked up with hot punch and waffles. 🎄
@markmueller1979 @jsprondel RT von @markmueller1979 19.12 11:33
Das war’s! Die letzte Vorstellung im Jahr @UraniaBerlin ist inzwischen traditionell ein Weihnachtsfilm für Schulklassen. Eintritt frei! Und was für ein Jahr! Insgesamt fast 200k Gäste am Haus, die durchschnittliche Besucherzahl im Programm um 59% gesteigert! Danke #bestesTeam❤️
🇬🇧 Translation
RT by @markmueller1979: That was it! The last performance in @UraniaBerlin is now traditionally a Christmas film for school classes. Free admission! And what a year! In total, nearly 200k guests at the house, the average number of visitors in the program increased by 59%! Thank you #best team
@markmueller1979 19.12 10:43
🚙 ⚡️ 💚 https://www.golem.de/news/nur-noch-e-kleinwagen-vw-stellt-kleinwagen-verbrenner-ein-2512-203436.html
🇬🇧 Translation
🚙 https://www.golem.de/news/nur-noch-e-smallwagen-vw-stellung-smallwagen-verbrenner-ein-2512-203436.html
@markmueller1979 @Capritas2 RT von @markmueller1979 19.12 08:43
Moin 🤘🤠🐭❤️‍🔥🤘 letzte Runde für dieses Jahr 🤘🤘🤘🤘🤘 wünsche euch einen schönen Tag 🌻🍀🫂🫶
🇬🇧 Translation
RT by @markmueller1979: Moin 🤘🤠🐭э🔥🤘 🔥🤘 Last round for this year 🤘🤘🤘🤘🤘 Wish you a nice day 🌻🍀🫂🫶
@markmueller1979 @DoctorLemma RT von @markmueller1979 19.12 06:29
In 2005, Russian acrobat Anna Gosudareva performed with the Rodion Troupe at the International Circus Festival of Monte-Carlo. She became the first woman to successfully complete a quadruple somersault on the Russian bar. The troupe won the Gold Clown award for their act.
@markmueller1979 18.12 17:37
Falls ihr euch mal bei einer historischen Person auf einem Bild unsicher seid, eine KI damit füttert und sie sagt, sie dürfe diese Person nicht identifizieren, mir gerade so mit ChatGPT 5.2 zwei passiert: Ich habe dann darum gebeten, mir ausreichend Hinweise zu geben, um die Person selbst zu finden. Die KI hat sich große Mühe gegeben, mir das zweifelsfrei zu liefern. Anschließend habe ich direkt genau diese Beschreibung genommen und die KI gefragt, um wen es sich handelt, sie hat mir sofort den Namen genannt. 😂
🇬🇧 Translation
If you are unsure with a historical person on a picture, feed a AI and she says that they cannot identify this person, just so happens to ChatGPT 5.2 two: I then asked to give me sufficient information to find the person himself. The AI has made a great effort to give me that without doubt. Then I immediately took this description and asked the AI who it is, she immediately called me the name. 😂